Falls ihr dieses Jahr nicht wieder Unsummen für Blumen ausgeben wollt, die am nächsten Tag traurig ihren Kopf hängen lassen, versucht es doch einfach mal mit einem Buch.
Nichts eignet sich besser, als eine Liebesgeschichte. Egal ob soft und romantisch, wie
"Das Lachen des Kookaburra" oder eher in Form eines Thrillers.
"Zerbrochenes Glück",
geschrieben von meiner Wenigkeit vorstellen.
In den letzten Tagen wurde ich oft gefragt, ob das Buch eine Art Biografie sei.
Am Ende des Buches zitiere ich eine indianische Weisheit:
Ich schloss mit der Frage: „Ist es verkehrt, wenn ich Rache
üben will?“
Erneut schaute er mich an, goss uns beiden Tee ein, warf Kräuter in die Schale und ließ sich lange Zeit für seine Antwort.
„Mädchen wisse, wir alle haben einen eigenen emotionalen
Medizinbeutel. Dieser enthält nicht nur Gutes, sondern auch
Zorn, Negativität und moralische Vorurteilsfähigkeit. Den Inhalt haben wir über Jahrtausende von unseren Vorfahren geerbt.
Solange dir aber die negativen Aspekte deines Medizinbeutels
nicht bewusst sind, können sie auch nicht bewältigt werden.
Öffne ihn, lass das Böse heraus. Nur so kannst du eine negativ
belastete Zukunft vermeiden. Lerne, das Gleichgewicht und die
Gelassenheit zwischen Sonne, Erde und Mond verstehen.
Übertrage diese Gelassenheit auf dein Leben. Dann wird sich
Gleichgewicht, auch in deiner Beziehung zu Byron, einstellen.
Lerne aus den Dingen, die euch wiederfahren sind. Schätze
die Erfolge, genieße den Moment.“
Was mag dieser Spruch bedeuten?
Am Wochenende gab mir eine bekannte TV Kommiassarin einen tollen Satz mit: "Wir alle sind Kinder dieser Erde"
Eigentlich wissen wir es, und uneigentlich handeln wir nicht danach. Jeder hält sich für den Nabel des Universums. Kaum jemand von uns erkennt seine eigene Fehlbarkeit an. Es sind sowieso immer die anderen und die Standardantwort von Amazon lautet: Der Rückstau ist schuld.
Erst wenn es uns gelingt, aus unseren Fehlern zu lernen, wenn es uns gelingt, denen zu verzeihen, die uns irgendwann mal verletzt haben, wenn es uns gelingt loszulassen, erst dann werden wir dieses Gleichgewicht erreichen.
Dieses Buch ist mit Sicherheit nicht unfehlbar. Jedoch wenn es mir gelingt, den Leser oder die Leserin für einige Stunden in eine andere Welt zu entführen, dann habe ich mein Ziel erreicht.
Ein Amazon Kunde schrieb:
Ich habe das Buch innerhalb eines Abends verschlungen! Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen!
Leseprobe:
Vorsichtig wendete ich den Wagen und mit einem letzten Winken verabschiedete ich mich von den, vor dem Haus stehenden, Männern.
Obwohl die Klimaanlage auf vollen Touren lief, beschlugen die Scheiben ständig neu. Die Scheibenwischer waren eingefroren, ich stellte das Gebläse höher und bekam endlich die Scheiben
frei. Nachdem ich einige Minuten unterwegs war, schaltete ich den Navigator ein und tippte auf: ˏNach Hause.̕ Während ich wartete, dass er endlich einen Satelliten fand, schob sich die Wolkenwand immer weiter in mein Sichtfeld. Bitte keinen neuen Schnee. Mein Hoffen war vergebens, denn kurz danach setzte
leichter Schneefall ein. Einige Kilometer weiter konnte ich kaum noch die Straßenführung erkennen. Nur mithilfe der Navigation blieb ich auf der richtigen Spur. Langsam quälte sich mein Auto durch die bizarre Landschaft und ich verfluchte mich, dass ich
diesen Auftrag angenommen hatte. Der Schneefall verstärkte sich und auch der Wind nahm merklich zu. Die Sonne verschwand vollends, obwohl früher Vormittag, legte sich Dunkelheit wie ein Tuch über die Ebene. Der Wind pfiff schaurig durch die
geschlossenen Scheiben. Mühsam kämpften die Scheibenwischer, in der höchsten Stufe, gegen die immer stärker werdende Übermacht von oben. Heckfenster und Seitenscheiben verschwanden
regelrecht unter der Schneelast. Mein Sichtfeld fahrenden Iglu. Langsam kroch Angst in mein Herz.
Aber ich fuhr. Noch!
Immer öfter drehten die Räder durch. Redete ich mir die ganze Zeit ein, nur nicht anhalten zu dürfen, weil ich befürchtete, das Fahrzeug würde sich nicht mehr vorwärts bewegen, blieb mir nun nicht anderes übrig, als anzuhalten. Die Schneeketten mussten rauf. Instinktiv war mir klar, dass ich sie schon längst
hätte aufziehen müssen. Meine verdammte Eitelkeit!
Als ich ausstieg, raubte mir der Sturm fast den Atem. Gedämmt durch die dicke Schicht von Schnee, unterlag ich der trügerischen Annahme, der Sturm hätte sich gelegt. Jedoch das genaue Gegenteil war der Fall. Entsetzt von der Kraft und Heftigkeit des Windes, sprang ich zurück ins Auto und rief Michael an. Die Verbindung war sehr schlecht, nur abgehackte Fragmente drangen hindurch. Immer wieder schrie ich in den kleinen Hörer:
„Was hast du gesagt? Wiederhole bitte noch einmal.“ Als das Gespräch beendet, war ich genauso ratlos wie vorher. Sollte ich abwarten, bis der Sturm etwas nachließ oder meinte er, ich sollte die Schneeketten aufziehen und weiterfahren?
Der Tank war zu zwei Drittel gefüllt. Um Sprit musste ich mir also keine Gedanken machen. Aber hier jetzt untätig rumsitzen und abwarten? Nein das war nicht mein Ding. So gut es ging, mummelte ich mich in meine Jacken ein. Band mir meinen Schal vor Nase und Mund und hoffte, einigermaßen gewappnet zu sein. Als ich ausstieg, warf der Wind mich fast um. Trotz Schutz vor Nase und Mund fiel das Atmen schwer. Falls ich dachte, es könnte nicht schlimmer werden, so irrte ich. Ungebremst raste der Sturm über das Plateau, rüttelte am Fahrzeug und versuchte mich in die Knie zu zwingen. Noch nie in meinem Leben erlebte ich einen dermaßen Ausbruch der Naturgewalten.
Krampfhaft hielt ich mich an der Karosserie fest, zog den
Kopf fest zwischen die Schultern und tastete mich langsam zum Heck. Bis zu den Knien sank ich dabei in den Schnee.
Nach qualvollen Minuten, die mir wie Stunden vorkamen, erreichte ich endlich das Heck. Voller Panik stellte ich fest, dass ...
Beide Bücher sind versandkostenfrei zu beziehen über den Verlag zum Preis von 12,90 Euro unter
bestellung (at) traumstunden-verlag.com

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