Dienstag, 22. Mai 2012

Blogtour

Heute habe ich die besondere Freude und Ehre den Start einer tollen Aktion ankündigen zu dürfen.

Am 10. Juni startet die Blog-Tour.




Ich kann euch jetzt bereits Spannung, Überraschung und jede Menge Infos rund um diese beiden Titel versprechen. Bitte behaltet die neben den Bücher abgebildeten Symbole im Auge, diese werden noch sehr wichtig sein.

Das Lachen des Kookaburra wurde im Verlagshaus el Gato publiziert und ist bei sämtlichen Buchhändlern, Amazon und Libri erhältlich.
Das Buch steht ebenfalls als E-Book im Kindle Store wie bei i-Tune zum Download bereit.

Freitag, 18. Mai 2012

Urheberrechtsdebatte und Abmahnwahn

Die zahlreichen Diskussionen um die Abschaffung des Urheberrechts haben mich bewogen, etwas in die Tiefe zu gehen.



Das Gesetz zum Schutz des Urhebers nahm bereits 1905 mit dem Verlagsgesetz seinen Anfang. Während Letzteres seit damals unverändert Bestand hat, wurde das derzeit gültige Urheberrecht 1965 in Kraft gesetzt. In den vergangenen Jahren wurden immer mal wieder Änderungen am Gesetz vorgenommen, die sich hauptsächlich um die Verbreitung von Medien im Internet drehen.

Während auf der einen Seite die Benutzung von Peer-to Peer Netzwerken (auch Filesharing genannt) ausdrücklich verboten wurde, versucht der §97a UrRG der Abmahnwut von gewissen Anwälten vorzubeugen.



Warum erzähle ich das alles?


Nun auch wir sind Urheber, respektive vertreten die Rechte unserer Autoren. Ein Teil von ihnen hat sich bereit erklärt, ihrenTitel als E-Book zu veröffentlichen.
Auf allen E-Books wurde vonseiten unseres Distributors ein DRM (Digital Rights Management) Damit sollen Raubkopien minimiert werden. Ganz verhindern kann man das wohl nie.

Gleichzeitig verfolge ich, dass einige Autoren ihre Werke kurzzeitig oder auf Dauer kostenlos bei Amazon anbieten.
Als Werbeaktion für einen begrenzten Zeitraum finde ich diese Idee toll. Aber auf Dauer?
Wer ist dann noch bereit den wahren Wert einer Sache zu bezahlen? Wenn ich mein geistiges Eigentum for nothing verscherbele, brauchen wir dann noch ein Urheberrecht?

In meinen Augen ist das Urheberrechtsgesetz ein wichtiges und sinnvolles Gesetz. Jedoch sollte endlich der Gesetzgeber einen Weg finden, §97 a besser zu definieren. Derzeit tragen die Gerichte mit ihrer laufenden Rechtsprechung nicht wirklich zu einer klaren Linie bei. Während das eine Gericht obigen Paragrafen anwendet, verhängt das nächste bei einer Musikdatei eine Strafgebühr von 1000 Euro. Somit werden die Abmahnanwälte in ihre Schranken ermutigt, an ihrer Massenabmahnpraxis festzuhalten.

Vielleicht sollte ich den Beruf wechseln und Fachanwalt für Medienrecht werden.
 
Bis dahin jedoch lade ich euch ein, begleitet Heidrun Böhm nach Schrobenheim und atmet den "Duft der Maiglöckchen" als Kindle Version oder Printmedium auf Amazon

Mittwoch, 16. Mai 2012

Mein Kind soll leben

Gestern habe ich es bereis angekündigt -

dieses bewegende Buch wird im Verlagshaus el Gato in der Zweitauflage veröffentlicht. 





Zwei Autorinnen, die so unendlich viel erlebt haben, die erst Jahrzehnte ums Überleben gekämpft haben, dann um die Veröffentlichung ihrer Biografie und zum Schluß um die Zahlung ihrer Tantiemen.

Die Veröffentlichung der ersten Auflage wirbelte viel Staub auf, sprechen Hedwig und Claudia Kleineheismann doch ein Thema an, das noch immer für Viele unheimlich und schwer nachvollziehbar ist: Die Organspende

Claudia lebt jetzt seit 18  Jahren mit zwei Fremdorganen und ist somit in Deutschland, die am längsten lebende Person mit zwei transplantierten Organen. 

"Mein Kind soll leben" ist jedoch keine reine Biografie. Das Buch ist ein Mutmacher, ein Leitfaden, ein Ratgeber für alle jene, die sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen müssen oder wollen. Beide klären auf, zeigen wie wichtig positives Denken ist, aber auch wie schwer es noch immer Behinderte in unserem Land haben.

Bereits im vergangenen Jahr wurden Claudia und Hedwig Kleineheismann zweimal in TV Sendungen eingeladen, wir wünschen uns, dass noch recht viele Formate auf diese beiden tapferen Frauen aufmerksam werden.
 

 

Nachstehend noch ein Auszug aus einer Frauenzeitschrift, die ein ganzseitiges Interview mit Claudia abdruckte.




Das Buch geht in wenigen Tagen in die Druckerei und wird pünktlich zum Tag der Organspende 2012 unter der ISBN 978-3-943596-31-1 als Taschenbuch für 12,90 Euro und 978-3-943596-11-3 als E-Book erhältlich sein.

 

Vorbestellungen nehmen wir gern unter : bestellung@traumstunden-verlag.com entgegen


Dienstag, 15. Mai 2012

Der Spaß am Schreiben steht im Vordergrund

Die Autoren für den Kettenroman stehen fest ...

"Der Sprung"

Besonders freue ich mich über die Teilnahme meiner Kolleginnen Annette Eickert und Ute Annemarie Schuster sowie von Jennifer Brox und Julia Kefenhörster.




So bilden wir ein buntes Kaleidoskop von gestandenen Autoren und Nachwuchstalenten und ich freue mich schon riesig über dieses Projekt. Natürlich werde ich an dieser Stelle immer mal wieder vom Fortschritt berichten.

 Lesung:




Die Autorin Kate Sunday liest am Freitag, den 15.Juni um 19:30 aus ihrer Lovestory "Das Lachen des Kookaburra" in der Gemeindebücherei Seeheim. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eine besondere Freude ist es mir, heute mitzuteilen, dass wir für

"viking- Eine große Reise", zwei namhafte Künstler gewinnen konnten.
Der bekannte schottische Zeichner Alasdair Urquhart malte extra für unseren Autor Ted Lindsay in Öl das Coverbild.




Mit freundlicher Genehmigung von Tish Lockhart dürfen wir ihre handgezeichnete Karte der Äußeren Hebriden ebenfalls im Buch verwenden.


Das Buch befindet sich noch im Lektorat, wird jedoch sicherlich in wenigen Wochen in Druck gehen.

 

 

Ein weiterer Titel steht jedoch kurz vor seiner Veröffentlichung

 

"Mein Kind soll leben", der Autorinnen Hedwig und Claudia Kleineheismann wird in wenigen Tagen in zweiter Auflage in Druck gehen. Lange konnten sich die beiden Autorinnen nicht für ein Cover entscheiden, aber ich bin sicher, das neue Cover wird für alle Wartezeit entschädigen. Wir werden Buch und Cover an einem der kommenden Tage vorstellen.

Herzlichst eure Andrea el Gato

 


Montag, 14. Mai 2012

Schattensprung und Flüsterwitze haben eins gemeinsam ...

Als ich am Freitag die DDR Flüsterwitze mit Hinweis auf den Axel Springer Preis hier eingestellt habe, hatte ich nicht geahnt, welchen Aufruhr diese harmlosen Witze auslösen könnten.

Die einen freuten sich gemeinsam mit mir einer Vergangenheit, die sich nicht leugnen lässt, die anderen sandten mir - natürlich anonym - beleidigende Postings.

 

Flüsterwitze sind genauso ein Teil unserer deutschen Geschichte, wie der Roman von Barbara Kühnlenz: "Schattensprung"

 





Das Leugnen geschichtlicher Wahrheiten grenzt an Ignoranz und lässt mangelnde Intelligenz vermuten.

"Schattensprung", ein dramtischer Liebesroman, der den Leser mitnimmt an authentische Plätze des Berliner Ostteils zu einer Zeit, die geprägt von Umgestaltung und Neuordnung - Neufindung -  war.

"Schattensprung", deckt menschliche Schwächen auf, lässt den Leser mit der Protagonistin Melanie leiden und hofft auf ein Happy End für ihren Sohn. Aber genau das tritt nicht ein. 

Bereits der Prolog entführt uns auf eine grausige Friedhofsszene; auf der einen Seite wird ein weißer Kindersarg in die Erde gelassen, während einige Meter weiter eine zweite Beerdigung stattfindet. 
Grausig vor allem, weil der zweite Tote denselben Nachnamen wie das Kind trägt; aber kein Blutsverwandter ist. 

"Schattensprung", ist ein Roman, der sich abhebt von der Trivialliteratur, ein Roman, der zum Nachdenken anregt und der einen teilweise wütend werden lässt.

Schattensprung 978 - 3-943596-09-0 für 12,90 Euro versandkostenfrei bei Amazon
Jetzt auch als E-Book bei i-Tunes oder Kindle Store erhältlich


Freitag, 11. Mai 2012

DDR Flüsterwitze

Heute ist Freitagabend, die Sonne hat es den ganzen Tag so gut mit uns gemeint und endlich Wochenende.
Lassen wir alle die Mühe dieser Woche hinter uns, allen Neid und Missgunst. Lasst uns stattdessen zum Abend noch etwas schmunzeln.

Kennt ihr die DDR Flüsterwitze noch?


Das waren die Witze, die fast jeder erzählte, aber keiner wissen durfte. Eine liebe virtuelle Freundin hat mich heute auf den 21.Axel Springer Preis aufmerksam gemacht. In der Kategorie Internet gewannen die DDR- Flüsterwitze den ersten Preis.

 

Einer lautete:


"Was machst du, wenn du eine Schlange siehst." Antwort: "Ich stell mich an."

 

Oder:


Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen.
"Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet."
"Ich ? Inwiefern ?"
"Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"

 

noch einer:


„Was passiert, wenn man eine Gruppe DDR-Ökonomen in die Sahara entsendet?“ „Da passiert zunächst gar nichts. Nach etwa vier Wochen wird plötzlich der Sand knapp.“

 

besonders böse:


Zwei Frauen treffen sich zum Kaffeekränzchen. Die eine: „Kennen Sie den Unterschied zwischen Kaffee-Mix und der Neutronenbombe?“ „Nein.“ „Es gibt keinen: Beide lassen die Häuser stehen und vernichten die Menschen.“

 

auch sehr schön:


„Du Papi, warum heißt denn der Trabant 601 Trabant 601?“ „Weil ihn 600 bestellt haben und einer kriegt ihn.“


Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende
Herzlichst eure Andrea el Gato

Donnerstag, 10. Mai 2012

Verlosung von Buchpaketen

Sommerzeit = Lesezeit


Wir möchten euch den Urlaub angenehmer gestalten!


Wie?
Mit dieser kleinen Verlosung in Form eines Gewinnspieles.

 

Zuerst: Was gibt es zu gewinnen?


Der erste Gewinner darf sich drei Titel seiner Wahl aus dem Verlagsprogramm aussuchen, der zweite Gewinner zwei und der dritte einen.




Gewinne, die nicht eingelöst werden, spenden wir an den Berliner Verein Kinderschutzengel.

Insgesamt könnt ihr 10 Lose ergattern.
3 für die richtige Beantwortung folgender Fragen. 4 Lose erhaltet ihr, wenn ihr auf eurem Blog auf die Verlosung aufmerksam macht und mir den Link sendet. 3 Lose gibt es fürs Teilen auf den Social Networks wie Twitter oder Facebook. Damit niemand schummelt, bitte ich ebenfalls um den Link.

Falls ihr die Fragen also nicht oder nicht richtig beantwortet, könnt ihr dennoch an der Verlosung mit 7 Losen teilnehmen.

Jetzt die drei Fragen:
- Was ist ein Buffaloose?
- In welchem Zimmer hängt ein Gemälde mit einer Chimäre?
- Wer ist Sockine?

Regelmäßigen Lesern dieses Blogs sollten die Antworten nicht zu schwer fallen. 
Die Verlosung läuft von heute bis zum 20.Mai, am 23.Mai werde ich die Gewinner auf diesem Blog bekanntgeben, die sich bis zum 26.Mai per Mail bei mir gemeldet haben müssen, damit ihr Gewinn nicht verfällt. Nicht eingelöste Gewinne spende ich, wie bereits oben geschrieben, an die Kinderschutzengel.

Einsendungen gern auch per Mail an:
andrea (at) traumstunden-verlag.com


Ich wünsche euch viel Spaß beim Knobeln und Erfolg bei der Verlosung
Herzlichst eure Andrea el Gato

Dienstag, 8. Mai 2012

Habt ihr schon von Scribando gehört?

Mein-Buch-GrafikScribando ist ein relativ neues Portal, was sich große Ziele gesetzt hat.
Derzeit sind zirka 200 Titel eingestellt, selbst sprechen sie von etwa 1000 Nutzern, Trend steigend.


Nachdem ich Dank der Kollegin Annette Eickert auf Scribando gestoßen bin, habe ich es gleich einmal getestet und möchte euch Bericht erstatten.

Das Einstellen eines Titels ist einfach und kostenlos. Der Autor muss sich nicht neu anmelden oder registrieren, das klappt einfach und unkompliziert über seinen Facebook-Account.

Anschließend geht der Autor auf den Button "Buch vorstellen" und schon geht es los mit der Eingabe.
Dabei bin ich auch auf das Wort gestoßen, was in letzter Zeit in aller Munde ist: Buchtrailer. Bislang haben wir noch keine Trailer, aber das wird sich nun ebenfalls bald ändern (müssen).

Scribando bietet zahlreiche Extra an, die dann jedoch kostenpflichtig sind.
Marketing- , Premium- , Sichtbarkeits-  und Medienpaket kosten jeweils 25 Euro monatlich. Das Team bietet zusätzlich die Erstellung eines Trailers an, sowie eines 3-D Buchcover.
Die erstellten Trailer und Cover sind anschließend auch in anderen Websiten nutzbar.

Insgesamt eine tolle Idee.




Ich habe mich also quasi als Testperson zur Verfügung gestellt und mein Buch: "Zerbrochenes Glück" bei Scribando eingestellt.

Obwohl ich keines der angebotenen Zusatzangebote genutzt habe, keinen Trailer und kein 3-D Cover vorweisen kann, hat mein Buch es in dieser Woche in den Bucholymp geschafft. Das heißt, dass es eine Woche lang auf der Titelseite vorgestellt wird. Um mehr Nutzer für das Portal zu generieren, lassen sich die Betreiber auch viele tolle Sachen einfallen.

Mich erreichte heute folgende Mail:
Diese Woche kannst du auf Scribando eine redaktionelle Vorstellung auf unserer
Facebokpage "Wir lieben Bücher" bei fast 1.000 Literaturbegeisterten gewinnen!
Jene drei Bücher, die zwischen Mittwoch und Montag (jeweils 12h) die meisten neuen Empfehlungen
erhalten haben, werden auf unserer Facebookpage bei fast 1.000 Literaturbegeisterten redaktionell vorgestellt
!


Tja, was muss der Autor tun, damit er eine redaktionelle Vorstellung gewinnt? Er sollte möglichst viele Leser auf das Portal, vorzugsweise auf sein Buch "locken", die dann anderen Lesern das Buch "empfehlen".

Meiner Meinung nach ist dieses Portal als Marketinginstrument unbedingt zu empfehlen und vielleicht teste ich auch eins der angebotenen Extra aus.

Herzlichst eure Andrea el Gato

Montag, 7. Mai 2012

Funktioniert Demokratie?

In den vergangenen Tagen schritten etliche Menschen an die Wahlurnen, in Frankreich gibt es nach 27 Jahren einen sozialistischen Präsidenten und in Griechenland stürzen die Aktien ab.


Die Vielzahl der Nachrichten hat mich zur Frage veranlasst: Funktioniert Demokratie?

Was ist Demokratie überhaupt?

Die Kurzantwort lautet: Die Regierungsform von unten nach oben. Eine Regierung, die vom Volk gewählt wird.

Eigentlich eine tolle Sache. Eigentlich. Und uneigentlich? Die Demokratie weist zahlreiche Fehler auf, Regierungsbeamte sind bestechlich, Politer lügen, dass sich die Balken biegen und Wähler lassen sich blenden. 

Welche Alternativen gibt es zur Demokratie?

Zum einen die Diktatur, die ein Großteil der Deutschen in Form des DDR Regimes miterlebt haben dürfte.
Dann noch die Monarchie, die Regierung durch ein gekröntes Oberhaupt. Mittlerweile gibt es auf der Welt nur noch fünf absolute Monarchien, also eine Monarchie, in der der König auch die Regierungsgewalt innehält. Alle anderen Monarchien sind so genannte konstitutionelle oder palamentarische Monarchien. Auch hier wird das Parlament quasi vom Volk gewählt, während der herrschende Monarch nur repräsentative Funktionen ausübt.
Es scheint also nicht wirklich eine Alternative zu geben, die funktioniert. 

Dann wenden wir uns nun doch noch einmal der Eingangsfrage zu. Um Machtmißbrauch einzugrenzen wurde die Regierung quasi dreigeteilt.
Es wurde der Gesetzgeber, wie z.b der Bundestag geschaffen = Legislative
die ausführenden Behörden und Ämter = Exekutive
und die überwachenden Gerichte, die Justiz = Judikative

Dennoch werden der deutschen Wirtschaft jedes Jahr 250 Milliarden !!! Euro durch Korruption entzogen. Politiker diskutieren um Erhöhung ihrer Diäten, verlieren dabei aber die wichtigen Dinge aus dem Sinn.
Also funktioniert Demokratie wohl doch nicht. Aber möchten wir tauschen mit Ländern, in denen despotische Diktaturen über das Volk herrschen? Nein, das auch wieder nicht. Was also können wir tun, damit Demokratie funktioniert?

Genau, jeder von uns trägt ein Stück Verantwortung. Nicht wegsehen. Nicht so tun, als ginge uns das alles nichts an. Sondern ... wir müssen selbst aktiv werden. Zuerst gehört dazu, dass wir uns informieren. Über die einzelnen Parteien, und deren Politiker. Sollten wir zu der Meinung gelangen, keine der Parteien genießt unser Vertrauen, müssen wir dennoch zur Wahl gehen. Wenn wir nicht wählen gehen, unterstützen wir die, die wir nicht leiden können. Also gehen wir wählen und zeigen unseren Protest, indem wir unseren Wahlschein ungültig machen.

Bitte wertet das jetzt nicht als Aufruf ... mir ist nur aufgefallen (unter anderem), dass die Wahlbeteiligung massiv gesunken ist. Damit unterstützen wir aber die radikale Szene. Demokratie kann nur funktionieren, wenn wir von unten nach oben wählen. Und unten ... das bist auch du!

 

Freitag, 4. Mai 2012

Social Networks - Einblicke in die Tätikeit einer Lektorin

 Segen oder Zeiträuber

Als Verlegerin, Lektorin und ganz normaler Mensch habe ich einen klar strukturierten Tagesablauf, an dem ich mich normlerweise halte, will ich mein Arbeitspensum schaffen. Einen Teil habe ich outsourced - ausgelagert.

Die Cover gestaltet Markus Erkens. Für unsere geplanten Kinderbücher, wie die "Käsebrotpiraten", konnten wir talentierte Jungillustratoren gewinnen. Die Werbung wird teilweise von mir, teilweise von einer Presseagentin abgewickelt. Der Auslieferungsservice übernimmt den Versand und die Faktura.
Hört sich doch alles ganz einfach an. Oder?

 

Ja, wenn da nicht der böse Zeitfaktor wäre. 


Anfangs schrieb ich: ... an dem ich mich normalerweise halte.

Das ständig bimmelnde Telefon, Emails, die kleckerweise eintreffen, und das Plop einer Facebook Nachricht sind die Faktoren, die mich oft ablenken. Wo wir bei den Social Networks wären.
Facebook, Xing, Twitter, Linkedin ...sind nur die Wichtigsten. Daneben gibt es noch German World Club, Women Entrepreneur Club und Autorenforen.

Allein heute habe ich fast den gesamten Vormittag gesessen und Anfragen beantwortet, statt Texte zu redigieren. Also doch Zeiträuber?
Gegen Mittag erreichte mich über Xing eine Mail, die ich hier kurz zitieren möchte:

Liebe Frau El Gato!
Sie freuen sich über so vieles und ganz einfache Dinge!
Ich freue mich, das ich, wenn auch zufällig auf Ihre Seite gelangt bin und Ihnen virtuell hier begegnen durfte.
Alles Liebe, viel Glück, Gesundheit und Erfolg bei all Ihrem Tun. H.G
. (ich habe aus Datenschutzgründen den Namen des Absenders gekürzt)

Ein Mensch, den ich im normalen Leben wahrscheinlich nie kennengelernt hätte. Ich habe Leser in Kanada, in Australien, in Russland, in Peru, in Frankreich, in den Staaten ... all diese Kontakte wären ohne Social Network nie entstanden.

Ja was sind Social Netzwerke denn nun?
Nach meiner Einschätzung sind sie ein weltumspannendes Seil, eben ein Netzwerk, das Menschen verbindet. Sie erweitern den eigenen Horizont, lassen mich oder dich über den Tellerrand hinweg sehen. Aber sie sind auch Zeiträuber, so man sich dann von ihnen einfangen lässt. Wie immer und überall gilt es auch hier, die goldene Mitte zu finden.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Freitagabend.
Herzlichst eure Andrea el Gato

Donnerstag, 3. Mai 2012

Welche Motivation bestimmt dein Handeln?

Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt: Warum macht der oder die das nur?

Oder wurdet ihr selbst gefragt und standet da, zucktet mit den Schultern, blicktet verlegen drein ... aber eine Antwort wollte euch nicht so recht einfallen.

 

Warum tun Menschen etwas? Aus Geldgier? Aus Gier nach Macht? Aus Rache, aus Liebe, aus Freundschaft, aus Edelmut ... ich könnte diese Liste noch ewig so weiter schreiben.


Warum schreibe ich das heute?

 

Nun heute erreichten mich zwei erschreckende Meldungen, wo genau diese Frage im Hinterkopf pocht. Warum tun Menschen so etwas?

Die erste Meldung hatte ich heute im Laufe des Tages bereits auf Facebook gepostet. Derzeit landen massenhaft gefälschte Email in Postfächern. Absender sind entweder die Deutsche Telekom, Elektronikfachmärkte oder Hausartikelmärkte. Im Anhang jeweils eine zip-Datei, in der sich die angebliche Rechnung befinden soll.
In Wirklichkeit befindet sich ein Trojaner im Anhang, der den PC quasi in Besitz nimmt. Der Eigentümer kann seinen PC nicht mal mehr starten. Hier hilft nur noch Format C
Was also hat der Hacker von seiner Aktion? Welche Motivation bestimmt sein Handeln?
Nach neuesten Informationen wird eine Spyware eingeschleust, die sämtliche Daten von der Festplatte liest. Damit ist klar, was die Hacker wollten. Sie wollten Informationen.

 

Viel schlimmer jedoch ist die zweite Nachricht. 

 

Ein hochrangiger Wissenschaftler hat den Bauplan für eine modifizierte Art der Vogelgrippe ins Netz gestellt. Diese modifizierte Art ist sehr viel stärker und kann den Menschen innerhalb weniger Tage töten. Dieser Bauplan ist so detailliert, dass er von talentierten Personen schnell nachgebaut werden kann. Der Wissenschaftler ist abgetaucht. Aber welche Motivation bestimmte sein Handeln?

Tja, das wird wohl noch einige Zeit ein Rätsel bleiben. Fakt ist: Einmal mehr zeigt sich, dass der Mensch nicht in der Lage ist, sich selbst zu regieren. Stattdessen tut er alles, sich selbst zu vernichten.

Ich wünsche euch dennoch einen wundervollen Abend
Herzlichst eure Andrea el Gato

Mittwoch, 2. Mai 2012

Ohne Fantasie hat alles keinen Sinn

Herzlichen Glückwunsch an Stephanie Jarren-Urbat,


die mit diesem Beitrag im Verlag 3.0 den zweiten Platz erreicht hat. Die Jury hatte die Qual der Wahl aus über 50 Beiträgen die schönsten herauszupicken. Was wäre ein Schreibwettbewerb ohne euch, die Leser. Im gesamten Monat März durfte fleißig gevotet werden.
Im April zog sich die Jury zurück und sichtete das Material, bildete aus ihrer Meinung und der Anzahl der Stimmen eine Quersumme, die heute Nacht verkündet wurde.

Nachstehend kopiere ich euch den Beitrag herein, damit ihr ihn euch selbst noch einmal durchlesen könnt.

 

Ohne Fantasie hat alles keinen Sinn

 

 

 


Stellt euch mal vor, ihr geht durch den Wald und plötzlich guckt ein Troll aus einem Astloch und Feen umschwirren eure Nasen“ sagte die Fantasie ganz aufgeregt mit hochrotem Kopf und schlug vor Freude ein paar Purzelbäume quer durch die Herzkammer.
Die anderen Gefühle sahen die Fantasie belustigt an und freuten sich über dieses kleine, quirlige Gefühl das sie immer zum Lachen brachte. Die Fantasie grinste über das ganze Gesicht, ließ sich Flügel wachsen und sagte:
 „Ich fliege mal eben zum Mond!“
 „Nun bleib aber mal auf dem Teppich“ hörten die Gefühle auf einmal eine laute, wütende Stimme. Sie kam von der Ernsthaftigkeit, die böse in die Richtung der Fantasie sah. 
 „Ich kann deine Geschichten über Dinge, die es nicht gibt nicht mehr ertragen und ich denke ich stehe damit nicht alleine da! Du bist keine fünf Jahre alt mehr und so langsam solltest du lernen dich anzupassen. Durch dich kommen wir immer wieder in Schwierigkeiten!“
  „ Genau“ rief der Neid, der immer sofort zur Stelle war, wenn es um Ärger ging und stellte sich demonstrativ mit verschränkten Armen neben die Ernsthaftigkeit.
Die Fantasie sah erschrocken zu den beiden hinüber und das Lächeln erfror ihr im Gesicht.
  „Außerdem solltest du dir einmal überlegen, was das für uns anderen Gefühle bedeutet“ sagte die Ernsthaftigkeit. „Wir sind erwachsen und wollen alle irgendwann einmal unsere gesteckten Ziele erreichen. Ich denke darüber sind
wir uns einig! Du hast diese Ziele gemeinsam mit uns beschlossen! Kennst du sie noch oder hast sie mal wieder in rosa Mondzuckerwatte verwandelt?“ 
DieErnsthaftigkeit sah die Fantasie böse an.
  „Natürlich kenne ich unsere Ziele.“ sagte die Fantasie leise und fing an aufzuzählen: „finanzielle Unabhängigkeit, Sicherheit, Gesundheit, Erfolg, Bildung, Geborgenheit und Liebe“, sagte sie leise.
  „Ich wundere mich wirklich, dass du die noch kennst, denn du tust alles dafür, dass wir einige dieser Ziele nie erreichen werden“, höhnte die Ernsthaftigkeit. „Sag mir wie wir jemals jemanden finden sollen, der uns Geborgenheit und Liebe gibt, wenn du von Trollen und Feen sprichst. Da kann unser „Trumpf“, die Erotik, noch so kurze Kleider tragen, aber wenn du dann daher kommst und von Einhörnern oder Zauberdrachen spichst, dann wird jeder vernünftige Mensch denken, dass wir eingesperrt gehören, sonst nichts!“
Die Fantasie stand in der Mitte der Herzkammer und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie fühlte sich hilflos und eine furchtbare Trauer durchflutete sie und sie fragte: 
  „Aber wie sollte ich denn anders sein? Ich weiß nicht wie
es geht, anders zu sein und ich mag es so zu sein wie ich bin. Es ist mir egal, was die anderen denken, sagen, oder wollen. Sie sah alle Gefühle traurig an „ Vielleicht weiß ich auch, dass es nicht immer gut ist, so wie ich bin.” Die Fantasie schluchzte und flüsterte: „Wenn ihr das wirklich wollt, das ich anders
werde, wenn ihr es als schlecht empfindet, so wie ich bin, dann arbeite ich an mir. Ich werde versuchen mich für EUCH zu ändern!“ Dann brach sie weinend zusammen.
Das war der Moment, in dem kein anderes der Gefühle mehr ruhig sein konnte.
Denn die Fantasie jetzt am Boden zu sehen, brach ihnen das Herz.
  „NIEMALS! NIEMALS! sollst du anders werden als du bist“, rief die Seele laut, und half der Fantasie beim Aufstehen. Die Gefühle traten einzeln nacheinander hervor. Zuerst die Erotik und die sagte mit giftigem Blick zur Ernsthaftigkeit: 
  „Ich kann noch so kurze Kleider tragen, aber ohne die Fantasie wäre ich ein Nichts!“ 
  Dann der Wahnsinn, der sprach mit donnernder Stimme: „Die Fantasie ist meine Nahrung, ohne sie könnte ich
nicht überleben.“ 
  Danach die Liebe : „Ich ohne Fantasie? Das ist mehr als
unvorstellbar! Ohne Fantasie hat alles keinen Sinn!“
So ging es eine ganze Zeit und die Gefühle, eins nach dem anderen begründeten die unsagbare Wichtigkeit der Fantasie.
Als alle fertig waren und das Mitgefühl der Fantasie die Tränen getrocknethatte, blickten sie geschlossen zur Ernsthaftigkeit und zum Neid, die nun alleine und abseits standen.
  Die Seele sprach: „Ihr beide seid euch hoffentlich im Klaren darüber, was ihr hier gerade getan habt?! Wir Gefühle gehören zusammen und bei einigen Menschen sind manche Gefühle ausgeprägter als bei anderen. Wir können alles erreichen, was wir wollen, wenn wir zusammen halten und uns gegenseitig so
akzeptieren wie wir sind.
Vielleicht ist es nicht einfach jemanden zu finden, der sich den Mut erhalten hat eine genauso ausgeprägte Fantasie zu haben wie wir “, und die Seele sah stolz zur Fantasie herüber, die inzwischen schon wieder lächeln konnte, „aber wir haben ja auch noch die Hoffnung und die Zuversicht und auch die beiden sind bei uns zwei sehr starke Gefühle, so dass ich niemals daran zweifeln werde, dass so etwas durchaus möglich ist. Ich hoffe, ihr beide seid da mit mir einer Meinung?“
  Die Ernsthaftigkeit und der Neid sahen beschämt zur Seele und wurden sich ihrer Worte bewusst. Sie traten zur Fantasie. „Es tut mir so leid. Ich wollte dich nicht verletzen, aber ich bin eben manchmal so…’Ernst’“ lächelte die Ernsthaftigkeit entschuldigend und der Neid bat: 
  „Tu mir einen Gefallen, bitte. Breite deine Flügel aus und fliege zum Mond und wenn du kannst, dann bringe mir rosarote Mondzuckerwatte mit, ja?“
Die Fantasie ließ sich das nicht zweimal sagen und flog laut Flügel schlagend davon.
(c) Stephanie Urbat-Jarren