Mittwoch, 21. März 2012

Erlebnisse rund um die Messe

Wir haben in Leipzig nicht nur gearbeitet - leider von der Stadt selbst viel zu wenig gesehen.

Dennoch, der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein und so fuhren wir abends Richtung Hauptbahnhof. Dieser ist Europas größter Kopfbahnhof und in den letzten Jahren aufwändig restauriert worden. Von da aus liefen wir in die Altstadt, in der sich zahlreichen Kneipen und Restaurants befinden.

Vorweg muss ich sagen, dass die Texifahrer sehr nett waren, uns viel über Leipzig erzählten oder auch einfach lustige Sprüche draufhatten. So kamen wir oft schon etwas angegackert am Ziel an.

Der erste Messetag war ein Tag, wie man ihn jedoch nicht unbedingt benötigt. Erst war meine Geldbörse weg, fand sich dann aber auf wundersame Weise wieder an. Wir verkauften bereits mehr, als wir uns erhofft hatten und Prisca wurde von Kunden zu Lesungen eingeladen.

Wir kamen also gut gelaunt in der Leipziger Innenstadt an und suchten nach einem Futtertempel. Mit dem argentinischen Steakhaus Maredo war der schnell gefunden. Die Bestellung aufgegeben und dann ... ja ... das Salatbüfett befand sich eine Etage höher, in die man entweder mittels Treppe oder Fahrstuhl gelangt. So ein schicker gläserner Kasten. Da uns beiden der doch lange Tag in den Füßen steckte, stellten wir uns in den Fahrstuhl und stellten fest, dass es keinen Knopf gab, der dem Fahrstuhl sagte: "Fahr in die erste Etage"
Also was blieb uns übrig, als zu warten. Wir warteten und warteten ... aber nichts tat sich. Tür wieder auf und Kellner gefragt. Der meinte: "Ja, Sie müssen nur einen Moment warten, dann fährt der Fahrstuhl ganz allein los." Okey, neuer Anlauf. Mittlerweile standen wir bereits im Mittelpunkt des Interesses sämtlicher anderer Gäste, die sich kaum noch ein Grinsen verkneifen konnten.

Nachdem wir weitere Minuten kichernd und gackernd im Fahrstuhl umsonst gewartet hatten, entschieden wir uns für die Treppe.

Der Abend ging tatsächlich so schief weiter. Als wir das Restaurant verließen, stand mit einmal ein komischer Mann mit Sturmlaterne und Horn vor uns. 


Es stellte sich heraus, das war der Leipziger Nachtwächter mitten auf einer Nachtführung.

Am Samstagabend suchten wir erneut nach einem Futtertempel und stellten fest, dass sämtliche Restaurant bis an ihre Grenzen ausgelastet waren. Wartezeit eine Stunde, die nahmen wir dann irgendwann in Kauf. Hier an dieser Stelle auch ein dickes Lob an Blindenhund Wendy, die das alles klaglos mitmachte.
Thomas Löffler und Wendy bekamen am Samstag ein tolles Fotoshooting






Und wir zahlreiche schöne Kostüme zu sehen




Leider ist mir grad aufgefallen, dass Prisca die anderen Fotos hat. Daher müsst ihr euch jetzt mit diesen begnügen.


Morgen erzähle ich euch dann von den geplanten Änderungen im Verlag.

Lasst euch überraschen!
Herzlichst eure Andrea el Gato


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