Seid doch mal ehrlich, ist der Deutsche nicht viel zu träge, zu unflexibel, zu bequem geworden?
Mit meiner Frage möchte ich niemanden privat angreifen, das vorweg. Jedoch rennen wir zum Beispiel immer wieder gegen Mauern. Bei den Ämtern: "Existenzgründungskredite? Ihr? Nix da oder ihr legt hohe Sicherheiten vor"
Wen interessiert es, dass wir bislang alles aus der privaten Tasche bezahlt haben? Dazu ist ein Verlag schließlich da. Ist er das? Ist es nicht vielleicht doch besser Druckkostenzuschüsse zu verlangen? Gut, das ist ein anderes Thema, was ich mir für Morgen aufhebe.
Zurück zum Text. Wo rennen wir noch gegen Mauern? Bei den etablierten Vertriebsorganisationen des deutschen Buchhandels. Ich schreib mir seit Monaten die Finger wund, habe vom vielen Telefonieren heiße Ohren. Meint ihr, diese Firmen antworten uns? Wir werden einfach ignoriert. Warum?
Weil diese Vertriebsorganisationen nur die dicken Fische der Branche fördern? Wahrscheinlich!
Und letztendlich rennen wir auch beim kleinen Mann oder Frau gegen die Wand. Wir können noch so laut schreien: "Hieeeeeerrr wir haben Arbeit".
Nix, weil es werden tausend Gründe gefunden, warum jemand den Job nicht ausführen will - aber nicht ein einziger, warum es sich vielleicht lohnen könnte.
Der Deutsche ist einfach zu satt.
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