Montag, 14. Mai 2012

Schattensprung und Flüsterwitze haben eins gemeinsam ...

Als ich am Freitag die DDR Flüsterwitze mit Hinweis auf den Axel Springer Preis hier eingestellt habe, hatte ich nicht geahnt, welchen Aufruhr diese harmlosen Witze auslösen könnten.

Die einen freuten sich gemeinsam mit mir einer Vergangenheit, die sich nicht leugnen lässt, die anderen sandten mir - natürlich anonym - beleidigende Postings.

 

Flüsterwitze sind genauso ein Teil unserer deutschen Geschichte, wie der Roman von Barbara Kühnlenz: "Schattensprung"

 





Das Leugnen geschichtlicher Wahrheiten grenzt an Ignoranz und lässt mangelnde Intelligenz vermuten.

"Schattensprung", ein dramtischer Liebesroman, der den Leser mitnimmt an authentische Plätze des Berliner Ostteils zu einer Zeit, die geprägt von Umgestaltung und Neuordnung - Neufindung -  war.

"Schattensprung", deckt menschliche Schwächen auf, lässt den Leser mit der Protagonistin Melanie leiden und hofft auf ein Happy End für ihren Sohn. Aber genau das tritt nicht ein. 

Bereits der Prolog entführt uns auf eine grausige Friedhofsszene; auf der einen Seite wird ein weißer Kindersarg in die Erde gelassen, während einige Meter weiter eine zweite Beerdigung stattfindet. 
Grausig vor allem, weil der zweite Tote denselben Nachnamen wie das Kind trägt; aber kein Blutsverwandter ist. 

"Schattensprung", ist ein Roman, der sich abhebt von der Trivialliteratur, ein Roman, der zum Nachdenken anregt und der einen teilweise wütend werden lässt.

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