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Mittwoch, 29. August 2012

Mìle fàilte!

...   Tausendfach WILLKOMMEN !


Diese zwei Worte auf gälisch beschreiben ein Volk voll Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Ein Volk, dass seit Jahrhunderten den Unbilden der Natur trotzt, das Kriege und Eroberungen über sich ergehen lassen musste.

Die Rede ist von den Bewohnern der Hebriden, einer Inselkette vor Schottland.





Viele Deutsche mögen die rauhe schottische Küstenlandschaft und verbringen dort gern ihren Urlaub. Was aber, wenn es dich als modernen Menschen um 1000 Jahre in die Vergangenheit verschlägt? Was aber, wenn du auf einmal der Fremde bist?

So geschah es Robert Kern, der nach einem Unfall von einer Horde rauhbeiniger Männer aufgesammelt und einem Kind sein Leben zu verdanken hat.
Wie aus dem verweichlichten Werbedesigner Robert Kern, der Krieger Robert Swan wird und wie dieser den wahren Wert von Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt begreift, erfahrt ihr aus:

"viking - Eine große Reise" von Ted Lindsay.




Was aber, wenn sich Ted Lindsay seine Geschichte nicht ausgedacht, sondern diese sich tatsächlich so zugetragen hat? 1001 entdeckte Leif Erikson das legendäre Vinland - Weidland-, das heutige Amerika. Bei ihm ein rätselhafter Deutscher, von dem niemand wusste woher er kam und wohin er ging.

"viking - Eine große Reise" für 12,90 Euro versandkostenfrei

Samstag, 21. Juli 2012

Ted Lindsay's "viking - Eine grosse Reise"

Begleiten wir die kommenden Tage den Autor Ted Lindsay, wenn er die Äußeren Hebriden besucht und uns mit Historie, Fantasie und Wirklichkeit konfrontiert.

Ted Lindsay's "viking - Eine grosse Reise": "viking - Eine grosse Reise" - Wahrheit und Fiktio...: In den kommenden Tagen möchte ich etwas über die Geschichte hinter der Geschichte erzählen. Über Begebenheiten, die der Leser nur in meiner Geschichte wiederfindet und über Tatsachen, die jeder selbst beobachten kann, wenn er hier ist - auf "meinen" Inseln der Fremden:
 
Buchauszug: 
 
Castlebay, der Hauptort, lag genau am anderen Ende der Insel. Wie gut, dass ich meinen Wagen direkt am Flugplatz übernehmen konnte. Ich fuhr um das Eiland herum, um mich in einem Hotel für die Nacht einzubuchen. Das einzig Markante schien hier eine Burg zu sein, die sich auf einem kleinen Felsen in der Bucht von Castlebay erhob und wahrscheinlich die Touristen anlocken sollte.
Wer hierher kommt, sucht wahrlich keinen Trubel und so wird die kleine Festung für den einen oder anderen eine nette Abwechslung sein, dachte ich. Nur gut, dass abends in der Bar des Hotels etwas los sein sollte. Jedenfalls versprach mir dies die Rezeptionistin des Hotels. Hatte sie mir etwa angesehen, dass mich diese Reise anödete?
Der Abend war nett. Nett, ein Wort, das ich oft verwendete, wenn ich nicht unhöflich wirken mochte. Die Wahrheit war, ich langweilte mich zu Tode und so ging ich relativ früh schlafen. Mitten in der Nacht wurde ich vom Schlagen der Fensterläden geweckt, das Wetter hatte sich geändert. Ein Umstand, der mich nun nicht mehr einschlafen ließ. Ich wollte die Fensterläden verriegeln, jedoch
drängte mich irgendetwas, tief in mir, vorher noch einen Blick auf die Bucht zu werfen. Links bemerkte ich eine kleine Anhöhe, gefolgt von der Bucht und der in ihr stehenden Festung. Rechts von der Bucht erkannte ich Lichter, die sogar zu dieser Zeit in den Häusern brannten. Für einen kurzen Moment brach helles Mondlicht durch die Wolkendecke und ließ ein Gesamtbild erscheinen, das sich in meinen Kopf einzubrennen drohte, als wollte ich dieses am kommenden Morgen malen.
-Ende-
Wer die Insel Barra mit ihrem Hauptort Castlebay besucht, wird vergeblich nach den Fensterläden an einem der Hotels suchen. Aber der Ausblick aus einem Hotelfenster kann für den Beobachter sehr eindrucksvoll sein.
 
Die Fotos zur Geschichte findet ihr auf dem Blog des Autors.
 
Das Buch selbst könnt ihr für 12,90 Euro bei Amazon oder anderen Händlern erwerben.  Das Buch ist gleichzeitig als E-Book erschienen und für 4,99 Euro erhältlich.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und ein entspanntes Wochenende
Herzlichst eure Andrea el Gato

Montag, 16. Juli 2012

Bilder von der Tattoo in St.Gallen

Die Veröffentlichung jeden neuen Buches, ist so ähnlich wie die Geburtsstunde eines neuen Kindes. In der Regel vergehen von Beginn der Verlagsarbeiten einige Monate; werden Synonymwörterbücher, Fremdwörterbücher und Duden gewälzt, über Sätze und Satzstellungen gegrübelt, mit Autoren gefachsimpelt, über das Cover gebrütet, den Satz in Feinarbeit erledigt, am Satzspiegel justiert ... ja, es vergehen einige Monate, bis das Buch das Licht der Öffentlichkeit erblickt.

Nicht jedes Buch hat es so gut, wie "viking-Eine große Reise", das gleich eine tolle Messe besuchen durfte. 

Nachstehend einige Impressionen von der Messe. 



Die Ruhe vor dem Sturm

 interessierte Zuhörer



Schottischer Whisky und ein Buch über die Wikinger, eine perfekte Kombination
Ted Lindsay im Gespräch mit Kunden

Eine Musikformation

In den kommenden Tagen dürfen wir das Buch und den Autor auf seiner Reise auf die Äußeren Hebriden begleiten. Er wird Schauplätze aus dem Buch besuchen und uns anhand Bildern zeigen, wie es heute dort aussieht.

Am Ende seiner Reise wird er zugunsten des schweizer Vereins "Denk an mich" ein weiteres, besonderes Buch versteigern. Ihr dürft gespannt sein.

Und wenn ihr mehr über die Inseln der Fremden lesen wollt, was ein Deutscher vor über 1000 Jahren dort erlebte und wie er dorthin gelangte ... dann lest:
"viking-Eine lange Reise" ISBN: 978-3-943596-06-9 12,90 Euro versandkostenfrei bei Amazon oder direkt im Verlag oder Buchhandel


Wir wünschen Ted Lindsay unvergleichliche Tage im Land seines Herzens und unserem jüngsten Kind viel Erfolg.

Herzlichst eure 
Andrea el Gato

Montag, 9. Juli 2012

Besondere Verkaufsaktion vom 11-15.Juli

Ich hatte es euch bereits Ende vergangener Woche angekündigt und da der Autor ebenfalls nicht dicht halten konnte, die Aktion bereits an verschiedenen Stellen veröffentlicht hat ...

 




... packe ich heute schon aus. 


Das EBook "viking - Eine große Reise" wird für einen begrenzten Zeitraum, und zwar vom 11.- 15.Juli zum Sonderpreis von 99 Cent bei sämtlichen EBook Shops angeboten.
Ab den 16.Juli wird es zum regulären Preis von 4,99 Euro erhältlich sein.

Viele von Euch wissen, dass ich seit einigen Jahren mit dem Berliner Verein Kinderschutzengel zusammenarbeite.
Aus diesem Grund überlegten Ted Lindsay und ich, wem wir mit den Verkaufserlösen eine Freude bereiten können. Da der Autor Schweizer ist, fiel die Entscheidung sehr leicht.


Die gesamten Verkaufserlöse aus den Ebook Verkäufen gehen in voller Höhe an den Verein Denk an mich.

Nicht nur, dass das EBook zu einem unschlagbar günstigen Preis angeboten wird. Für fünf Tage verzichten Autor, Verlag und Distributor für einen guten Zweck auf ihre Tantiemen. 

Während dieser Zeit können Interessierte den Autor und seine exclusive Buchvorstellung auf der Ersten Military Tattoo in St. Gallen erleben und dort auch Exemplare signiert erwerben.

Bitte unterstützt unser soziales Engagement und kauft das EBook. Jeder Euro hilft, damit Menschen mit einer Behinderung auch einmal ein paar Tage raus aus dem Alltag in den Urlaub fahren können.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Donnerstag, 5. Juli 2012

viking-Eine große Reise

Gestern erfolgte der erlösende Anruf aus der Druckerei. Die Bücher sind im Versand und kommen noch rechtzeitig vor der Military Tattoo Messe an. So steht der Buchpräsentation dieses tollen Buches auf einer schottischen Messe nichts mehr im Wege. 

 







Leseprobe:


Wie in einem Traum erinnerte ich mich daran, wie ich als kleiner
Junge am Türspalt stand, wir hatten gerade Besuch bekommen:
Meine Tante hatte mich nur kurz begrüßt. Seltsam, sie hatte mich doch sonst immer fast mit ihrer übertriebenen Umarmung erdrückt.
Nun stand sie mit meiner Mutter zusammen und umarmte, statt meiner, sie. Meine Mutter weinte. Ich schaute mit einem Auge durch den Türspalt und verstand so gut wie nichts, nur:
  „Wie erkläre ich es dem Jungen, wie erkläre ich es dem Jungen?“
Immer und immer wieder. Es war so fern der Realität für einen kleinen Jungen wie mich, der seinen Vater nie wieder sehen würde.

Flö klopfte auf meine Schulter und holte mich zurück aus meinem Traum. Er hielt die Hand auf. Was wollte er denn? Ach ja, den Pfeil. Ich legte ihn Flö in die geöffnete Handfläche und erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich für einen kurzen Moment eine Waffe in der Hand gehalten hatte. Ich war sehr müde und der Hals schmerzte stark. Flö reichte mir eine weitere, widerlich
nach Schaf stinkende Decke, in die ich mich einwickeln sollte. Es könnte eine kalt Nacht werden, dachte ich, als ich mich in das Fell einrollte. Schemenhaft nahm ich wahr, wie sich jeweils zwei Mann eine Art Schlafsack teilten, aber ich war viel zu müde, um mir darüber Gedanken zu machen und versuchte etwas Schlaf zu finden. Es wurde alles zu viel für mich. Es war kalt. So kalt, dass ich nicht zur Ruhe kam. Auch innerlich war ich zu sehr aufgewühlt. Was sollte das alles nur bedeuten, warum war ich hier? Ich richtete meinen Oberkörper auf, erblicken konnte ich aber nichts, zu dicht war das mittschiffs gespannte Segel. Wenn mir doch nicht so erbärmlich kalt wäre. Aber wenigstens konnte ich einigermaßen weich liegen, wie herrlich konnte doch frisches Stroh sein. Irgendwann musste ich dann doch eingeschlafen sein. Geweckt hatte mich die Sonne, ein Fußtritt und ein seltsamer Traum, in dem ich nichts sah, nur meine Tochter hörte:
  „Papa, wach auf. So wach doch auf!“
Alles passierte im gleichen Moment. Das als Zeltdach gespannte
Segel wurde entfernt, ich erwachte aus meinem Traum und ich bekam einen Tritt. Mochte gar nicht darüber nachdenken, von wem. War ich denn ein Tier? Was war das für ein seltsamer Traum - hatte doch meine Tochter noch nie im Traum zu mir gesprochen.
Mir war immer noch kalt und ich fühlte mich sehr schwach. Wahrscheinlich war das Aufrichten des Mastes, bei dem ich heute Morgen in aller Frühe helfen musste, zu anstrengend für mich. Jetzt kam Flö auf mich zu, wieder begleitete ihn die gepflegt aussehende Person. Er hatte mir schon an meinem ersten Tag auf die Beine geholfen, kurz bevor ich das erste Mal den Bugsteven erblickte. Irgendwie machte er auf mich einen lehrhaften Eindruck. War er vielleicht so etwas wie Flös Lehrer? Er kam sehr nahe an mich heran und machte sich an meinem Halsverband zu schaffen. Erschrocken hielt er inne und redete auf den Jungen ein. Sollte ich mir jetzt Sorgen machen, noch mehr als bisher? Ich war doch schon in einem Albtraum, nur weckte mich niemand daraus. Flö und sein Begleiter drückten mich zu Boden, was war los? Jetzt brachte man mir sogar noch Felle und Flö war irgendwie außer sich, was schrie er nur den Roten so an?
Ein Kind brüllte diesen Hünen an und der kuschte. Was für eine
seltsame Welt. Selbst Björn schaute mich sorgenvoll an. Jedenfalls interpretierte ich seinen Gesichtsausdruck so. Ich lag jetzt sehr weich, die Sonne schien alle auf dem Schiff zu wärmen, nur mich nicht. Flös Begleiter sprach zu mir, fragend schaute ich ihn an. Er schloss kurz seine Augen, schaute mich
dann wieder an und sagte, wobei er auf sich selbst zeigte:
  „Lisias.“ Dann schmierte er mir eine undefinierbare Paste auf meine Halswunde und wechselte den alten Stoffverband aus.

Wenn es mir jetzt nur nicht so schwer fallen würde zu sprechen, dann hätte ich mich gerne bedankt. Aber ich hatte das Gefühl, als würden mir die Kräfte mehr und mehr schwinden. Ich war so
müde und der Tag hatte erst begonnen. Nur undeutlich bekam ich noch mit, wie Lisias und Flö sich unterhielten, wobei Flö ständig zwei Worte wiederholte: „Bui“ und „Iona“.

Durch einen Schlag in den Rücken erwachte ich. Ich lag immer noch auf meinem Lager und der Schlag kam dieses Mal nicht vom Roten, sondern vom Schiff selbst. Die Wellen mussten etwas höher geworden sein, denn das Schiff lag unruhig im Wasser. Ich fühlte mich nicht gut, hatte den Eindruck, dass ich fieberte. Erneut war ich auf Lisias Hilfe angewiesen, er musste mir helfen, mich etwas aufzurichten. Ja, mit dem Rücken am Mast, so ging es. Ich wollte ihm danken, aber meine Stimme versagte und der Hals war dick und schmerzte. So saß ich einfach nur da und starrte Lisias an.

Selbst Lisias bemerkte den Asiaten nicht, der sich, einer Katze gleich, von hinten heranzuschleichen schien. Aber ich täuschte mich in ihm, denn Lisias streckte nur seine Hand aus, der Asiat stellte ein kleines Gefäß hinein und verschwand lautlos, wie er gekommen war. Lisias reichte mir das Gefäß, an dessen Boden in einer heißen klaren Flüssigkeit einige Blätter lagen. Lisias drückte mir den Becher an den Mund. Das Trinken fiel mir schwer, denn ich konnte nicht richtig schlucken.
Da kam mir eine Idee: Ich ließ meinen Oberkörper nach rechts fallen und schob etwas das Stroh zur Seite, bis ich auf den Holzrumpf des Schiffes stieß. Lisias wollte mir aufhelfen, aber ich konnte ihn mit letzter Kraft davon abhalten und hielt ihn zusätzlich am Arm fest. Ich wollte von ihm etwas wissen, was mich trotz meiner Schmerzen beschäftigte. Jetzt nahm ich den Becher ...

viking-Eine große Reise, ISBN:978-3-943596-06-9 P-Buch ab Montag, den 9.Juli im Handel für 12,90 Euro

Ab der kommenden Woche halten wir eine besondere Überraschung für Euch bereit.

Herzlichst eure Andrea el Gato

Dienstag, 26. Juni 2012

finales Cover - viking

Das finale Cover für "viking - Eine große Reise" steht fest.

 




Wir werden mit diesem Roman unseren Büchern auch erstmalig Umschlagklappen verleihen. Damit werten wir zum einen die Bücher als solches auf, zum anderen halten sie einfach länger.

In Vorbereitung des Buches erschien die Geo Epoche Nr. 53 mit dem Hauptthema "Die Wikinger - Entdecker, Krieger, Staatengründer - Das Zeitalter der nordischen Seefahrer"

Besonders interessant wurde es für uns ab Seite 138. Ich zitiere: "Eines Abends aber, so überliefert die Grönlandsaga, fehlte ein Mann in der Siedlung: Tyrkir, ein Deutscher - und einer der seltsamsten Gestalten, die je in den nordischen Geschichten beschrieben wurden.
Wer war dieser Mann?
Wie gelangte ein Deutscher in das Schiff grönländischer Wikinger? Der anonyme Dichter der Saga verrät es nicht. ... Jedenfalls scheint Tyrkir schon im Haus von Erik dem Roten gelebt zu haben, denn Leif, der ihn offenbar verehrt, nennt ihn Ziehvater. Dieser rätselhafte Deutsche ... verschwindet plötzlich." Zitat Ende
(Quelle: Geo Epoche Nr. 53, S. 139)

Hat sich die Geschichte um Robert vielleicht wirklich zugetragen? Lebte Robert vielleicht tatsächlich einige Zeit inmitten des damaligen Seefahrervolkes und verschwand er dann genauso plötzlich, wie er zwischen ihnen aufgetaucht war?

"viking - Eine große Reise" ISBN: 978-3-943596-06-9 für 12,90 ab 30.Juni direkt im Verlag unter bestellung@traumstunden-verlag.com vorbestellbar oder über alle bekannten Buchverkaufsstellen.

Dienstag, 19. Juni 2012

viking-Eine große Reise





Noch ist das Cover nicht fertig, aber ich bin sicher, dass unser Designer Markus Erkens etwas Tolles basteln wird. Vor allem, mit dieser tollen Vorlage vonseiten des schottischen Künstlers Alasdair Urquhart

Sehr ihr den Schwanenkopf am Bug des Schiffes? Er spielt eine tragende Rolle im Roman und ich möchte euch heute eine kleine Kostprobe präsentieren.

Leseprobe: viking-Eine große Reise von Ted Lindsay

Jetzt erst bemerkte ich den Jungen. Er stand neben dem Hünen und trug die gleichen Stiefel, nur viel kleiner. Ich konnte ihn kaum einschätzen, aber älter als vierzehn Jahre war er sicher nicht. In der linken Hand trug er eine Fackel, mit der rechten zeigte er auf mich. Er redete mit mir. Ich verstand seine Sprache nicht, er sprach nicht englisch. Es hörte sich auch nicht gälisch an, wie in den Gesprächen, denen ich am ersten Abend in der Bar meines Hotels gelauscht hatte, ohne auch dort nur ein einziges Wort zu verstehen. Aber ich erkannte ihren Klang. Es war die gleiche Stimme, die noch gerade eben einen ausgewachsenen Mann veranlasste, seine Klinge von meinem Hals zu nehmen; die Stimme eines Kindes.

Er kam einen Schritt näher, redete weiter mit mir, mit der gleichen Wortfolge, die ich schon davor bereits nicht verstand, nur fordernder.
  „Junge, ich verstehe dich nicht“, lauteten meine ersten gesprochenen Worte. Die beiden Ruderer bewegten sich nicht mehr, plötzlich war es still, sehr still. Selbst die hünenhafte Gestalt wich einen kleinen Schritt zurück, hob allerdings dabei bedrohlich ihre Klinge. Nur der Junge stand immer noch dort. Lächelte er? Wieder erklang seine Stimme, die gleichen Worte, nur zeigte er nicht mehr direkt auf mich, sondern auf meine Schulter. Ich schaute ihn fragend an, was wollte er? Er kam näher, stand direkt neben mir. Jetzt hörte ich den Hünen sprechen und auch er kam bedrohlich näher. Ich fühlte Angst in mir aufsteigen. Jedoch hob der Junge plötzlich seine Hand, als würde das den Hünen von mir abhalten. Aber genau das passierte. Der Große blieb stehen. Sah der Junge die Angst in meinen Augen? Er kniete vor mir, seine Hand berührte jetzt meine Schulter und wieder sprach er den gleichen Satz. Ich schaute ihn an, sein Gesicht war genau vor meinem und ohne Furcht. Er tippte ungeduldig auf meine Schulter, immer wieder die gleiche Stelle. Was wollte er? Ich schaute hin.

Mein Tattoo, er tippte auf mein Tattoo. Schon lange hatte ich es vergessen; eine Jugendsünde. Jahre nachdem mein Vater auf einem Segeltörn verschwunden war, machte ich einen kleinen Bootsausflug, nur drei Tage, auf einem Segler im Ijsselmeer. Wollte so fühlen wie er, ihm näher sein. Kurzum, in Amsterdam sah ich dieses Motiv, mir gefiel es damals und so ließ ich es mir dort von einem Tätowierer stechen: Ein Schwan, der einer Krone entsteigt.

Fordernder holte mich der Junge aus meinen Gedanken zurück, eindringlicher klangen seine Worte. Ich schaute ihm in die Augen; blau. Ein unglaubliches Blau erblickte ich im Schein seiner Fackel. Ungewöhnlich im Vergleich mit den Augen der anderen Männer, in deren Gesicht ich bisher blicken musste.  
  „Ja, ein Tattoo, was ist damit?“ Jetzt tippte ich selbst darauf. Der Junge wich zurück, hatte ich ihn verschreckt? Aber nein, ich glaubte nicht. Wollte er mir etwas zeigen? Er wechselte die Fackel in die rechte Hand und ging noch einen Schritt Richtung Schiffsbug. Jetzt war er aus meinem Blickwinkel verschwunden. Ich kauerte immer noch auf dem Boden und merkte erst jetzt, wie mein Bein, die Knie und der Rücken schmerzten. Ganz abgesehen von meinem geschwollenen Gesicht, was sich eigenartigerweise  sehr taub anfühlte. War es die Kälte? Langsam versuchte ich mich ein wenig aufzurichten. Die anderen Männer verharrten.

Jetzt erst merkte ich, dass ich völlig unbekleidet war. Ich war zu verwirrt, um mich zu schämen, aber auch der Schiffsbesatzung schien es nichts auszumachen. Ich schaute mich an und bemerkte, dass ich aus mehreren kleinen Wunden blutete, auch am Hals. Hatte das Schwert mich geschnitten?

Erneut versuchte ich mich aufzurichten, um mich dem Jungen zuzuwenden. Es ging nicht, ich war einfach zu schwach. Der Junge sprach, nicht zu mir, sondern in Richtung Bug. Jemand kam von dort auf mich zu, sehen konnte ich ihn erst, als er sich zu mir hinab beugte und mir beim Aufstehen behilflich war. Er sah ganz anders aus, als die Männer, in deren Gesichter ich bisher blickte. Er schien mir sehr gepflegt mit kurzem, pechschwarzem Haar. Er sprach mit mir, aber auch ihn verstand ich nicht, obwohl mir der Klang der Sprache vertrauter schien. Ich stützte mich auf ihn und machte sogar ein, zwei Schritte direkt auf den Jungen zu, den ich gut um zwei Köpfe überragte. Er sprach wieder den gleichen Satz und zeigte zugleich auf mein Tattoo. Dann nahm er meine Hand und ich schaute in seine Augen, deren Blau mich immer noch verwirrte. Er redete langsam, fast fragend, und er erwiderte meinen Blick - keine Furcht. Ich wurde das Gefühl nicht los, als würde ich in seinem Gesicht einen unauslöschlichen Fragedurst erkennen. Dann hob er seine Fackel nach vorne, Richtung Schiffsbug. Mein Blick folgt seiner Bewegung und was ich im Lichtschein erkannte, konnte nicht wahr sein, war unglaublich!


So dann alles klappt, wird das Buch Ende des Monats erscheinen. ISBN:978-3-943596-06-9   12,90 Euro

Dienstag, 15. Mai 2012

Der Spaß am Schreiben steht im Vordergrund

Die Autoren für den Kettenroman stehen fest ...

"Der Sprung"

Besonders freue ich mich über die Teilnahme meiner Kolleginnen Annette Eickert und Ute Annemarie Schuster sowie von Jennifer Brox und Julia Kefenhörster.




So bilden wir ein buntes Kaleidoskop von gestandenen Autoren und Nachwuchstalenten und ich freue mich schon riesig über dieses Projekt. Natürlich werde ich an dieser Stelle immer mal wieder vom Fortschritt berichten.

 Lesung:




Die Autorin Kate Sunday liest am Freitag, den 15.Juni um 19:30 aus ihrer Lovestory "Das Lachen des Kookaburra" in der Gemeindebücherei Seeheim. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eine besondere Freude ist es mir, heute mitzuteilen, dass wir für

"viking- Eine große Reise", zwei namhafte Künstler gewinnen konnten.
Der bekannte schottische Zeichner Alasdair Urquhart malte extra für unseren Autor Ted Lindsay in Öl das Coverbild.




Mit freundlicher Genehmigung von Tish Lockhart dürfen wir ihre handgezeichnete Karte der Äußeren Hebriden ebenfalls im Buch verwenden.


Das Buch befindet sich noch im Lektorat, wird jedoch sicherlich in wenigen Wochen in Druck gehen.

 

 

Ein weiterer Titel steht jedoch kurz vor seiner Veröffentlichung

 

"Mein Kind soll leben", der Autorinnen Hedwig und Claudia Kleineheismann wird in wenigen Tagen in zweiter Auflage in Druck gehen. Lange konnten sich die beiden Autorinnen nicht für ein Cover entscheiden, aber ich bin sicher, das neue Cover wird für alle Wartezeit entschädigen. Wir werden Buch und Cover an einem der kommenden Tage vorstellen.

Herzlichst eure Andrea el Gato

 


Mittwoch, 4. April 2012

Von den Schwierigkeiten eines Autors im Buchhandel

Nachstehender Bericht ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Der betroffende Autor hat mir sein Einverständis zur Veröffentlichung gegeben, da dies einigen anderen Autoren sicherlich bekannt vorkommen wird. 

Zitat Beginn: Da habe ich es nun endlich geschafft, bei einer tollen fünftägigen Veranstaltung, die auch noch passend zu meinem Thema Schottland ist, mein erstes Buch vorstellen zu dürfen, da passiert mir folgendes:

Mein Verlag überlässt mir die Bücher als Kommissionsware. Zahlen muss ich erst im nachhinein mit 25% Rabatt. Ich dachte mir: Wenn jeder Autor so verfahren würde, wozu brauchen wir noch einen Buchhandel? Abgesehen von Onlinehändlern oder Discountern.


Also machte ich mich in meiner grenzenlosen Naivität auf den Weg zum örtlichen kleinen Buchhändler. Man hört ja immer von innovativen kleinen Buchläden, die sich etwas einfallen lassen, um auf dem hart umkämpften Markt zu überleben.


Mein Plan: Ich verzichte auf die 25% und begnüge mich mit dem Verlagshonorar. Dafür stelle ich mich fünf Tage bei der Veranstaltung hin und versuche die Besucher für meine Geschichte zu begeistern. Roll-up und Flyer zahle ich selbst, denn mein Verlag ist sehr klein und ich freue mich lieber darauf, wenn er einen kleinen Messestand auf der Frankfurter Buchmesse mietet, wo ich dann wiederum mein Buch vorstellen kann. Den Gewinn soll ruhig der örtliche Buchhändler einstecken, in der Hoffnung, dass er es auch weiterhin in seinem Buchladen präsentiert; sofern sich das Buch auf der Veranstaltung verkauft.


Was sagte mir die Buchhandlung zu meiner Idee, die sie nichts kostet, außer ein paar Bücher zu bestellen, die sie auch wieder retournieren kann, wenn es ein Ladenhüter sein sollte: 
"Nein, das ist mir zu viel Aufwand ... zu kompliziert ... etc., etc ..."

In meiner NOCH grenzenlosen Naivität werde ich weiter suchen, nach dem heiligen Gral – dem örtlichen kleinen Buchhändler.
Zitat Ende

Diese Erfahrung haben auch wir bereits mehrfach teilen dürfen. Zum einen beklagen Buchhändler das Ausbleiben von Verlagsreisenden, bremsen gleichzeitig junge, aufstrebende Verlage und deren Autoren aus.

Nach wie vor sind wir daher bestrebt bundesweit Verlagsreisende zu gewinnen, die noch etwas Platz in ihrer Büchertasche finden, um unsere Titel im Buchhandel zu platzieren. 
Sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, bitten wir um eine Mail an Andrea el Gato 

Montag, 2. April 2012

Besonderes Schmankerl im Sommer

Es ist noch etwas Zeit bis dahin, aber ...

... nun ja, Planung verlangt Vorlauf. 

Heute endlich kam das OK und somit möchte ich euch bereits jetzt in die Schweiz einladen. Genauer gesagt nach Sankt Gallen.

Zwischen dem

11. – 15. JULI 2012

findet im Athletik Zentrum Sankt Gallen die Military Tattoo Messe statt. 

 

Wer mich kennt, wird sich verwundert fragen: Was haben wir mit Military Tattoos zu tun?
 

Ganz einfach! Zwischen schottischen Klängen, Militärmärschen und Whiskyverkostungen präsentiert 

Ted Lindsay sein Werk "viking- Eine grosse Reise"

Handlungsort dieses fantastischen Romans sind die Äußeren Hebriden, eine Inselkette im Nordwesten Schottlands.
Klappentext:
Kann man zu unterschiedlichen Zeiten am gleichen Ort sein? Natürlich! Denn warum sollten Sie sich nicht am Vormittag und dann am Nachmittag wieder am gleichen Ort einfinden? Was aber geschieht, wenn über tausend Jahre dazwischen liegen? Dieser Frage muss sich Robert stellen. Nach einem Autounfall auf den Äusseren Hebriden, erwacht er in der Zeitepoche der Wikinger. Hier lernt er nicht nur seine neue Liebe und neue Freunde kennen, sondern auch Olav, deren Widersacher. Doch seine Tochter Lisa, die im Traum zu ihm spricht, erinnert ihn immer wieder an seine wahre Herkunft. Mithilfe der neu gewonnenen Freunde, seiner Tochter und des geheimnisvollen Tim, gelingt ihm die Rückkehr und Robert erhält seine Antwort auf die anfängliche Frage.

Interessierte Leser, Hörer und Liebhaber schottischer Klänge sind herzlich eingeladen, Ted Lindsay´s Buchpremiere mitzuerleben. 

Buch vorbestellbar mit folgender ISBN:978-3-943596-06-9     12,90 Euro

 

 

Dienstag, 27. März 2012

Dankeschön und Richtigstellung

Ich habe heute das Bedürfnis an dieser Stelle einige wichtige Worte loszuwerden.

Danke, dass es euch gibt!

Die Entwicklung der letzten vier Monate hat mir gezeigt, dass dieser Weg richtig ist. Es sind so viele positiven Dinge geschehen, ich erhalte so oft Feedbacks, die mich stärken ... Danke!

Hin und wieder wurde mir in den vergangenen Tagen regelrecht schwindlig, wie rasant die Entwicklung voranschreitet. Sei es durch den verbesserten Abverkauf der Bücher, die gestiegene Resonanz im Buchhandel, die verbesserte Wahrnehmung des Verlages in der Öffentlichkeit;
Es treten Menschen mit neuen und teilweise so tollen Ideen an mich heran; alte Kollegen, die mich anschreiben; eine neue Geschäftspartnerschaft, die sich anbahnt; Illustratoren mit so wunderschönen Zeichnungen, dass uns spontan Geschichten dazu einfallen ...

Kabischubi rennt in den Läden, Noel hat nun diesen Schritt mit verändertem Cover ebenfalls geschafft.

Aber leider ist eine Sache noch immer nicht vom Tisch. Die GbR ist nach wie vor nicht liquidiert.
Zwar existiert die GbR nicht mehr, wohl aber das Vermögen. Leider scheitert diese Liquidation nach wie vor an der Vogel Strauß Politik meiner ehemaligen Geschäftspartnerin.
Es ist in Deutschland kein Verbrechen einen Künstlernamen zu benutzen. Aber es ist eins, Vermögen, was einem nicht gehört, in die eigene Tasche zu stecken oder ins neue Unternehmen zu investieren.
Und so werden wir halt weiter prozessieren müssen und irgendwann wird auch Vogel Strauß einsehen müssen, dass diese Politik keinen Bestand hat.

Jedoch wird mich-uns  dies nicht abhalten diese positive Entwicklung zu festigen und weiterhin am Erfolg zu arbeiten.

Mit einer kleinen Überraschung warte ich heute schon einmal auf. Der bekannte schottische Künstler Alasdair Urquhart
zeichnet für das Coverbild für den Fantasyroman von Ted Lindsay "viking- Eine große Reise" verantwortlich. 


Vielen Dank an einen großartigen Zeichner, dass er uns wichtig genug nimmt, um auf Anweisung des Autors so ein tolles Bild zu zeichnen.