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Freitag, 3. August 2012

Illustratorenausschreibung beendet und Gewinnerin steht fest

Wir hatten am 27.Juni zur Illustratorenausschreibung für das Kinder-/Jugendbuch "Helfer auf vier Pfoten - Tierische Freunde" aufgerufen.


Den gesamten Monat über trudelte mal eine Bewerbung ein, dann tagelang keine, dann wieder mal eine. Aber am letzten Tag erreichten uns gleich vier Bewerbungen, sodass wir am Ende aus 10 Einsendungen wählen konnten.

Vorweg: Alle sind schön. Es gab keine Illustratorenmappe, die uns nicht gefallen hat. Da der Autor Thomas Löffler jedoch blind ist, blieb letztendlich die Qual der Wahl am Verlag hängen.


Am Ende haben wir uns für eine junge Illustratorin entschieden, deren Zeichnungsstil unsere Meinung nach am besten, zum Schreibstil des Autors und zur geschilderten Handlung passt.


Hier einige Beispiele:





Tuuusch!!!

Herzlichen Glückwunsch an Lisa Engelhard!

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und sind gespannt, wie euch das Buch am Ende gefällt.

Das war´s eigentlich schon für heute. Aber nur eigentlich.

Mich freut unendlich, dass unsere Sonderpreis Aktion mit dem E-Book Verkauf von Claudia und Hedwig Kleineheismann so ein Erfolg ist. Innerhalb dreier Tage schoss das E-Book in die Top Ten der Amazon Kindle Bestseller. Sogar das gedruckte Buch profitiert davon, es steht derzeit auf Rang 87 bei den Biografien.

Herzlichen Glückwünsch auch hier den beiden Autorinnen: Ihr habt das verdient!

Aber noch jemand hat Grund zur Freude. Still und leise schlich sich Kabischubi in die Herzen der Leser und auch er hat es bis in die Top Ten bei Amazon Kindle geschafft. Heute Mittag war er sogar kurzzeitig auf Rang 2.
Stephanie und Markus, auch Euch herzlichen Glückwunsch!


Das war es aber nun mit den Glückwünschen. Ich wünsche euch allen ein geruhsames Wochenende
Herzlichst eure Andrea el Gato

Montag, 30. April 2012

Habt ihr euch nicht auch schon oft gesagt,

... dass ihr einen Kabischubi bräuchtet? 
Oder einen seiner Monster Freunde? 


 So einen kleinen Helfer, der euch in schwierigen Situationen zur Seite steht; der euch zuhört, wenn ihr Kummer habt; der euch den Kopf gerade rückt, wenn die Welt verquer steht; der einfach für euch da ist?

Nach Veröffentlichung von Kabischubi und die Herzsteine, erreichten Stephanie Urbat-Jarren so viele Leserzuschriften, gerade auch von Erwachsenen, die meinten, sie wären so froh, wenn sie ein Monster bei sich leben hätten.

Schwupps und schon war die nächste Idee geboren, die wir euch heute vorstellen möchten.

Im Kapitel drei, Kabischubi und die Liebe, treffen sich alle Monster zum jährlichen Monstertreffen auf der Monsterburg und tauschen sich über ihre Familien aus. Schaue dir das Bild an, das Markus Erkens dazu gezeichnet hat. Lasse dich von diesem Bild inspirieren und schreibe uns deine Geschichte. Erwecke ein Monster bei dir zu Hause zum Leben, gebe ihm einen Namen, beschreibe uns sein Aussehen und erzähle uns, in welcher besonderen Situation deines Lebens dieses Monster für dich wichtig war.
Welchen besonderes traurigen, lustigen, nachdenklichen, emotionalen, peinlichen oder glücklichen Moment hast du erlebt? Welches Abenteuer hat das Monster mit dir gemeinsam erlebt?

Wir laden jeden ein, der uns seine Geschichte erzählen möchte, diese zu schreiben und einzusenden. Wir setzen keine Altersgrenze, denn ein Monster kann bei Jung und Alt zu Hause sein. Wer sein Monster zeichnen möchte, kann das ruhig tun.
Bitte sendet eure Geschichten und eure Kontaktdaten (falls wir Rückfragen haben) entweder als PDF oder Word Dokument an:

kabischubi@web.de oder kontakt@traumstunden-verlag.com Kennwort: Kabischubi oder
per Post direkt in den Verlag
Verlagshaus el Gato
Überseering 25
22297 Hamburg
Kennwort: Kabischubi
Einsendeschluss ist der 31.Juli 2012

Stephanie Urbat-Jarren und ich werden die schönsten Geschichten auswählen und daraus eine Fortsetzung von Kabischubi und die Herzsteine kreieren. Derzeitiger Arbeitstitel:
Kabischubi und seine Monstergehilfen
geplanter Veröffentlichungstermin: Tag des Buches 2013 am 23.April

Wir freuen uns schon sehr auf eure Einsendungen und sind sehr auf die Abenteuer mit eurem Monster gespannt.

Herzlichst Eure Andrea el Gato und Stephanie Urbat - Jarren


Freitag, 20. April 2012

Kabischubi und die Herzsteine

Deine Angst zu besiegen, ist der Schlüssel für ein erfülltes Leben



Die meisten Menschen bereuen am Ende ihres Lebens nicht die Risiken, die sie eingegangen sind. Die meisten Menschen bereuen das, was sie aus Angst vor den Risiken unversucht ließen. Sie werfen sich eher Dinge vor, die sie nicht getan haben, als Dinge, die sie getan haben. Deshalb sollten wir alle so leben, dass wir später nicht bereuen, wie wir gelebt haben. Das bedeutet aber auch, die Angst zu überwinden und ein Risiko einzugehen, statt aus Angst vor dem Scheitern oder aus Bequemlichkeit alles beim Alten zu lassen.

In dem Buch Kabischubi und die Herzsteine, ist das Kapitel: "Kabischubi und die Angst", speziell dem Thema Angsterkrankung, BurnOut und Depressionen gewidmet. Ein wichtiges und hochaktuelles Thema für Viele in der heutigen Zeit. Diese Geschichte zeigt, dass es durch Liebe und Zusammenhalt Wege zurück ins Leben gibt. 

Leseprobe:


„Du musst die Augen aufmachen, Jamie!“, rief Kabischubi von unten Jamie zu. „Sonst kannst du ja gar nicht sehen wie schön die Welt von dort oben aussieht.“
Jamie stand im Apfelbaum auf einem dicken Zweig in ungefähr zwei Meter Höhe und klammerte sich mit zusammengekniffenen Augen an den dicken Stamm. Zwei Meter sahen von unten überhaupt nicht hoch aus. Jamie war vor wenigen Minuten felsenfest überzeugt, dass er mit seinen fünf Jahren mindestens zehn Meter hoch in den Baum klettern konnte, wenn nicht sogar noch viel höher. Doch wie er jetzt auf diesem Zweig stand, waren zwei Meter plötzlich unwahrscheinlich hoch und der Erdboden erschien ihm unendlich weit weg. Da blieb einem doch gar nichts anderes übrig als einfach fest die Augen zuzukneifen und sich am Stamm festzuklammern, oder?
  „Ich habe aber so eine Angst“, rief Jamie mit lauter Stimme zu dem Kabischubimonster herunter.
Kabischubi lachte und hüpfte mit einem Satz neben Jamie auf den Ast und half ihm dabei, sich vorsichtig neben ihn hinzusetzten. Das Kabischubimonster hielt Jamie fest und ganz langsam traute er sich, seine Augen zu öffnen. Jetzt, wo Kabischubi neben ihm saß, ging es ihm besser und die Angst war nicht mehr so stark.
  „Weißt du Jamie, manchmal sieht etwas einfacher aus als es ist. Wenn man das feststellt, ist es überhaupt nicht schlimm, Angst zu bekommen. Dann muss man sich erst einmal auszuruhen und Kraft sammeln. Angst schützt uns im Leben und deswegen ist Angst sehr wichtig und überhaupt nicht peinlich oder schlimm.“
Jamie sah Kabischubi in seine gelben großen Augen.
  „Zuckt dein Ohr auch ganz bestimmt nicht?“, wollte Jamie wissen.
Das Kabischubimonster hatte nämlich an seinen Hinterkopf zwei kleine rosa Kabischubiohren und das rechte davon war das Familienohr. Wenn etwas mit Stephanie oder einem ihrer Söhne nicht in Ordnung war, dann fing es an zu zucken. Dann wusste Kabischubi, dass einer von ihnen seine Hilfe brauchte.
Dieses spürte er sogar über die weiteste Entfernung.
„Alles ganz ruhig, du kleiner Apfelbaumerklimmer“, grinste Kabischubi und drehte seinen Kopf so, dass Jamie das Ohr sehen konnte.
Jamie beobachtete das kleine rosa Kabischubiohr und als er sah, dass es ganz ruhig zwischen dem orange-grünen Kabischubifell hervorlugte, atmete er beruhigt aus und kuschelte sich eng an die haarige Brust. So saßen die beiden eine Zeit lang nebeneinander im Apfelbaum und freuten sich darüber, wie weit sie von hier sehen konnten.
Nach einer Weile bat Jamie das Kabischubimonster:
  „Vielleicht solltest DU die Äpfel von ganz oben aus der Krone für Mama pflücken. Ich glaube, meine Angst sagt mir gerade, dass diese Höhe für mich erst einmal ausreicht. Das nächste Mal traue ich mich vielleicht einen Ast weiter herauf.“
Das Kabischubimonster lächelte Jamie stolz an und ...

"Kabischubi und die Herzsteine" von Stephanie Urbat-Jarren 9,90 Euro versandkostenfrei bestellen

in wenigen Tagen auch als E-Book erhältlich

Montag, 12. März 2012

Messesplitter

Wir starten in ein Abenteuer!

Nun wer hätte das vor drei Jahren noch geahnt, welchen Lauf der Verlag und mein Leben nehmen würden. Als ich vor etwas mehr als drei Jahren die Businesspläne für meine damalige Partnerin schrieb, über Rentabilitätsvorschauen und Titelplanungen brütete, war klar:  
Wir gehen mal auf die Buchmesse!

Dieses Ziel wollten wir in maximal fünf Jahren erreicht haben.

Wie Ihr wisst, kamen viele Dinge ganz anders. Jeder von uns beiden geht jetzt seinen eigenen Weg. Vor der Trennung stand jedoch bereits fest, dass wir an der diesjährigen Leipziger Buchmesse teilnehmen würden.
Eine Buchmesse bedarf langer Vorplanung und so beschlossen wir, damals noch gemeinsam, bereits im September 2011, das Wagnis einzugehen. Es wurden die entsprechenden Verträge unterschrieben, Lesungen vereinbart, Autoren informiert.

Dann erfolgte die bekanntermaßen überraschende Trennung, die Verträge bestanden nach wie vor. Also beschloss ich, nach Rücksprache mit meinen Mann, dass ich allein die Verträge erfülle.
Kein leichtes Unterfangen, wenn man weiß, was solche Messeteilnahmen kosten. 

Nachdem ich quasi vor dem Nichts stand, da nach wie vor die Liqudierung der GbR verweigert wird, und somit alle meine eingezahlten Gelder in den neuen Verlag meiner damaligen Partnerin flossen und fließen, in Rundmails und Chats Unwahrheiten über mich geäußert wurden, die eine einstweilige Verfügung notwendig machten, war der Berg, vor dem ich stand riesengroß.

Aber wie heißt es so schön? "Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt!" Und so bin ich Schritt für Schritt gegangen, fand neue Partner, Menschen und Autoren, die Aussagen prüften, ehe sie urteilten ...
Heute stehe ich hier.
Die erste Autorin, Prisca Dussling, sitzt im Flieger für den weiten Weg von Ecuador nach Leipzig. Seit 11 Jahren war sie nicht mehr in Europa und kommt nun nach Deutschland, um am 17. März auf der Messe aus ihrem Buch zu lesen.

Stephanie Urbat- Jarren hat ihre liebe Mühe Kabischubi zu beruhigen, der genauso aufgeregt ist wie sie. Denn auch er hat noch nie eine Messe erlebt. Mittlerweile mutiert er zu einer richtigen Berümtheit. Als Kinderbuch konzipiert, melden sich immer mehr Erwachsene, die ihn kennenlernen wollen. Mit diesem riesigen Erfolg hat niemand von uns gerechnet. Naja, wenn wir ehrlich sind, ein bisschen schon. Schließlich veröffentliche ich Bücher nicht zum Spaß, sondern weil ich glaube, dass das Buch gut ist.

Im Dezember kam die Standzulassung.

Dann fing die Planung erst so richtig an. Was braucht man auf einem Messestand? Natürlich erst einmal Buchhalter. Ein Tisch muss noch her, Stühle, auf denen wir unsere müden Hintern platzieren können ... apropo müde ...

Hotelbuchung, neue Drucksachen wurden in Auftrag gegeben - es hatte sich ja nun einiges geändert. Klick, klick, klick- hört ihr die Kasse rattern? Ohne meinen treuen Gefährten hätte ich das nie gestemmt. 

Ich möchte erwähnen, dass vonseiten der Leipziger Buchmesse die Vorbereitung absolut perfekt läuft. Als neuer Messeteilnehmer wurde ich an keiner Stelle im Regen stehen gelassen, bei Fragen bekam ich innerhalb weniger Stunden kompetente Antworten.

Im Januar erfolgte die Standzuweisung. Sämtliche Bestellungen für Zusatzverträge, Messebuchhandlung, Lesungen, Parkscheine, Autorenkarten mussten bis Ende Januar erfolgt sein.
Leider erreichte uns vor einer Woche die Absage einer unserer Autoren. Der Verein Kinderschutzengel wird leider nicht aus seinem Buch vorlesen.

Flyer wurden gedruckt, Postkarten, Roll-up ... Blumen bestellt, wir wollen es schließlich schön haben.

Pressemappen wurden gedruckt, Bücher an die Messebuchhandlung verschickt. Mein Koffer wird morgen gepackt und dann starte ich in der Nacht zu Mittwoch in die erste Buchmesse des Verlagshauses Traumstunden el Gato.
Begleitet uns, mich und die teilnehmenden Autoren,  während der Messetage hier auf diesem Blog, denn ich werde euch mit Bild und Text von allen vier Tagen berichten.

Am Samstag lesen Prisca aus NOEL 





und Stephanie lässt Kabischubi zu Wort kommen






Gleichzeitig erfolgt am Samstag die Übergabe der Gewinne an die glücklichen Gewinner unserer Verlosung.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Sonntag, 11. März 2012

Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt

Wer kennt das nicht?
 
Ich leide nicht unter Stimmungsschwankungen, obwohl man das oft Frauen meines Alters nachsagt. Dennoch möchte ich heute näher auf ein Krankheitsbild eingehen, was
"Dissoziative Identitätsstörung" heißt. Früher wurde dies auch "Multiple Persönlichkeitsstörung" genannt. Neulich stolperte ich in einem meiner sozialen Netzwerke über eine multiple Person. Es nötigte mir großen Respekt ab, dass sich die Person offen outete. Dann fiel mir das Buch von Truddi Chase "Der Aufschrei" ein, das ich vor einiger Zeit gelesen hatte.
 
Und nun schreibe ich euch, was mich beschäftigt.

DIS - so lautet die Abkürzung - ist leider keine so seltene psychische Erkrankung. Sie wird in 95 von 100 Fällen durch häusliche Gewalt, Mißhandlung und Mißbrauch ausgelöst. In den meisten Fällen sind Mädchen davon betroffen. 

Die Seele eines Kindes ist rein und unverdorben, voll von Urvertrauen seiner Familie gegenüber. Wenn jemand aus diesem engen Umfeld das Urvertrauen mißbraucht, Grenzen überschreitet, dem Kind wehtut, dann fängt die Persönlichkeit an, sich zu teilen. Unser menschlicher Organismus hat viele Schutzfunktionen erfunden und diese, ist eine besondere. Das innere Kind, der Kern wird quasi nach hinten geschoben, er wird beschützt. Es entstehen Persönlichkeiten, die Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel zu trösten oder den Mißbrauch zu ertragen. Eine der Persönlichkeiten nimmt Aufgaben nach außen wahr. Das ist dann die, die wir kennen und mit der wir Nichtmultiplen reden. Aber hin und wieder drängt auch eine der anderen Persönlichkeiten nach außen. Dann kann es durchaus geschehen, dass wir beim letzten Treffen Pink Floyd gemeinsam hörten und super toll fanden und beim heutigen Treffen angemault werden, dass Pink Floyd ja das Allerletzte sei.
Wir erleben Überraschungen, "Stimmungsschwankungen", Ausbrüche, mit denen vielleicht ein Teil von uns nicht umgehen kann.

Früher waren sich Psychologen sicher, dass sich die unterschiedlichen Persönlichkeiten nicht kannten. Zum Glück schreitet auch hier die Entwicklung voran und viele Aussagen wurden revidiert. Wenn der Mediziner DIS diagnostiziert, wird heute auch nicht mehr mit Macht und Gewalt versucht, die Persönlichkeiten zu vereinen. Stattdessen wird versucht die Persönlichkeiten miteinander bekannt zu machen und einen gemeinsamen Weg zu finden.

Bei Truddi Chase sah es ganz schlimm aus. Jahrelang lebte sie in eine Art Dämmerzustand. Sie war verheiratet, hatte eine Tochter, war sogar erfolgreiche Unternehmerin. Aber da gab es etwas, was ihr immer Sorgen bereitete. 

Ihre Träume. Ständig blieben alle ihre Uhren stehen, es brannte Licht in ihrer Wohnung und in ihrer Handtasche fanden sich seltsame Zettel.

Kein Psychater konnte ihr helfen, bis sie dann auf den Therapeuten traf, der die Woge ins Rollen brachte.
Er erkannte relativ zeitig, dass in Truddi mehrere Persönlichkeiten lebten. Im Laufe der Jahre trauten sich immer mehr heraus, so dass er am Ende 92 Persönlichkeiten zählte.

Stellt euch das einmal vor!! 92 Persönlichkeiten in einem Menschen.  Aber in ihrem Fall war das irgendwie auch verständlich, denn was ihr geschah, war grausig.

Aber wieso kann einem Kind so etwas überhaupt geschehen?
Wie kommt es, dass auch heute Kinder mißhandelt und mißbraucht werden und niemand etwas merkt?
Wieso schauen wir weg?

Es gibt viele Formen der Mißhandlung. 
Kinder werden geschlagen. Das ist die einfachste, weil sichtbarste Art. In der Regel greifen hier die Ämter relativ schnell ein.
Die unsichtbaren sind in meinen Augen viel schwerwiegender. Einem Kind Liebe vorzuenthalten ist genauso Mißhandlung, wie ihm zu sagen, wie wertlos es sei. Aber das sieht niemand. Wir sollten aber die Hilfeschreie des Kindes wahrnehmen. Wenn sich ein fremdes Kind an uns kuschelt, weil es sonst nirgendwo sonst menschliche Wärme erfährt. Wenn das Kind nicht soooo gern nach Hause möchte, weil es dort allein vor dem PC oder Fernseher sitzt.
Wir sollten nicht wegschauen, wenn Nachbars Kinder offenkundig verwahrlost aussehen und zu unmöglichsten Zeiten zum Spielen gehen.

Die schlimmste aller Arten aber ist, ein Kind sexuell zu mißbrauchen. Hier liegt es wieder an uns, an jeden einzelnen von uns, hinzuschauen.
Menschliche Kälte, Einsamkeit, Hass, Neid, Eifersucht, Hektik im Alltag ... all diese Dinge sind es aber, die uns wegsehen lassen.

Bitte lernt hinzusehen, Kinder sind nun einmal unsere Erben. Und es gibt nicht mehr so viele davon in Deutschland!

Ein kleines Mittel, um gegen die menschliche Kälte vorzugehen, ist Kabischubi.
Er zeigt wie wichtig Liebe, Vertrauen und Zusammengehörigkeitsgefühl sind. Seltsamerweise haben bislang auch fast nur Erwachsene dieses, als Kinderbuch deklarierte, Buch gelesen.
Mir zeigen die Analysen einmal mehr, dass viele Erwachsene hilf- und ratlos sind. Kabischubi gibt mit seiner liebevollen, witzigen Art auf viele Fragen eine Antwort.
Kabischubi und die Herzsteine
ISBN 978-3-943596-03-8  9,90 versandkostenfrei bei Amazon

Samstag, 3. März 2012

Verlosung Fan Pakete

Es ist ja bereits März ...

Die Zeit jagt und beinahe hätte ich einen wichtigen Termin übersehen. Die Verlosung der NOEL und Kabischubi Fan-Pakete.

Aber das wird sofort nachgeholt, auch wenn heute Samstag ist.

Die Lose wurden bereits gerollt und ...

Trommelwirbel!

Der erste Preis:
 
Ein Exemplar Kabischubi oder NOEL, ein T-Shirt passend zum Buch, eine Tasse sowie Tageskarte Leipziger Messe gehen an ...


Wenke Grönhagen

Der zweite Preis:


 
Ein Exemplar Kabischubi oder NOEL, und zwar das, was der Erstplatzierte nicht genommen hat sowie die dazu gehörende Tasse, gehen an ... 
Steffi

 
Der dritte Preis:

Das verbliebene T-Shirt geht an ...
Katha


Herzlichen Glückwunsch!

Bitte meldet euch per Mail mit euren Adressen und Konfektionsgrößen für die Shirts bei mir, damit ich euch die Gewinne zusenden kann.

Donnerstag, 1. März 2012

Wisst ihr: Manchmal braucht man einfach etwas Zauber im Leben.

... und neue Lesermeinung zu "Zerbrochenes Glück"
 


Als erstes seht ihr oben das versprochene Bild von Kabischubi, wie er sich im Schaufenster tummelt. Es scheint ihm dort recht gut zu gefallen.
Kabischubi, ich wünsche dir, dass du noch viele Herzen erreichst und Zauber wirkst.

Mich erreichte dieser Tage ein Leserbrief. Warum ich das so besonders betone? Er kam von einem Leser. Jawoll. Mein Frauenroman wurde von einem Mann gelesen.
 
Auszugsweise schrieb er:
Damit Du nicht am` Hungertuch` nagen musst , habe ich Dein Buch gekauft und angefangen, zu lesen. Ist die Handlung komplett erdacht oder gibt es Parallelen? Das Buch liest sich angenehm. Gute Kritik am System Deutschland. Es immer mutig, den Schritt zu wagen, komplett in einem anderen Land neu anzufangen ...
Ja und ich habe das Buch in 2 Tagen ausgelesen gehabt. Wenn das alles in Deiner Fantasie entstanden ist, super! Ich hoffe doch auf einen zweiten Teil, damit ich weiss, ob Michael aufgeflogen ist, ob Jenny ihren Sohn wieder sieht, was die Native machen ...
Ich habe interessenhalber mal mich über Alberta informiert und habe festgestellt, Du musst da gewesen sein, sonst würdest Du nicht so detaliert schreiben können. Die Orte, das mit den Reservaten, die Naturbeschreibungen usw.
Interessant war ,wie das mit den Doulas in Kanada ist, schon der Unterschied beim Geld. In Deutschland habe ich nichts dergleichen gehört! Hebamme ja, Doula nein.
Also auf ein neues Buch!
Vielen Dank für diesen netten Brief an Andreas G.




Dienstag, 28. Februar 2012

Ich habe noch etwas gewartet ...

... aber vermutlich treibt sich Kabischubi noch in Hamburg herum. 




Dabei schrieb er mir vorhin ganz aufgeregt, dass er sein Konterfei in einem Hamburger Schaufenster entdeckt hätte und mir gleich ein Foto davon senden wollte. Aber wahrscheinlich wickelt er gerade noch die Verkäuferin mit seinem Charme ein und schnurrt sein Wohlfühlschnurren.

Und weil Kabischubi mir immer wieder gesagt hat, dass ich auch an Wunder glauben soll, sind heute gleich zwei geschehen.
Amazon hat außer der Reihe - man höre und staune - nachbestellt. Sie haben nicht bis zum offiziellen Bestelltag, Montag, gewartet, sondern heute nachbestellt. 
Nicht ein Buch, nicht zwei Bücher - nein ... ganz viele Bücher. So kann Kabischubi bald viele Menschen besuchen und ihnen zeigen, wie das mit der Liebe geht. Oder mit der Angst. 

Danke Kabischubi für diese schöne Überraschung.

Das zweite Wunder ist nicht unbedingt Wunder zu nennen, wohl eher Gerechtigkeit.
Auch dafür danke ich dir Kabischubi. Seitdem du in meine Lektorenstube gezogen bist, erfreust du mich jeden Tag mit einem deiner tollen Sprüche, wie zum Beispiel:
Wisst Ihr: Glück werdet Ihr ab dem Moment haben, in dem ihr beschließt, glücklich zu sein.
oder
Wisst ihr: Wer den ersten Schritt zu etwas Neuem gewagt hat, hat schon die Hälfte des Weges geschafft.
Wer nicht auf Amazon warten möchte, kann Kabischubi schon vorher zu sich nach Hause holen.

Für 9,90 Euro kommt er auch in deine Wohnung


Sonntag, 26. Februar 2012

Verschwindet die Literatur aus den Medien?

In  der heutigen Ausgabe der Zeitschrift Buch-Markt, dem Ideen Magazin für den Buchhandel, erschien heute ein interessanter Artikel, den ich euch unbedingt empfehlen möchte.

Auf der Programmpressekonferenz für „Leipzig liest“ beklagte Christiane Munsberg, Verantwortliche für Kultur im Bertelsmann Verlag, dass die Literatur aus den Medien verschwindet. Damit regte sie eine umfangreiche Diskussion an, die zum nachfolgenden Gespräch und Interview im Buch-Markt führte.

Hier könnt ihr das Sonntagsgespräch selbst nachlesen: Buch-Markt

Genau wie der Bertelsmann Verlag, werden auch wir für unsere Lesungen und Veranstaltungen am Samstag und Sonntag auf der Leipziger Buchmesse keinen Eintritt verlangen.



Gleichzeitig wurden bei Amazon die ersten Rezensionen für "Kabischubi und die Herzsteine" veröffentlicht.
Zitat:
Das Buch

Kabischubi und Herzsteine

ist ein wirklich phantastisches Buch für Kinder, Jugendliche als auch für Erwachsene. Es handelt von alltäglichen Ängsten, von Angst, von Liebe und Vertrauen. Mit wundervollen Illustrationen und einem doch bewegenden Hintergrund. Jeder wird das Buch anders lesen weil es eben alle anspricht. Das finde ich einfach so toll daran. Kinder, Jugendliche genauso wie Erwachsene die verstehen können was die Autorin auf 75 tollen Seiten dort verfasst hat. Die einfache Liebe unter den friedvollen Monstern als auch die familiäre Liebe untereinander liegt der Autorin wirklich sehr am Herzen.

Es gibt 3 wundervolle Geschichten die Stephanie Urbat-Jarren wirklich gut beschrieben hat. Es geht in der Tat um das Selbstvertrauen, die Liebe und die Angst. Es geht um Familie genauso wie um Freunde die immer wieder im Buch erwähnt werden. Das Kabischubi-Monster hat mich durch weg fasziniert. Es gibt sehr emotionale Momente genauso wie Momente wo man lachen und auch schmunzeln kann. Es gibt typische Gewohnheiten aber auch viele nachdenkliche Stellen im Buch, die dieses Buch einfach zu etwas wirklich unverwechselbaren machen.

Die Herzsteine haben einfach eine so wundervolle Bedeutung innerhalb dieses Buches und geben alleine mir als Leser soviel wieder .. Kabischubi ist ein Helfer der spürt wann und wo seine Hilfe benötigt wird.

1. Stern vergebe ich weil ich die optische Aufmachung des Buches wirklich super gut finde. Das Buch ist nicht zu groß und somit auch nicht zu schwer. Die Schriftgröße ist korrekt, zu dem ist es auch recht flüssig geschrieben mit wundervollen Illustrationen von Markus Erkens

2. Stern, weil es in der heutigen Zeit spielt, es wir mir unabhängig von der Geschichte ein normaler Alltag dargestellt in dem man einen Beruf nachgeht und in dem man auch mal gerne Wii spielt. Es gibt Situationen die man einfach selbst aus dem Alltag kennt.

3. Stern ist für die Persönlichkeit im Buch, die zufällig dort erwähnten Personen stehen auch in der Widmung des Buches. Ich mag es wenn ein Buch authentisch ist und dennoch eine Geschichte erzählt wird. Zumal weil es eben auch sehr emotionale Dinge sind die hier erstklassig zu Papier gebracht worden sind.

4. Stern - es geht um Ängste als auch um die Angst in diesem Buch, die Autorin hat sehr viel Herzblut in das Buch gesteckt. Kabischubi hat Angst, aber auch Stephanie kämpfte mit ihrer Angst und lernte mit dieser einfach besser um zu gehen.

5. Stern es geht um die Liebe.. Liebe zwischen den liebevollen Monstern und die Liebe als auch die menschliche Liebe von Stephanie. Es wird sehr ausführlich über Liebe geschrieben dass man verschiedene Blickwinkel erfährt. Die liebevollen Monster lieben einfach ohne sich darüber menschliche Gedanken zu machen.

Also sind es für mich 5 Sterne weil mir das Buch einfach so brillant gefällt und ich sehr viel Unterhaltung bei lesen erfuhr. Dafür danke ich der Autorin Stephanie Urbat-Jarren ganz recht herzlich.

Jeder Mensch muss selbst entscheiden was ihm gefällt, meine Bewertung soll helfen sich eine eigene Meinung zu bilden.

Kabischubi und die Herzsteine

von mir somit volle 5 Sterne


weitere Rezensionen auf Amazon


Herzlichst Eure Andrea el Gato

Freitag, 24. Februar 2012

Dankeschön

Danke und Lob an meine Autoren

Nachdem wir in dieser Woche viel trockene Theorie besprochen haben, ich euch so manche Übung hier mit reingeknallt habe, möchte ich am Ende dieser Woche noch einige Worte loswerden, die mir schon seit einiger Zeit am Herzen liegen.

Danke an jeden Einzelnen von Euch

Danke, dass ihr mir trotz Wechsel und Querelen weiterhin die Treue haltet.

Danke, dass ihr ohne zu Murren Dinge erledigt, die normalerweise nicht in das Aufgabengebiet eines Autors fallen. (Ich sage nur Buchhandlungsadressen) Letztendlich kommt uns das aber wieder allen zugute. In den kommenden Wochen und Monaten stehen zahlreiche Lesungen an, die nur aufgrund eurer Aktivitäten zustande gekommen sind.

Danke, dass einige von euch, riesige Entfernungen auf sich nehmen, um an der Leipziger Buchmesse teilnehmen zu können. Ich freue mich auf euch und lade euch am Samstagabend alle auf ein Bier ein. Ganz besonders freue ich mich auf meinen blinden Autor, der mitsamt Blindenhund anreist. Tommy du kannst sicher sein, ich lass dich nicht am Bahnhof stehen, wie andere es bereits taten!

Danke, dass ihr so viel Geduld mit mir im Lektorat habt, wenn ich mal wieder schreibe: "wer ist man?" oder "stärkeres Verb benutzen", "aktiveres Verb benutzen". Vor allem, wenn dann dieses doofe Wort "Streichen" vorkommt, wo vielleicht genau an dieser Passage der Autor stundenlang an jedem Wort gefeilt hat.

Danke, dass ihr euer "geistiges Baby" bei mir veröffentlicht.

Danke, dass ihr so seid, wie ihr seid.

Im Gegenzug verspreche ich auch weiterhin mein Bestes zu geben, dass euer "Baby" zum Erfolg wird. Ich garantiere püntkliche Tantiemenzahlungen und erwarte nicht von euch, dass ihr auf eure Tantiemen zugunsten ominöser und nichtexistenter Vereine verzichtet. 
Ganz im Gegenteil! 
Sicher haben bereits einige von euch bemerkt, dass wir fleißig an einem besonderen Projekt werkeln. Seit anderthalb Jahren sammelt die Vereinschefin des Berliner Verlages Kinderschutzengel, Beiträge von Kindern, Eltern, prominenten Paten und Medizinern, die wir in dem Buch "Nicht jedes Kind bekommt, was es sich wünscht" veröffentlichen. Seit anderthalb Jahren redigiere ich diese Beiträge, interviewe ich Promis und, und, und.

Natürlich es mir eine besondere Ehre, dass wir am 18.März um 12:00 auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen einer besonderen Veranstaltung dieses Buch vorstellen dürfen. Aber genauso ehrt es mich, dass Prisca Dussling am Samstag, den 17.März um 12:00 aus ihrem Buch  
NOEL 


 
















 und Stephanie Urbat-Jarren um 15:30 aus  
Kabischubi und die Herzsteine 
lesen werden und gleichzeitig ihre signierten Bücher zum Verkauf anbieten. 






In diesem Sinne lasst uns weiterhin so gut zusammenarbeiten, dann klappt das auch mit dem Erfolg!
Jetzt aber wünsche ich euch ein schönes und vor allem gesundes Wochenende.
Eure Andrea el Gato

Mittwoch, 22. Februar 2012

Attraktive Sprache - Teil 2

Nachdem ihr gestern eine gute Übung zur Erweiterung eures Sprachschatzes hattet, möchte ich das Thema heute noch etwas vertiefen.

Es gibt auch die Autoren, die unbedingt zeigen wollen, was sie können. Die Autoren, die beweisen wollen, dass sie gebildet sind, sich von der breiten Masse abheben und mit allerlei Fremdwörtern um sich schmeißen.

In bestimmter Literatur mag das so auch ganz in Ordnung sein. Frank Schätzing, zum Beispiel, verfügt über einen sehr großen Sprachschatz, den er auch in seinen Büchern mitteilt. In "Nachrichten aus einem anderen Universum" waren diese notwendig und wichtig, konnte er die Ergebnisse seiner Recherchen zu "Der Schwarm" nur in einem Sachbuch entsprechend vermitteln. Das Buch "Limit" dagegen hat zahlreiche Kritiken ob der doch etwas geschwollenen, ausschweifenden und teilweise referierenden Ausführungen kassieren müssen.

Als Autor sollte ich mir daher ganz genau meine Zielgruppe überlegen. Ein guter Sprachschatz bedeutet nicht automatisch, ein Sprachschatz gespickt mit Fachausdrücken. Der Leser möchte auf der Couch, im Bett, am Strand oder in der Bahn lesen und hat sicher an diesen Orten kaum Gelegenheit ein Wörterbuch zu Rate zu ziehen.

Daher gebe ich euch den Tip, dass ihr bei euren Ausführungen auf eine einfache und verständliche Sprache achtet. Vermeiden wir Silbengekringel und gestelzte Formulierungen, wenn wir unseren Leser nicht langweilen wollen. Überraschen wir stattdessen unseren Leser mit unverbrauchten Bildern. Lernen wir von literarischen Vorbildern.
Dazu empfehle ich folgende Übung:

Sucht in eurem Bücherregal ein oder mehrere Bücher heraus. Sucht euch insgesamt fünf Abschnitte, die ihr abschreibt, scannt oder wie auch immer. Es sollten Abschnitte sein, bei denen ihr denkt, dass hier der Stil des Autors am Stärksten hervorsticht. Wichtig ist, dass diese Abschnitte vor euch liegen. Danach sucht ihr nach den Wörtern, die ihr selbst niemals benutzt hättet. Schlagt anschließend im Wörterbuch die Bedeutungen nach.
Ihr werdet merken, dass diese jetzt mühselig klingende Übung Spaß macht. Und mit der Freude kommt automatisch die Erweiterung eures Sprachschatzes.

Morgen sprechen wir über Rhytmus und Klang, ein Thema, was vor allem in der Prosa große Bedeutung hat.



Abschließend möchte ich noch einmal auf die Lieferschwierigkeiten der Barsortimenter und Amazon zurückkommen. Leider hat Umbreit erst vor zwei Tagen bestellt, Libri bereits letzte Woche, Amazon wird noch bis kommende Woche brauchen, bis die Bücher im System eingepflegt sind. Die sind leider mega lahm.

Daher biete ich jedem Kunden die Möglichkeit, direkt im Verlag über bestellung (at) traumstunden-verlag.com
zu bestellen. Ausgeliefert wird über Runge VA.


Dienstag, 21. Februar 2012

Wie gelingt uns eine attraktive Sprache

Autoren stoßen im Lektorat öfter auf die Aufforderung: "stärkeres Verb wählen" oder "Ausdruck verstärken".

Wieso schreibe ich das?
Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, sollte der Autor beim Leser ein Bild erzeugen.

Ein Beispiel:
Der alte Mann ging über die Straße.
An diesem Satz ist nichts verkehrt. Aber er ist farblos, nichtssagend.

Was passiert bei euch, wenn der Satz wie folgt lautet:
Der alte Mann schlurfte mühsam, sein linkes, von Schmerzen gepeinigtes Bein, hinter sich herziehend, über die Straße.

Hier entsteht ein bestimmtes Bild. Das Bild eines alten Mannes, wie er sich mühsam über die Straße quält. Ein Bild, was uns tagtäglich im Alltag begegnet.
oder
Der alte Mann huschte im fahlen Dämmerlicht über die stille Seitenstraße, die Schatten der Hauseingänge stets im Auge behaltend.

Hier erscheint ein ganz anderes Bild. Die Begriffte: Dämmerlicht, fahl, still, dunkle Hauseingänge suggerieren eine gewisse Heimlichkeit, die durch das Verb huschen verstärkt werden.

Oft beschreiben Autoren falsche Emotionen. Ihnen fehlt also das richtige Wort, das Wort, das die Erzählung vorantreibt, sie attraktiv macht.
Natürlich sind allgemeine Ausdrücke bequem, weil ständig parat. Bauen wir doch an unserem Wortschatz, indem wir ihn durch die passiven Wörter erweitern, die in unserem Gehirn schlummern. Das sind die Wörter, die wir zwar kennen, aber nie oder selten nutzen.

Ich hatte euch gestern eine Übung versprochen, auf gehts!
Nachstehend schreibe ich 20 Wörter auf und zu jedem Wort verschiedene Begriffsmöglichkeiten. Bitte sucht im Wörterbuch, welche der Erklärungen dem Begriff am nächsten kommt. Wenn ihr euch sicher seid, geht das natürlich auch ohne Wörterbuch.

1) Anschein - Anspruch, Aussehen, Störung, Verheimlichung
2) geneigt - unwillig, bereit, freudig, straff
3) Nachwelt - Folgeerscheinung, Abkömmling, Nachwirkung
4) reduzieren - missachten, verführen, vermindern, entfernen
5) pudelwohl - prächtig, dick, gutgelaut, robust
6) Sympathie - Verhängnis, Mitgefühl, Krankeitsursache, Zuneigung
7) Konzept - Vertrag, Musikstück, Entwurf, Meinung
8) abstinent - dreist, unerbittlich, enthaltsam, aufdringlich
9) latent - altertümlich, geduldig, riesengroß, verborgen
10) passiv - verlogen, lebhaft, untätig, leidenschaftslos
11) brünett - gebräunt, kess, dunkelhaarig, abweisend
12) Kategorie - Klasse, Mischung, Kartei, Forderung
13) artikulieren - geziert reden, buchstabieren, deutlich aussprechen, fordern
14) joval - eiförmig, gönnerhaft, elegant, massig
15) insistieren - zugeben, einsetzen, nachdrücklich beharren, beleidigen
16) verfänglich - streitsüchtig, heikel, taktlos, rüde
17) demontieren - abwerten, protestieren, vorführen, abbauen
18) dementieren - verpetzen, irre reden, verdauen, widerrufen
19) skurril - grillenhaft, lärmend, verschnörkelt, wunderlich
20) Potpourri - Mixtur, musikalisches Arrangement, eingemachtes Obst


War nicht schwer oder?

Was haltet ihr davon, wenn ihr jetzt noch ein wenig weiter in die Tiefe geht? Sucht euch zehn Wörter aus den oben genannten aus und sucht aus einem Wörterbuch oder aus dem Synonymwörterbuch Begriffe heraus, durch die diese Wörter ersetzt werden könnnten.
So erweitert ihr poco a poco euren eigenen Wortschatz.

Die Quintessenz des heutigen Beitrages sollte für euch also sein, dass Geschichten lebendiger und somit attraktiver werden, wenn ihr den passenden Ausdruck oder das richtige Wort findet. Benutzt Wörterbücher, schreibt euch Begriffe auf Karteikarten und sucht die Bedeutungen heraus.


Eine wichtige Neuigkeit möchte ich gleich noch mit auf den Weg bringen:
Ab sofort hat das Verlagshaus Traumstunden eine eigene Fanpage bei Facebook. Wir freuen uns über jeden, der den "gefällt mir" Button drückt und so die Lesergemeinschaft verstärkt.

"Kabischubi und die Herzsteine" schlägt sensationell auf dem deutschen Buchmarkt ein, aber leider haben die Grossisten derzeit Schwierigkeiten alle Besteller zu beliefern.
Gern nehmen wir alternativ Bestellungen unter bestellung (at) traumstunden-verlag.com
entgegen. Diese werden sofort ausgeliefert.

Donnerstag, 16. Februar 2012

News, News, News

Nein ich habe gestern nicht gesessen und gegrübelt, welche Texte ich von anderen Leute abkupfern könnte. Ich schwöre!!

Wer mich kennt weiß, dass ich mit dem Kopf eher in einem Manuskript gesteckt habe, als mich um anderer Leute Kram zu kümmern. Dazu ist mir meine Zeit viel zu kostbar.
Kabischubi befindet sich mitten in der Auslieferung und hat heute bei Amazon, obwohl dort noch immer nicht erhältlich, einen sensationellen Verkaufsrang von 5.140 erreicht. Stephanie hat mir bereits geschrieben, dass Kabischubi selbst von seinem Erfolg sehr überrascht ist und bereits zwei Extrasalto eingelegt hat.

Besonders beachtenswert; das Buch ist nicht nur für Kinder geeignet

Kabischubi besucht schließlich auch Erwachsene. Besondere Erwachsene, die Probleme haben. Zum Beispiel Väter, die nach einer Scheidung nicht wirklich wissen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollen.

Wie gehe ich als Familie oder Elternteil mit einer schweren Krankheit um? Was ist, wenn jemand in meiner Familie unter Depressionen leidet?

Wie erkläre ich meinem Kind was Liebe ist?

Bereits jetzt in dieser frühen Phase der Veröffentlichung haben wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.



Unser Messeposter




Ein weiteres Buch, was sich mit dem Thema Liebe beschäftigt, ist "Schattensprung" von Barbara Kühnlenz. 

Leider gibt es in diesem Buch kein Happy End. Dennoch werden hier so wichtige Themen, wie Abhängigkeit, Hörigkeit und Liebe zum eigenen, aber behinderten Kind behandelt.

Die erste Auflage dieses tollen, nicht alltäglichen Buches ist ausverkauft. Daher haben Frau Kühnlenz und ich eine weitere Fehlerkorrektur vorgenommen und werden am Montag das Buch in die Druckerei geben.

In zwei Wochen wird Schattensprung unter der 
ISBN: 978-3-943596-09-0 zum Preis von 12,90 Euro verfügbar sein.

Zum Schluss eine weitere wichtige Information.
Nachdem Umbreit unsere Bücher mehr in den Benelux Raum bringt, ist uns weiterhin ein wichtiger Schritt in den internationalen Verkauf gelungen. Ab sofort werden unsere Titel bei dem größten Buchhändler Großbritanniens Alibris erhältlich sein.

Samstag, 11. Februar 2012

Kabischubi will hoch hinaus

Nachdem Fohlen Noel das Herz der Kinder in Sturm eroberte, trampelt bereits Kabischubi mit seinen Beinen. 
















 


Noch treibt er sein Unwesen auf einem LKW, aber wenn alles klappt, kein einbrechender Schneesturm den Transport verhindert, wird am kommenden Dienstag, 14. Februar 2012, Verkaufsstart sein.

Der kleine Kerl ist ziemlich ehrgeizig, er hat so lange gebettelt, bis Stephanie ihm eine eigene Fanseite bei Facebook eingerichtet hat.
Hier könnt ihr ihn besuchen.



Aber damit ist er noch nicht zufrieden.
In den kommenden Tagen startet Kabischubi mit einer eigenen Hompage, auf der neben dem Buch auch Fanartikel erstanden werden können.

Zeichner Markus Erkens hat so tolle Bilder von Kabischubi und seinen Abenteuern angefertigt, dass es schade wäre, diese nur im Buch zu lassen.

Schaut selbst, was dabei herausgekommen ist.


Hier wird sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen sein, denn ich kann schon mal verraten, dass in Stephanies Gehirn noch zahlreiche weitere Geschichten rumpeln und rumoren und nur darauf warten, freigelassen zu werden.

Gleichzeitig möchten sich Kabischubi, Stephanie, Markus und ich bei Euch bedanken. "Kabischubi und die Herzsteine" hat bei Amazon bereits lange vor Verkaufsstart einen Verkaufsrang unter 100 000 erreicht, und das bei einem Bestand von mehr als 3 Millionen Büchern. Diesen Rang verdanken wir nur euch, den Lesern, respektive den Vorbestellern.

Kabischubi und die Herzsteine bei Amazon 9,90 Euro versandkostenfrei


Wer die Autorinnen hautnah erleben möchte:
Prisca Dussling, die Autorin von "NOEL" und Stephanie Urbat-Jarren, die Autorin von "Kabischubi und die Herzsteine" lesen und signieren am 17. März 2012 auf der Leipziger Buchmesse.
Die genauen Zeiten und Lesebuden erfahrt ihr im Veranstaltungskalender der Leipziger Buchmesse oder
hier

Donnerstag, 2. Februar 2012

Kabischubi und die Herzsteine

Was ihr kennt Kabischubi nicht?

                       Dann wird es aber Zeit!

Kabischubi gehört der Rasse Monster an und wohnt bei Stephanie. Stephanie wohnt in Hamburg. Er ist ihr bester Freund, Beschützer und Tröster. 
Mir haben die Erlebnisse von Stephanie und Kabischubi so gut gefallen, dass wir gemeinsam ein Buch daraus gemacht haben.

Kabischubi und die Herzsteine treiben im Moment in der Druckerei ihr Unwesen. Wir hoffen sehr, dass er die Mitarbeiter dort nicht zu sehr erschreckt, denn am
15. Februar sollen die Bücher im Buchhandel landen.

Das Buch wird 9,90 Euro kosten und kann unter der ISBN: 978-3-943596-03-8 bereits vorbestellt werden.

Hier eine erste Leseprobe:

Was? Es gibt keine Monster? Aber natürlich gibt es Monster! Es gibt alle Arten von Monstern. Ganz große, kleine, bunte und einfarbige Monster. Manche Monster können schön singen und andere Monster, die können wunderbare Geschichten erzählen. Und es gibt das Kabischubimonster.
Das Kabischubimonster lebte bei Mike, Jamie, Kenneth und Stephanie. Da fühlte es sich auch sehr wohl und eigentlich mochte Kabischubi sein Zuhause
nicht gern verlassen. Doch es gab Augenblicke, da spürte Kabischubi, dass auch andere Menschen seine Hilfe oder seinen Rat benötigten. Das mussten nicht unbedingt nur Kinder sein. Wenn man ehrlich zugab, waren es nur selten Kinder. Denn diese hatten noch keine Ahnung von den Pflichten und Anforderungen, die an Erwachsene gestellt wurden. Leider vergaßen manche Erwachsene mit der Zeit die wertvollsten Punkte im Leben. Vergaßen, wie notwendig es war, Halt zu geben und anzunehmen. Sie versäumten es, zurückzulieben, wenn sie geliebt wurden. Und sie erinnerten sich nicht mehr
an das, was ihnen als Kind selbst am wichtigsten war; nämlich das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
Das war sehr schlimm, gerade wenn einem Vater das bei seinem Kind passierte.
Und genau von so einem Vater hatte Kabischubi heute gehört. Das klang im ersten Moment ganz furchtbar erschreckend. Manch einer fragte
sich vielleicht, warum Kabischubi sich solche Mühe machen wollte, diesen Mann zu besuchen. Aber Kabischubi war nun einmal wahnsinnig clever, auch wenn er das nicht immer zeigte. Außerdem hatte er gehört, dass dieser Mann
im Grunde seines Herzens ganz anders dachte als er sich gab. Es stimmte schon, manchmal brauchten Erwachsene einfach nur mal wieder etwas Zauber in ihrem Leben. Und wenn einer es schaffte, Zauber zu vermitteln, dann war es das Kabischubimonster!
Kabischubi packte also alles, was er brauchte in seinen quittegelben Kabischubirucksack.
Er nahm dieses Mal sehr viel mit, denn er hatte schon so
eine Ahnung, dass dieser Besuch etwas länger dauern würde. Er bürstete sein orange-grünes Fell ganz gründlich, denn er wollte ja ordentlich aussehen und vergaß diesmal auch nicht, sich mit seinem Rückenarm die Rückenhaare zu
glätten. Er setzte sich die rote Kabischubibrille auf und den regenbogenfarbenen Kabischubihut. Toll sah er aus. Na ja, vielleicht etwas arg bunt, aber das kannte man ja von Kabischubi.



Kabischubi und die Herzsteine
ISBN: 978-3-943596-03-8
9,90 Euro
im Verlagshaus Traumstunden el Gato