Nach Sträflingskarneval folgt "Das Lachen des Kookaburra" und ich kann euch heute ein Feuerwerk an Farben versprechen.
Nach wie vor gibt es handsignierte Exemplare zu gewinnen und die heutige Frage findet hier
Blue Lake, Mount Gambier, Südaustralien: Der Ort, an dem alles begann …
Textauszug:
Sie starrte auf die
gekräuselte Oberfläche des tiefblauen, glitzernden Sees, aber sie dachte an
längst vergangene Tage voller Schmerz und Trauer.
...
Der aufkommende Abendwind fuhr durch das
Laub der Bäume und ließ die Blätter rascheln. Rebecca fröstelte in ihrer
pastellfarbenen, leichten Rüschenbluse. Frisch geduscht und
sorgfältig
geschminkt, betrachtete sie sich noch ein letztes Mal im Spiegel ihres Autos.
Für David wollte sie schön sein. Soll er doch sehen, was ihm
entgangen ist, sagte sie sich in einem Anflug von Trotz.
Allerdings hatte sie nicht bedacht, dass es abends auf der Anhöhe kühl werden
könnte. Doch
es kam nicht
infrage, dass sie noch einmal zurückfuhr, um sich umzuziehen. Auf keinen Fall
wollte sie David verpassen. Seufzend blickte sie sich um. Unten lag der See wie
ein dunkler, geheimnisvoller Spiegel in seinem Kraterbett. In der Ebene
breiteten sich die Straßen und Häuser von Mount Gambier aus...
Die raue Küste von Victoria: Unbeschwerte Tage in Cape Bridgewater
Textauszug:
Der Wind fuhr durch ihre Haare, zog und
zerrte an ihnen, blies sie ihr immer wieder ins Gesicht. Rebecca liebte dieses
Aufbrausen der Natur. Dann fühlte sie sich lebendig.
Es war
beeindruckend, wie das Wasser mit Gewalt gegen die Steilküste donnerte, an den
Felsen emporschoss und seine weiße Gischt wie Schneeflocken in der Luft
verteilte. Grasbüschel
und
Überreste schaumiger Gischt trieben am Strand entlang und blieben im Treibholz
hängen.
Textauszug:
Bei der nächsten Abzweigung verließen sie
die Portland Nelson Road und bogen in eine schmale, gewundene Straße, die zu
einem Parkplatz nahe den Klippen führte. Ein Hinweisschild deutete zu einem
eingezäunten Pfad. Geduckte Büsche, am Boden entlangkriechende Sträucher,
Küstenheidekraut
und kleine, krumme, sich vor dem Wind verneigende Eukalyptusbäume säumten den
Weg. Rebecca blieb stehen und atmete tief ein. Die Luft schmeckte nach Salz,
und sie konnte von hier bereits das Donnern der Brandung hören.
David
griff nach ihrer Hand. „Komm weiter“, drängte er.
Hand in
Hand rannten sie bis an den Rand der Steilküste, die sich schroff ins blaue
Meer hinabsenkte. Kraftvoll rollten die gewaltigen Brecher aus der Ferne
herein. Dort, wo die Brandung
an die
steilen Felsen der Küste donnerte, spritzte die Gischt hoch in die Luft und
hinterließ einen feinen Nebel. Albatrosse, Silberkopfmöwen, Seeschwalben und
Sturmtaucher ließen sich vom Wind durch die Luft tragen, stürzten ins Wasser
hinab, um nach Nahrung zu fischen.
Fahrt über das Land nach Edenhope, Victoria: Gestohlene heimliche Momente des Glücks?
Textauszug:
Die Straße führte durch ausgedehnte
Wälder, endloses, gelbgrünes Weideland und saftige Wiesen, wo Wildblumen und
Farne wuchsen. Manchmal ragten die Äste der hohen Bäume so weit in die Straße
hinein, dass Rebecca glaubte, durch einen grünen Tunnel zu fahren. Eine goldene
Nachmittagssonne tauchte die Umgebung in ein fast unwirkliches Leuchten
Sydney, New South Wales: Stadt der Sehnsucht und Heimat des geheimnisvollen Fremden
Textauszug:
Stell
dir nur vor, Tessa, wir beide am Bondi Beach, mit unseren Füßen im Wasser des
pazifischen Ozeans ...
Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:SydneyHarbour_.jpg&filetimestamp=20060711001310
Textauszug:
„Ich liebe
den Pazifik.“ Gedankenverloren ließ Alexander seinen Blick über die Bucht
schweifen. Auf der Terrasse eines Restaurants am Kai mit Sicht auf das
Opernhaus und die Harbour
Bridge
teilten sie sich eine kleine Karaffe Chardonnay. Es dämmerte bereits, auf dem
Meer dümpelten ein paar beleuchtete Jachten und Boote dahin, deren Lämpchen
einen glitzernden Teppich auf das dunkle Wasser legten.
Lake Wallace, Edenhope, Victoria: Ein magischer Platz
Textauszug:
Zwei
wunderbare Tage lang fanden sie in Edenhope Zuflucht. Morgens schliefen sie
aus, genossen es, beisammen zu liegen, sich zu spüren. Sie spazierten am See
entlang, fütterten die Enten oder streiften durch den kleinen Ort. Am zweiten
Abend saßen sie auf einer Bank am Seeufer, während die Sonne ihre letzten
Strahlen auf das Wasser legte. Wie ein dunkler, glänzender Spiegel lag Lake
Wallace vor ihnen. Nur die unzähligen Vögel bewegten hier und da seine stille
Oberfläche.
Glucksend
schlug das Wasser an die Holzpfosten des Bootstegs, und ein paar einsame Boote
dümpelten am Ufer vor sich hin. Zwei schwarze Schwäne glitten vorbei, ihre
hellen, orangefarbenen Augen auf David und Rebecca gerichtet. Der Wind spielte
mit den tief herunterhängenden Zweigen der Bäume. Verträumte Melancholie schuf
den Zauber dieses
Ortes.
Die faszinierende Bergwelt der Grampians, Victoria: Ort der Entscheidung
Textauszug:
Eine
staubige Piste führte sie durch flaches Land, hinein in das Herz der Grampians.
Aus der
Ebene des fruchtbaren Farmlands erhoben sich vor ihnen die schroffen Felsen des
roten Sandsteingebirges mit seinen endlosen Eukalyptuswäldern, kleinen
Bergflüssen, hinabstürzenden Wasserfällen und klaren, schimmernden Seen.
Textauszug:
Rebecca
sah hinaus auf die weite Ebene, über deren Boden bereits vor Tausenden von
Jahren dunkle, nackte Füße der Menschen des Koorie-Stammes gewandert waren. Ein
Gefühl der Zeitlosigkeit überkam sie. Breite, grüne Täler lagen vor ihr,
prachtvolle, mit Wildblumen übersäte Wiesen. Und darüber spannte sich das
endlose, lichte Blau des Himmels. Wie gerne hätte sie jetzt ihre Kamera dabei
gehabt, um diesen Augenblick festzuhalten. Denn ihr war bewusst, wie
vergänglich er war. Ihre Kehle zog sich zusammen, und sie fühlte, wie ihre
Augen zu brennen begannen. Nicht jetzt, bat sie
still. Nicht hier. Ich möchte den Moment einfach
nur genießen. An nichts weiter denken.
...
„Was
machst du? Ich hoffe, du hast nicht vor zu springen?“, hörte sie Davids Stimme
hinter sich.
Rebecca
drehte sich zu ihm um. Er lächelte, aber das Lächeln erreichte seine Augen
nicht. Sie flog in seine Arme, und er hielt sie fest.
„Ich würde
niemals springen“, flüsterte sie.
Textauszug:
Rebecca
atmete in tiefen Zügen die feuchte Morgenluft und ließ die herbe und
faszinierende Wildheit dieser Landschaft auf sich wirken. Langsam begann der
Dunst, sich aufzulösen, und die Sonne konnte ihre ganze Kraft entfalten. Unten
im Tal graste eine Herde Kängurus.
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| Frage |
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Morgen geht es weiter mit dem Blog von Tanja Lesen und mehr und sie interviewt am 17.6 Kate und am 18.6 Annette.












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