Mittwoch, 7. Dezember 2011

Pferdeliebhaber aufgepasst!
In wenigen Tagen ist es soweit und "Noel" erblickt das Licht der Veröffentlichungswelt!


Ein Buch für Kinder, ab 5 zum Preis von 7,99 Euro
unter der ISBN: 978-3-943596-00-7
ab kommender Woche bei sämtlichen Buchhandlungen erhältlich


Leseprobe:

Eines Morgens jage ich meiner Mama einen großen Schrecken ein. Ich bekam in der Nacht einen schlimmen Durchfall und liege am nächsten Morgen schwach im Stroh und kann kaum aufstehen. Man muss mir sofort Medikamente geben, sagt meine Mama, sonst wird es schlimmer und ich könnte austrocknen. Was habe ich für ein Glück mit meiner neuen Mama. Sie passt so gut auf mich auf. Sie ist jederzeit bei mir und sieht genau, wenn mir etwas fehlt oder ich unglücklich bin. Zum Glück trinke ich dauernd die Milch. So ist nach ein paar Tagen der Durchfall überstanden und ich bin erneut gesund und munter. Die Tage vergehen und ich gewöhne mich ganz gut an meine Mama mit zwei Beinen. Sie ist immer für mich da und jeden Tag, wenn sie mich aus dem Stall holt, gehe ich sofort runter zu dem Haus, in dem sie mit ihrer Familie wohnt. Ich will die ganze Zeit in ihrer Nähe sein.
Doch eines Morgens ist meine Mama krank und kann mir meine Milch nicht
geben. Der Tierarzt soll das übernehmen, aber mit dem will ich mein Frühstück
nicht trinken. Ich stelle mich bockig und gehe in die hinterste Ecke des Stalls. Das gefällt ihm überhaupt nicht, aber das ist mir egal, ich will meine Mama hier haben und nicht ihn. Immer wenn ich den Tierarzt sehe, will er mir eine Spritze geben.
Ich frage mich, was wohl mit meiner Mama passiert ist. Als ihre Kinder in der Schule sind, gehe ich einfach zum Haus.
Komisch, die Tür ist offen, aber ich sehe meine Mama nicht. Dann muss ich wohl mal drinnen nachgucken, denke ich mir, und spaziere hinein.
Aber, was sind das denn für Tiere in ihrem Haus? Die sind so klein und haben so viel Fell! Das ist ja umwerfend, eines ist ganz weiß mit wunderschönen blauen Augen. Ich muss meine Mama unbedingt fragen, was das für Tierchen sind. Hihi, das ist aber komisch, die haben Angst vor mir.
Haha, ich bin halt viel größer als ihr. Oh wow, was machen sie denn jetzt?
Einen Buckel? Das probiere ich auch mal aus.
Die Vorder- und Hinterbeine fest auf den Boden drücken, Schultern anspannen
und … ups, es geht nicht. Ich versuche es noch einmal. Nein, das ist aber ärgerlich, ich kann keinen Buckel machen! Schade, da hätte ich bei den anderen
Pferden angeben und sie damit verscheuchen können.

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