Dienstag, 7. Februar 2012

Die fünf Formelemente des Schreibens

Auch wenn an dieser Stelle der eine oder andere Autor Neuland betritt, lade ich euch alle ein, gemeinsam mit mir diesen Schritt zu wagen.

Unbewusst werdet ihr diese Elemente mit Sicherheit bereits gebraucht haben, aber wenn wir alle Elemente besprochen haben, werdet ihr mit Sicherheit in folgenden Projekten mehr darauf achten und das Schreiben wird euch leichter fallen.

Wie wir wissen gibt es verschiedene Grundfarben für den Zeichner, die dieser in einer perfekten Komposition vermischt, um sein Bild mit Höhen und Tiefen auszustatten. Genauso ist es in der Schreiberei.
Ein Märchen ist etwas anderes wie ein Bericht. Eine Erzählung keine Gebrauchsanweisung. Um hier besser zu differenzieren, gibt es:

Beschreiben
Erzählen
Begründen
Erklären
und den Dialog

Das waren sie schon. Hören sich gar nicht so schlimm an, oder?

Nehmen wir doch einfach einmal den Unterschied zwischen einem Bericht und einer Erzählung.

Der Bericht beleuchtet Fakten- Wer? Was? Wo?
Er liefert nur kurze Aussagen, ohne die näheren Umstände zu beleuchten. Er hat seinen Zweck vollkommen erfüllt, wenn er stimmige Daten und Fakten liefert. Hier steht die reine Information im Mittelpunkt.

Die Erzählung dagegen liefert ausschmückende Elemente, wie zum Beispiel eine Begründung.
Wie? Weshalb?
 
Eine Erzählung benötigt handelnde Figuren mit Motiven für ihr Handeln. Warum handelt derjenige so? Was fühlt er dabei? Wieso handelt er nur so und nicht anders?
Gleichzeitig benötigt die Erzählung einen überzeugenden Schluss. Dieser sollte mit den Beweggründen der Handlung verknüpft sein.

Für heute war es das bereits, morgen steigen wir etwas tiefer ein. Wir werden uns morgen intensiver mit dem Thema "Beschreiben" auseinandersetzen.


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