Sonntag, 22. Januar 2012

Clusterverfahren

Wie ich euch gestern breits angekündigt habe, möchte ich euch heute in das 
Clusterverfahren
einführen.
Diese Methode ist wirkungsvoll für Anfänger, für Schreibübungen oder auch für Auftragsarbeiten.
Clustern regt beide Gehirnhälften an, die kretive und die logische Seite unseres Denkens. In dem Moment, wo wir Stichpunkte notieren, sehen wir sie vor Augen und es entstehen automatisch weitere Assoziationen oder Bilder.


Ich möchte euch die Clustermethode anhand eines kurzen und sicher nicht vollständigen Beispiels zeigen. Damit der Scan lesbar bleibt, habe ich mit dickem Filzer geschrieben und das Blatt war so schnell voll.

Meine Phrase lautete: Urlaub in Dänemark
Schaut selbst, was mir dazu eingefallen ist:


Am Ende haben wir haufenweise Notizen, Wörter oder Phrasen stehen. Denkt nicht darüber nach, ob das, was ihr schreibt sinnvoll ist. So steht bei mir neben Dänemark das Wort Vollbeschäftigung. Das hat sicherlich nix mit Urlaub zu tun. Mir schwirren noch so viel weitere Wörter im Kopf herum, die eventuell alle nicht zum Thema Urlaub, jedoch aber zu Dänemark passen. Egal. Ohne nachdenken, aufschreiben. Sortiert wird später.

Probiert es einfach selbst aus. Ihr werdet sehen, die Methode macht Spaß und bringt viele neue Ideen.
Eine Anregung möchte ich euch noch geben, die ich hier nicht ausgeführt habt. Kreist die Worte ein, das Hauptwort sogar immer und immer wieder. Das regt euren Gedankenfluss weiter an.

Da eine Story in der Regel aus einer Handlung besteht, sprechen wir morgen über Personen und Orte.

Viel Spaß beim Clustern!


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