Begleiten wir die kommenden Tage den Autor Ted Lindsay, wenn er die Äußeren Hebriden besucht und uns mit Historie, Fantasie und Wirklichkeit konfrontiert.
Ted Lindsay's "viking - Eine grosse Reise": "viking - Eine grosse Reise" - Wahrheit und Fiktio...: In den kommenden Tagen möchte ich etwas über die Geschichte hinter der Geschichte erzählen. Über Begebenheiten, die der Leser nur in meiner Geschichte wiederfindet und über
Tatsachen, die jeder selbst beobachten kann, wenn er hier ist - auf
"meinen" Inseln der Fremden:
Buchauszug:
Castlebay, der Hauptort, lag genau am anderen Ende der Insel. Wie
gut, dass ich meinen Wagen direkt am Flugplatz übernehmen konnte. Ich
fuhr um das Eiland herum, um mich in einem Hotel für die Nacht
einzubuchen. Das einzig Markante schien hier eine Burg zu sein, die sich
auf einem kleinen Felsen in der Bucht von Castlebay erhob und
wahrscheinlich die Touristen anlocken sollte.
Wer hierher kommt, sucht wahrlich keinen Trubel und so wird die
kleine Festung für den einen oder anderen eine nette Abwechslung sein,
dachte ich. Nur gut, dass abends in der Bar des Hotels etwas los sein
sollte. Jedenfalls versprach mir dies die Rezeptionistin des Hotels.
Hatte sie mir etwa angesehen, dass mich diese Reise anödete?
Der Abend war nett. Nett, ein Wort, das ich oft verwendete, wenn ich nicht unhöflich wirken mochte. Die Wahrheit war, ich langweilte mich zu Tode und so ging ich relativ früh schlafen. Mitten in der Nacht wurde ich vom Schlagen der Fensterläden geweckt, das Wetter hatte sich geändert. Ein Umstand, der mich nun nicht mehr einschlafen ließ. Ich wollte die Fensterläden verriegeln, jedoch
drängte mich irgendetwas, tief in mir, vorher noch einen Blick auf die Bucht zu werfen. Links bemerkte ich eine kleine Anhöhe, gefolgt von der Bucht und der in ihr stehenden Festung. Rechts von der Bucht erkannte ich Lichter, die sogar zu dieser Zeit in den Häusern brannten. Für einen kurzen Moment brach helles Mondlicht durch die Wolkendecke und ließ ein Gesamtbild erscheinen, das sich in meinen Kopf einzubrennen drohte, als wollte ich dieses am kommenden Morgen malen.
Der Abend war nett. Nett, ein Wort, das ich oft verwendete, wenn ich nicht unhöflich wirken mochte. Die Wahrheit war, ich langweilte mich zu Tode und so ging ich relativ früh schlafen. Mitten in der Nacht wurde ich vom Schlagen der Fensterläden geweckt, das Wetter hatte sich geändert. Ein Umstand, der mich nun nicht mehr einschlafen ließ. Ich wollte die Fensterläden verriegeln, jedoch
drängte mich irgendetwas, tief in mir, vorher noch einen Blick auf die Bucht zu werfen. Links bemerkte ich eine kleine Anhöhe, gefolgt von der Bucht und der in ihr stehenden Festung. Rechts von der Bucht erkannte ich Lichter, die sogar zu dieser Zeit in den Häusern brannten. Für einen kurzen Moment brach helles Mondlicht durch die Wolkendecke und ließ ein Gesamtbild erscheinen, das sich in meinen Kopf einzubrennen drohte, als wollte ich dieses am kommenden Morgen malen.
-Ende-
Wer die Insel Barra mit ihrem Hauptort Castlebay besucht, wird
vergeblich nach den Fensterläden an einem der Hotels suchen. Aber der
Ausblick aus einem Hotelfenster kann für den Beobachter sehr
eindrucksvoll sein.
Die Fotos zur Geschichte findet ihr auf dem Blog des Autors.
Das Buch selbst könnt ihr für 12,90 Euro bei Amazon oder anderen Händlern erwerben. Das Buch ist gleichzeitig als E-Book erschienen und für 4,99 Euro erhältlich.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und ein entspanntes Wochenende
Herzlichst eure Andrea el Gato
Herzlichst eure Andrea el Gato
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen