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Mittwoch, 12. September 2012

Testleser für Hochlandfuchs

Ein weiteres Mal folgen wir unserer Tradition und bieten interessierten LeserInnen die Möglichkeit, einen Roman bereits vor Veröffentlichung testzulesen.


Einzige Bedingung dabei ist, dass wir anschließend eine ehrliches Feedback zum Buch erhalten.




Das Cover ist noch nicht ganz rund, aber sieht es nicht jetzt schon traumhaft aus?

Inhalt:

Man schreibt das Jahr 1689. Das englische Parlament erklärt König James IIV. von England und Schottland für abgesetzt und erhebt stattdessen William II. auf den Thron. Die Willkür dieser Entscheidung ruft bei vielen Schotten deutliches Missfallen hervor. Besonders die Hochlandclans weigern sich, William als Herrscher anzuerkennen und stehen weiterhin treu hinter James. Auch der Clan MacDonell of Glengarry, ein einflussreicher Zweig des mächtigen MacDonald- Clans, unterstützt den gestürzten Monarchen.
Die achtzehnjährige Sionnach, Tochter eines Bauern aus Glenfinnan, deren Familie dem Clan MacDonell angehört, hält sich jedoch nicht mit Politik auf. Ihr Interesse gilt vorrangig der Wahl eines geeigneten Ehemanns. Wenn auch arm und des Schreibens und Lesens nicht mächtig, so ist sie doch glücklich in ihrer kleinen Welt an den Ufern des Loch Shiel. Ihr Leben nimmt allerdings eine schlagartige Wendung, als es den Anschein hat, dass Bruder und Vater aus einer Schlacht, in die sie ihrem jakobitisch ausgerichteten Chief gefolgt sind, nicht mehr heimkehren. 

Der Herbst naht, und die Nahrung wird knapp. Um ihr Überleben und das ihrer Tochter und der beiden kleinen Söhne zu sichern, sieht die Mutter keinen anderen Ausweg, als Sionnach fortzuschicken. Schweren Herzens verlässt Sionnach ihr Dorf und sucht sich Arbeit. Auf ihrem Weg trifft sie unvermittelt auf ihren heimkehrenden Halbbruder Brendan und erfährt von ihm, dass auch der Vater die Schlacht überlebt und danach gemeinsam mit einigen Männern das Vieh eines anderen Clans gestohlen hat. Sein Anteil, eine Kuh, wird die Familie über den Winter bringen. Zutiefst erleichtert, lässt Sionnach sich von Brendan wieder heimschicken.
Doch sie kommt nicht weit, denn unversehens läuft sie zwei englischen Soldaten in die Arme, die sie als willkommenes Freiwild ansehen. Brendan, der ihre Hilferufe hört, rettet seine Schwester im letzten Moment. Aber die Erleichterung ist nur von kurzer Dauer, denn es nähert sich ein weitere englische Patrouille, die den jungen Schotten außer Gefecht setzt und mitsamt seiner Schwester des Viehdiebstahls beschuldigt und verhaftet.
Verzweifelt warten die Geschwister im Gefängnis von Fort Inverlochy auf ihre Verhandlung, deren schlimmster Ausgang ihren Tod bedeuten würde. Doch dazu kommt es nicht, denn der Hauptmann des Forts, James Hamilton, verdient sich auf illegale Weise ein Zubrot, indem er kleinere Diebe und andere unbedeutende Gefangene in regelmäßigen Abständen als Arbeitskräfte an einen anonymen Kunden verkauft.
Kenneth Walden, so dessen Name, ist Kämmerer und handelt im Auftrag eines englischen Dukes, der, statt sich des transatlantischen Sklavenhandels zu bedienen, die billigere Variante von Strafgefangenen vorzieht. Auch Brendan und Sionnach ereilt dieses Schicksal, und sie werden auf seine Burg Fitheach Creag nach Northumberland verschleppt. Während man Brendan dazu zwingt, unter dem grausamen Aufseher Master Marcus in einen nahegelegenen Steinbruch zu arbeiten, muss Sionnach fortan dem jungen Viscount Raven als Zimmermagd dienen. Ihre schottische Herkunft erschwert den Geschwistern den Stand auf Feindesseite zusätzlich. Mit der Hoffnung, ihre Schuld nach einer Weile abgegolten zu haben, unterwirft Sionnach sich zunächst ihrem Los. Doch ihre Zuversicht, irgendwann heimkehren zu dürfen, zerschlägt sich, als sie erfährt, dass der Duke niemals vorhatte, ihr und ihrem Bruder jemals wieder die Freiheit zu schenken. Doch trotz der Aussichtslosigkeit ihrer Situation gibt Sionnach nicht auf und versucht alles, um Brendan aus dem Steinbruch zu befreien und mit ihm zu fliehen. Der windige Kämmerer Walden, der es auf Sionnach abgesehen hat, ergreift sogleich seine Chance und bietet ihr einen Handel an: Ihre Unschuld im Tausch gegen einen Besuch bei Brendan. Sionnach willigt zum Schein ein, nimmt aber gleichzeitig allen Mut zusammen und bittet den Viscount um Hilfe. Der hat sich in die schöne Schottin verliebt und würde nichts lieber tun, als ihr zu helfen. Auch Sionnach hegt zarte Gefühle für Raven und setzt all ihre Hoffnung auf ihn.
Doch Raven sind die Hände gebunden ...


Testleser melden sich bitte an
andrea@verlagshaus-el-gato.de


Als E-Book ist Hochlandfuchs beim Verlag Satzweiss erschienen und kann alternativ als Download erworben werden.

Das gedruckte Buch wird in etwa zwei Wochen unter der ISBN: 978-3-943596-30-4 zum Preis von 12,90 Euro in den Handel kommen.

Herzlichst eure Andrea el Gato

Freitag, 17. August 2012

Träume sind Schäume?

Kennt ihr auch dieses Sprichwort?


Wie ich darauf komme? Ganz einfach. Offiziell bin ich im August gar nicht da, da ich an meinem neuen Roman arbeite. Inoffiziell ... tja war dieser Gedanke reines Wunschdenken.


Autoren, die nur ganz schnell eine Frage loswerden wollen, Emails und Telefonate, die bearbeitet werden wollen, Lieferanten, die Drucktermine abstimmen wollen, Buchhandlungen, die Bestellungen abliefern ... ich könnte diese Liste noch ewig weiterführen. Halbzeit im August und ich habe bemerkt, damit ich tatsächlich an meinem Buch ungestört arbeiten könnte, müsste ich irgendwohin gehen, wo es kein Telefon und Internet gibt. Wunschdenken, sag ich da nur.

Aber dann würde ich nicht mitbekommen, dass aktuell verstärkt anonyme Rezensionen auftauchen. Tja, wie soll ich diese Meinungen nennen: Rezensionen, die nicht das Buch bewerten, sondern uns, den Verlag.

Habt ihr schon einmal eine Rezension von "großen" Autoren gesehen, die ebenfalls Rechtschreib-, Grammatik- oder Satzfehler aufwiesen, in denen diese bewertet wurden? Eigentlich sollte es in einer Rezension doch um das Buch als solches gehen. Wenn Bemerkungen fallen wie: "Der Verlag ist unseriös", hinterfrage ich diese gern. Aber wie kann ich das, wenn der Schreiber anonym bleibt. Wieso bleibt er überhaupt anonym? Und woran macht der Leser eines Buches fest, ob der Verlag, der das Buch veröffentlicht hat, seriös ist?

Ist nicht eher ein Verlag unseriös, der Bücher vertreibt, obwohl er keine Veröffentlichungsrechte dazu besitzt? Der bereits mehrfach von der entsprechenden Autorin aufgefordert wurde die ISBN zu löschen, munter weiter verkauft?
Ist nicht eher der Verlag unseriös, der seinen Autoren Verträge gibt, nach denen sie entweder nach 5 Jahren oder nach Erreichen von 500 Euro ihre Tantiemen ausgezahlt bekommen? Oder fürchtet hier etwa jemand einen Mitbewerber?

Aber was interessiert das den Leser?

Der Leser will ein gutes Buch. Nur das zählt. Daher sollte sich jeder Verlag auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und sich bemühen, gute Bücher zu veröffentlichen. 


Unser nächstes Buch - ein gutes - kommt in der kommenden Woche auf den Markt.



Wir freuen uns mit Barbara Kühnlenz auf ihre dritte Buchveröffentlichung und ihren zweiten Roman. 

Gern könnt ihr es direkt bei uns im Verlag vorbestellen, dann senden wir es ab Mittwoch, direkt an euch aus.
bestellung@verlagshaus-el-gato.de




Donnerstag, 9. August 2012

erste Lesermeinung zu den Janusköpfen

Dank euch, den Lesern, freue ich mich über jedes verkaufte Buch. Ich freue mich, wenn unsere Autoren dadurch die Anerkennung erhalten, die sie sich verdient haben.


So auch Barbara Kühnlenz. 

Ihr Schreibstil ist unverwechselbar. Teilweise sehr blumig, aber mit einer kraftvollen Botschaft, der sich der Leser selten entziehen kann.
Bereits bei ihrem ersten Roman "Schattensprung" bewies sie eine Eindringlichkeit, dass zahlreiche Leser empört über das Handeln der Protagonistin reagierten, diese am liebsten zurecht gestutzt oder gemaßregelt hätten.





Ihr zweiter Roman, der ebenfalls in der ehemaligen DDR spielt, wird in wenigen Tagen auf dem deutschen Markt erscheinen.



Bereits im Vorfeld durften einige Interessierte das Werk lesen und beurteilen.

Nachstehend möchte ich die erste Lesermeinung einfügen und bedanke mich bei der Rezensentin.

Barbara Kühnlenz-Von Janusköpfen und Kippfiguren-


Der Titel hätte treffender nicht gewählt werden können, denn vom Anfang des Romans bis zum Ende ändert sich die Wahrnehmung des Lesers, worum es in diesem Buch letztendlich geht- die Selbstfindung einer jungen Frau .
Denkt man auf den ersten Seiten noch, es handelt sich um den zugegebenermaßen erschreckenden Alltag einer Krankenschwester in der ehemaligen DDR, so wird man doch bald in den Bann dieser
besonderen Lebensgeschichte gezogen und von der bedingungslosen Wahrheit einer Selbstfindung gefesselt.
Die Zwiespältigkeit  der Krankenschwester Maria Bauer zeigt sich allen Bereichen: Arbeit, Familie, Freizeit, Liebe und Sexualität, Gehorsam gegenüber  einem  übermächtigen Staat .Vielschichtig und nicht einfach zu lesen, bestätigt der Roman zum einen die Klischees, wie es im sozialistischen Arbeiter-und Bauernstaat zugegangen ist - doch nicht plump und plakativ, sondern einfühlsam und differenziert . Zum anderen zeigt er uns ganz deutlich, welche Irrungen und Wirrungen den Lebensweg begleiten  und prägen, wie manchmal seltsame Zufälle unsere eigentliche Bestimmung zu Tage bringen.
Ein Roman, der zum  Nachdenken zwingt, auch wenn am Ende ein Happy End die Selbstfindungsphase beschließt- Freiheit gefunden im Beruf und der Liebe.
 
Dagmar Burkert, 05.08.2012


Beide Titel wurden im Verlagshaus el Gato verlegt und sind entweder direkt bestell-, respektive vorbestellbar unter:

bestellung@traumstunden-verlag.com

oder in allen Buchhandlungen erhältlich. 

Schattensprung versandkostenfrei bei Amazon

Von Janusköpfen und Kippfiguren Vorbestellung Amazon

Beide Titel sind ebenfalls als E-Book erhältlich.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Mittwoch, 1. August 2012

Vorankündigung - Von Janusköpfen und Kippfiguren

So lautet der Titel des neuen Romans von Barbara Kühnlenz. 
Ein weiteres Mal ist es ihr gelungen, auf zauberhafte Weise eine Liebesgeschichte in die historischen Ereignisse der ehemaligen DDR einzuweben. 


1965 im damaligen Ostberlin. Maria Bauer ist Krankenschwester und gerät mitten im Titelkampf um den Titel Kollektiv der sozialistischen Arbeit in eine schwere Identitätskrise. Ist sie pervers? Ist sie Abschaum? So wie Bernd, ein Pfleger der benachbarten Station A? Bernd ist schwul.

Homosexuelle wurden in der DDR als perverser Abschaum bezeichnet und nicht selten weggesperrt.

Wird es Maria gelingen ihre eigene Persönlichkeit und eine wahre Liebe zu finden?

Bis zum 5.August bieten wir Testlesern die Möglichkeit das Buch vor Veröffentlichung als E-Book oder PDF zu lesen und zu rezensieren. Bitte meldet euch per Mail bei
andrea@verlagshaus-el-gato.de


Veröffentlichungstermin 15.August 2012
Print ISBN: 978-3-943596-07-6 für 12,90 Euro
e ISBN 978-3-943596-18-2 für 5,99 bei sämtlichen E-Book Stores

Mit sonnigen Grüßen
Herzlichst Eure Andrea el Gato

Montag, 23. Juli 2012

Mein Kind soll leben




Endlich, endlich ist es da!


Es waren so viel rechtliche Dinge zu beachten, wir wollten auch sicher sein, dass der vorherige Verlag auch ja keine Ansprüche anmelden könnte ... aber nun, nun ist es endlich da.


Die Zweitauflage der Biografie: "Mein Kind soll leben"


In dem sehr emotional geschilderten Lebensbericht von Claudia und Hedwig Kleineheismann erfahren wir wie Hedwig über Jahrzehnte wie eine Löwin um das Leben ihrer Tochter kämpfte. Wie schwer es für beide war mit der Diagnose: "Nicht operabel, nicht therapierbar. Ihr Kind wird in maximal zwei Jahren verstorben sein", umzugehen.

Wie schwer es dann aber genauso für beide war, als nach über drei Jahrzehnten Claudia den Satz vernahm: "Du bist jetzt gesund. Mach mal!"

Claudia und Hedwig waren bereits in mehreren Fernsehsendungen zu Gast, es gibt zahlreiche Interwievs in Zeitschriften. Denn: Claudia lebt heute als einzige deutsche Patientin mit zwei Fremdorganen länger als 15 Jahren. Wie sie es geschafft hat, auch diese Lebenserwartung zu übertreffen und was beide Frauen angetrieben hat, sämtlichen Diagnosen zu trotzen lesen Sie in:

Mein Kind soll leben

Sofort bestellbar über bestellung@traumstunden-verlag.com
oder Telefon: 01801 020 650 4003



ISBN: 978-3-9435496-31-1  zum Preis von 12,90 Euro



Freitag, 13. Juli 2012

Aber jetzt ...!

Mein Kind soll leben!


In den vergangenen Wochen habe ich die Zweitauflage mehrfach angekündigt. Nun aber kommt sie! Wirklich und wahrhaftig.

Mit einem Monat Verspätung findet der Verkaufsstart zu "Mein Kind soll leben" von Claudia und Hedwig Kleineheismann am 24.Juli statt.


Leser schrieben:

Sehr geehrte Frau Kleineheismann,
 
Sie haben mit diesem Buch eine bewegende Geschichte niedergeschrieben, die
ähnlich Betroffenen helfen kann. Das Buch ist auch ein wichtiger Beitrag zur
Organspende, denn ein Überleben Ihrer Tochter war ja anders nicht zu
erreichen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem aber wünsche Ihrer
Tochter Claudia alles Gute für Ihre Gesundheit.
 
Beste Grüße aus Karlsruhe
Dr. med. H. Posival
Ärztlicher Direktor
Klinik für Herzchirurgie Karlsruhe GmbH
Franz-Lust-Str. 30
76185 Karlsruhe
Tel: 0721/9738-131
Fax: 0721/9738-119
 
Geschäftsführung: Bernd Zimmermann
Eingetragen: Registergericht Mannheim HRB 106235




Sehr geehrte Frau Kleineheismann

Ich habe ihr Buch erhalten und gelesen. Ich darf Ihnen ganz herzlich zu ihrem Werk gratulieren.
Die Schilderung des Schicksals einer jungen Familie über mehr als drei Lebensjahrzehnte hat mich sehr bewegt und mich veranlasst auch über mein eigenes Schicksal, der anderer Freunde und Bekannter nachzudenken.
Mir war eigentlich nie so recht bewusst, dass hinter Claudia mit all ihrem Mut, ihrer Leidensfähigkeit, ihrem Lebenswillen und Optimismus, aber natürlich auch mit ihrem Leiden und manchmal tiefer Verzweiflung ja auch noch andere Menschen beteiligt und eingebunden sind.
Ihr Buch schildert ihr Lebenswerk und das Leben, das Sie als Mutter Claudia geschenkt haben und für das sie sich unermüdlich eingesetzt haben, und Claudia hat dieses mitbetroffene Eltern und Patienten. Es wird aufgezeigt, Lebenslicht Gott sei Dank erhalten und kann es hoffentlich Dank dem Geschenk des Organspenders noch über viele Jahre leuchten lassen – zusammen mit Ihnen und Ronald, dessen gute Taten und Beistand ich erlebt habe.
Der bewegende Inhalt und die damit verbundene Botschaft Organe zu spenden wird auch Trost sein für dass mit geheiltem Körper die Seele noch lange nicht „fit“ sein muss, was wir Ärzte häufig vergessen.

Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. K. z.Zt. in Amerika



Ich werde Ihr Buch kaufen und mein Mann Prof. Dr. med. Kazutomo Minami  schenken. Er hat Sie bestimmt transplantiert, denn zur dieser Zeit war er der einzige , der solche Transplantation durchgeführt hat. ( im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen)
Mit freundlichen Grüssen
Nicole Minami



Liebe Claudia, liebe Hedi,

Euer Buch ist vorgestern angekommen, ich habe mal reingeschaut und habe mich festgelesen, eine Nacht mehrere Stunden, auf dem Klo, beim Frisör gestern...ich konnte es nicht weglegen, habe mit Euch gelitten, geweint, mich gefreut. Ich danke Euch für diesen Bericht, der Mut macht, aber auch Grenzen zeigt, der zeigt, dass die Euphorie, mit der manche ihre LTX kaum erwarten können, nicht angebracht ist.
Euer Optimismus, Eure Kraft waren und sind ausreichend, ein so schweres Leben zu meistern. Hedi, ich bewundere Dich unendlich, auch Ronald, der mir schon durch Deine mails, liebe Claudia, sehr bekannt ist.
Dem Buch wünsche ich den Erfolg, den es verdient. Es zeigt, dass der menschliche Wille, Liebe, aber auch entsprechende Demut, Glaube, Mut und Hoffnung, die Bereitschaft, nie aufzugeben immer neuen Auftrieb verleiht.

Heide Schwieck
Psychologin

Wenn auch Sie diese bewegende Lebensgeschichte lesen möchten, bestellen Sie jetzt vor! 
ISBN: 978-3-943596-31-1 12,90 Euro oder E-Book ISBN: 978-3-943596-11-3 4,99 Euro

Donnerstag, 5. Juli 2012

viking-Eine große Reise

Gestern erfolgte der erlösende Anruf aus der Druckerei. Die Bücher sind im Versand und kommen noch rechtzeitig vor der Military Tattoo Messe an. So steht der Buchpräsentation dieses tollen Buches auf einer schottischen Messe nichts mehr im Wege. 

 







Leseprobe:


Wie in einem Traum erinnerte ich mich daran, wie ich als kleiner
Junge am Türspalt stand, wir hatten gerade Besuch bekommen:
Meine Tante hatte mich nur kurz begrüßt. Seltsam, sie hatte mich doch sonst immer fast mit ihrer übertriebenen Umarmung erdrückt.
Nun stand sie mit meiner Mutter zusammen und umarmte, statt meiner, sie. Meine Mutter weinte. Ich schaute mit einem Auge durch den Türspalt und verstand so gut wie nichts, nur:
  „Wie erkläre ich es dem Jungen, wie erkläre ich es dem Jungen?“
Immer und immer wieder. Es war so fern der Realität für einen kleinen Jungen wie mich, der seinen Vater nie wieder sehen würde.

Flö klopfte auf meine Schulter und holte mich zurück aus meinem Traum. Er hielt die Hand auf. Was wollte er denn? Ach ja, den Pfeil. Ich legte ihn Flö in die geöffnete Handfläche und erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich für einen kurzen Moment eine Waffe in der Hand gehalten hatte. Ich war sehr müde und der Hals schmerzte stark. Flö reichte mir eine weitere, widerlich
nach Schaf stinkende Decke, in die ich mich einwickeln sollte. Es könnte eine kalt Nacht werden, dachte ich, als ich mich in das Fell einrollte. Schemenhaft nahm ich wahr, wie sich jeweils zwei Mann eine Art Schlafsack teilten, aber ich war viel zu müde, um mir darüber Gedanken zu machen und versuchte etwas Schlaf zu finden. Es wurde alles zu viel für mich. Es war kalt. So kalt, dass ich nicht zur Ruhe kam. Auch innerlich war ich zu sehr aufgewühlt. Was sollte das alles nur bedeuten, warum war ich hier? Ich richtete meinen Oberkörper auf, erblicken konnte ich aber nichts, zu dicht war das mittschiffs gespannte Segel. Wenn mir doch nicht so erbärmlich kalt wäre. Aber wenigstens konnte ich einigermaßen weich liegen, wie herrlich konnte doch frisches Stroh sein. Irgendwann musste ich dann doch eingeschlafen sein. Geweckt hatte mich die Sonne, ein Fußtritt und ein seltsamer Traum, in dem ich nichts sah, nur meine Tochter hörte:
  „Papa, wach auf. So wach doch auf!“
Alles passierte im gleichen Moment. Das als Zeltdach gespannte
Segel wurde entfernt, ich erwachte aus meinem Traum und ich bekam einen Tritt. Mochte gar nicht darüber nachdenken, von wem. War ich denn ein Tier? Was war das für ein seltsamer Traum - hatte doch meine Tochter noch nie im Traum zu mir gesprochen.
Mir war immer noch kalt und ich fühlte mich sehr schwach. Wahrscheinlich war das Aufrichten des Mastes, bei dem ich heute Morgen in aller Frühe helfen musste, zu anstrengend für mich. Jetzt kam Flö auf mich zu, wieder begleitete ihn die gepflegt aussehende Person. Er hatte mir schon an meinem ersten Tag auf die Beine geholfen, kurz bevor ich das erste Mal den Bugsteven erblickte. Irgendwie machte er auf mich einen lehrhaften Eindruck. War er vielleicht so etwas wie Flös Lehrer? Er kam sehr nahe an mich heran und machte sich an meinem Halsverband zu schaffen. Erschrocken hielt er inne und redete auf den Jungen ein. Sollte ich mir jetzt Sorgen machen, noch mehr als bisher? Ich war doch schon in einem Albtraum, nur weckte mich niemand daraus. Flö und sein Begleiter drückten mich zu Boden, was war los? Jetzt brachte man mir sogar noch Felle und Flö war irgendwie außer sich, was schrie er nur den Roten so an?
Ein Kind brüllte diesen Hünen an und der kuschte. Was für eine
seltsame Welt. Selbst Björn schaute mich sorgenvoll an. Jedenfalls interpretierte ich seinen Gesichtsausdruck so. Ich lag jetzt sehr weich, die Sonne schien alle auf dem Schiff zu wärmen, nur mich nicht. Flös Begleiter sprach zu mir, fragend schaute ich ihn an. Er schloss kurz seine Augen, schaute mich
dann wieder an und sagte, wobei er auf sich selbst zeigte:
  „Lisias.“ Dann schmierte er mir eine undefinierbare Paste auf meine Halswunde und wechselte den alten Stoffverband aus.

Wenn es mir jetzt nur nicht so schwer fallen würde zu sprechen, dann hätte ich mich gerne bedankt. Aber ich hatte das Gefühl, als würden mir die Kräfte mehr und mehr schwinden. Ich war so
müde und der Tag hatte erst begonnen. Nur undeutlich bekam ich noch mit, wie Lisias und Flö sich unterhielten, wobei Flö ständig zwei Worte wiederholte: „Bui“ und „Iona“.

Durch einen Schlag in den Rücken erwachte ich. Ich lag immer noch auf meinem Lager und der Schlag kam dieses Mal nicht vom Roten, sondern vom Schiff selbst. Die Wellen mussten etwas höher geworden sein, denn das Schiff lag unruhig im Wasser. Ich fühlte mich nicht gut, hatte den Eindruck, dass ich fieberte. Erneut war ich auf Lisias Hilfe angewiesen, er musste mir helfen, mich etwas aufzurichten. Ja, mit dem Rücken am Mast, so ging es. Ich wollte ihm danken, aber meine Stimme versagte und der Hals war dick und schmerzte. So saß ich einfach nur da und starrte Lisias an.

Selbst Lisias bemerkte den Asiaten nicht, der sich, einer Katze gleich, von hinten heranzuschleichen schien. Aber ich täuschte mich in ihm, denn Lisias streckte nur seine Hand aus, der Asiat stellte ein kleines Gefäß hinein und verschwand lautlos, wie er gekommen war. Lisias reichte mir das Gefäß, an dessen Boden in einer heißen klaren Flüssigkeit einige Blätter lagen. Lisias drückte mir den Becher an den Mund. Das Trinken fiel mir schwer, denn ich konnte nicht richtig schlucken.
Da kam mir eine Idee: Ich ließ meinen Oberkörper nach rechts fallen und schob etwas das Stroh zur Seite, bis ich auf den Holzrumpf des Schiffes stieß. Lisias wollte mir aufhelfen, aber ich konnte ihn mit letzter Kraft davon abhalten und hielt ihn zusätzlich am Arm fest. Ich wollte von ihm etwas wissen, was mich trotz meiner Schmerzen beschäftigte. Jetzt nahm ich den Becher ...

viking-Eine große Reise, ISBN:978-3-943596-06-9 P-Buch ab Montag, den 9.Juli im Handel für 12,90 Euro

Ab der kommenden Woche halten wir eine besondere Überraschung für Euch bereit.

Herzlichst eure Andrea el Gato

Mittwoch, 27. Juni 2012

Illustratorenausschreibung

Wir sind ein junger Verlag und bieten an dieser Stelle jungen Talenten die Möglichkeit, den Sprung in die Öffentlichkeit zu wagen.


Hiermit möchten wir für das in diesem Jahr letzte Buch mit dem Arbeitstitel "Tierische Freunde" - "Helfer auf vier Pfoten" eine Illustratorenausschreibung starten.


Thomas Löffler, unser blinder Autor, hat ein Kinder-Jugenbuch verfasst, in dem es hauptsächlich, wie der Name bereits sagt, um Tiere geht. Genauer gesagt, um Hunde. Der braune Labrador Oskar ist einer der Protagonisten. Das unredigierte Manuskript umfasst 91 Seiten, die es gilt mit Illustrationen zu füllen.



Wir bieten einen Illustratorenvertrag, so wie er vom Börsenverein des deutschen Buchhandels empfohlen wurde. Künstlerisch talentierte Zeichner, denen gleichzeitig Adobe InDesign nicht unbekannt ist, senden Ihre Bewerbung sowie Arbeitsproben bitte an lektorat@traumstunden-verlag.com


Bewerbungsschluss ist der 31.Juli 2012
Der Illustrator, der letztendlich den Zuschlag bekommt, erhält dann auch das Manuskript, damit die Zeichnungen passend zum Buch gestaltet werden. 

Termin für Abgabe der Arbeit ist der 30.September. Bitte plant diesen Zeitraum in eurer Bewerbung mit ein. Geplanter Veröffentlichungstermin ist der 15.November 2012

Wir freuen uns auf eure Zusendungen
Herzlichst Eure Andrea el Gato

Mittwoch, 20. Juni 2012

Mein Kind soll leben

Das Buch der Autorinnen Claudia & Hedwig Kleineheismann geht in die Neuauflage!

Wir haben es aufgehübscht, haben es hochwertiger gestaltet, durchgerutschte Fehler ausgebessert und nun, in wenigen Tagen, ist es endlich soweit:
"Mein Kind soll leben", wird im Verlagshaus el Gato neu verlegt.

 

 





Leseprobe "Mein Kind soll leben"


1963
Endlich war ich bei meiner Tochter, doch so fern von ihr.
Sie lag hinter einer großen Glasscheibe in einem Einzelzimmer. Über sie spannte sich ein Sauerstoffzelt, das Bettchen in Kopfhöhe extrem hochgestellt. Ein Schlauch klebte an ihrem Näschen. Die Schwester erklärte uns, dass das die notwendige Magensonde wäre. Damit sie sich den Schlauch nicht selbst abreißen konnte, waren die Ärmel des Jäckchens über die Hände gezogen und zugebunden. Voller Schrecken bemerkten wir, dass sie schnell und heftig atmete.
Es tat weh, sie so liegen zu sehen. Wie gerne wäre ich in das Zimmer gegangen, hätte sie aus dem Bettchen genommen, sie gestreichelt und liebkost. Ich fühlte mich hilflos, so ohnmächtig.
Wie beneidete ich die Schwester, die im Zimmer bei Claudia war. Sie durfte mein Kind anfassen, durfte bei ihr sein, während ich als Mutter vor dieser dämlichen Scheibe stand.
Es war schmerzlich für mich, nichts für Claudia tun zu können.
Noch ahnte ich damals nicht, dass dies erst der Anfang von vielen noch ähnlich schmerzhaften Situationen werden sollte.
Nach einer Weile kam der Arzt und teilte uns mit, dass Claudia einen angeborenen Herzfehler hätte. Aus diesem Grund musste sie mit Sauerstoff beatmet, sowie im Moment künstlich ernährt werden. Welche Art von Herzfehler vorläge, könnte er nicht sagen, jedoch sei die Situation
ernst. Voller Entsetzen starrte ich den Arzt an. In meinem Kopf klang noch der Nachhall des Satzes, vom Arzt der Entbindungsstation:
  „Herz und Lunge sind gesund”.
Gerade hatte ich den ersten Schock verdaut, wusste mittlerweile, dass Klumpfüße heilbar waren. Ein Herzfehler, dagegen, klang bedrohlich. Meine Angst wuchs ins Unermessliche. „Was kommt nun auf uns zu?“, schoss mir durch den Kopf, „Erwachsene oder alte Leute haben Herzleiden, aber doch nicht mein Baby. Niemand in unseren Familien hatte etwas mit dem Herzen. Was bedeutet das alles für Claudia? Es kam noch schlimmer.
  Der Arzt sagte: „Hier in der Kinderklinik sind wir nicht in der Lage eine genaue Diagnose zu erstellen. Ihre Tochter muss daher in die Uniklinik verlegt werden. Die Untersuchung wird mittels Herzkatheter durchgeführt. Im Moment jedoch ist sie dazu noch zu klein.“
Schweigend mit einer großen Leere im Kopf und erfüllt von tiefer Traurigkeit, fuhren wir heim Noch vor wenigen Tagen war die kleine Welt, die wir uns geschaffen hatten, in Ordnung.
Nun stand ich vor der Wiege, die immer noch leer war. Wohl eine Weile leer bleiben würde. Liebevoll hatte ich alles für die Ankunft von Claudia vorbereitet. Jetzt stand ich davor, unaufhörlich liefen meine Tränen. Mein Mann nahm mich in seine Arme und wir schmiegten uns aneinander. Wir redeten über unsere Angst um Claudia, überlegten, was nun werden sollte, wie es weitergehen würde und was wir für Claudia tun könnten. Wir standen an der Wiege und fühlten uns allein.
Meine Eltern waren tief betroffen, als sie hörten, wie krank Claudia war. Ihre Angst lag wie ein grauer Schleier im Raum. Meine Schwiegermutter saß weinend bei mir. Sie hatte sich so auf ihr Enkelkind gefreut. Nun das!
  Sie sagte zu mir: „Hedi, es wäre besser, wenn Claudia sterben würde. Das tut zwar weh, aber du kannst noch gesunde Kinder bekommen. Du bist ja noch jung.“
Ich blickte sie erschrocken an. Das kann doch nicht ihr Ernst gewesen sein? Jedoch las ich in ihren Augen, dass sie sehr wohl wusste, was sie gesagt hatte.
  Ernst und entschieden erwiderte ich: „Claudia wird nicht sterben, jetzt nicht und später nicht.“
Lange konnte ich ihr diese Worte nicht verzeihen.
Erst später begriff ich, was sie damit sagen wollte. Heute, viele Jahre später, verstehe ich sie besser. Auf ihre Art wollte sie mir sagen, dass ein schwerer Weg vor uns lag. Für uns alle, aber besonders für Claudia.

2011 erschien in der Bild der Frau nachstehender Artikel:

Uns erreichten zahlreiche Leserbriefe, die immer wieder zum Ausdruck brachten, dass dieses Buch ein guter Ratgeber für Familien ist, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Das Buch zeigt, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Familie ist, wie wichtig eine gute Kommunikation und letztendlich, wie wichtig eine positive Lebenseinstellung ist.

"Mein Kind soll leben", jetzt im Verlag vorbestellbar
ISBN: 978-3943596-31-1  zum Preis von 12,90 Euro. Im Handel ab 30.Juni 2012

Dienstag, 19. Juni 2012

viking-Eine große Reise





Noch ist das Cover nicht fertig, aber ich bin sicher, dass unser Designer Markus Erkens etwas Tolles basteln wird. Vor allem, mit dieser tollen Vorlage vonseiten des schottischen Künstlers Alasdair Urquhart

Sehr ihr den Schwanenkopf am Bug des Schiffes? Er spielt eine tragende Rolle im Roman und ich möchte euch heute eine kleine Kostprobe präsentieren.

Leseprobe: viking-Eine große Reise von Ted Lindsay

Jetzt erst bemerkte ich den Jungen. Er stand neben dem Hünen und trug die gleichen Stiefel, nur viel kleiner. Ich konnte ihn kaum einschätzen, aber älter als vierzehn Jahre war er sicher nicht. In der linken Hand trug er eine Fackel, mit der rechten zeigte er auf mich. Er redete mit mir. Ich verstand seine Sprache nicht, er sprach nicht englisch. Es hörte sich auch nicht gälisch an, wie in den Gesprächen, denen ich am ersten Abend in der Bar meines Hotels gelauscht hatte, ohne auch dort nur ein einziges Wort zu verstehen. Aber ich erkannte ihren Klang. Es war die gleiche Stimme, die noch gerade eben einen ausgewachsenen Mann veranlasste, seine Klinge von meinem Hals zu nehmen; die Stimme eines Kindes.

Er kam einen Schritt näher, redete weiter mit mir, mit der gleichen Wortfolge, die ich schon davor bereits nicht verstand, nur fordernder.
  „Junge, ich verstehe dich nicht“, lauteten meine ersten gesprochenen Worte. Die beiden Ruderer bewegten sich nicht mehr, plötzlich war es still, sehr still. Selbst die hünenhafte Gestalt wich einen kleinen Schritt zurück, hob allerdings dabei bedrohlich ihre Klinge. Nur der Junge stand immer noch dort. Lächelte er? Wieder erklang seine Stimme, die gleichen Worte, nur zeigte er nicht mehr direkt auf mich, sondern auf meine Schulter. Ich schaute ihn fragend an, was wollte er? Er kam näher, stand direkt neben mir. Jetzt hörte ich den Hünen sprechen und auch er kam bedrohlich näher. Ich fühlte Angst in mir aufsteigen. Jedoch hob der Junge plötzlich seine Hand, als würde das den Hünen von mir abhalten. Aber genau das passierte. Der Große blieb stehen. Sah der Junge die Angst in meinen Augen? Er kniete vor mir, seine Hand berührte jetzt meine Schulter und wieder sprach er den gleichen Satz. Ich schaute ihn an, sein Gesicht war genau vor meinem und ohne Furcht. Er tippte ungeduldig auf meine Schulter, immer wieder die gleiche Stelle. Was wollte er? Ich schaute hin.

Mein Tattoo, er tippte auf mein Tattoo. Schon lange hatte ich es vergessen; eine Jugendsünde. Jahre nachdem mein Vater auf einem Segeltörn verschwunden war, machte ich einen kleinen Bootsausflug, nur drei Tage, auf einem Segler im Ijsselmeer. Wollte so fühlen wie er, ihm näher sein. Kurzum, in Amsterdam sah ich dieses Motiv, mir gefiel es damals und so ließ ich es mir dort von einem Tätowierer stechen: Ein Schwan, der einer Krone entsteigt.

Fordernder holte mich der Junge aus meinen Gedanken zurück, eindringlicher klangen seine Worte. Ich schaute ihm in die Augen; blau. Ein unglaubliches Blau erblickte ich im Schein seiner Fackel. Ungewöhnlich im Vergleich mit den Augen der anderen Männer, in deren Gesicht ich bisher blicken musste.  
  „Ja, ein Tattoo, was ist damit?“ Jetzt tippte ich selbst darauf. Der Junge wich zurück, hatte ich ihn verschreckt? Aber nein, ich glaubte nicht. Wollte er mir etwas zeigen? Er wechselte die Fackel in die rechte Hand und ging noch einen Schritt Richtung Schiffsbug. Jetzt war er aus meinem Blickwinkel verschwunden. Ich kauerte immer noch auf dem Boden und merkte erst jetzt, wie mein Bein, die Knie und der Rücken schmerzten. Ganz abgesehen von meinem geschwollenen Gesicht, was sich eigenartigerweise  sehr taub anfühlte. War es die Kälte? Langsam versuchte ich mich ein wenig aufzurichten. Die anderen Männer verharrten.

Jetzt erst merkte ich, dass ich völlig unbekleidet war. Ich war zu verwirrt, um mich zu schämen, aber auch der Schiffsbesatzung schien es nichts auszumachen. Ich schaute mich an und bemerkte, dass ich aus mehreren kleinen Wunden blutete, auch am Hals. Hatte das Schwert mich geschnitten?

Erneut versuchte ich mich aufzurichten, um mich dem Jungen zuzuwenden. Es ging nicht, ich war einfach zu schwach. Der Junge sprach, nicht zu mir, sondern in Richtung Bug. Jemand kam von dort auf mich zu, sehen konnte ich ihn erst, als er sich zu mir hinab beugte und mir beim Aufstehen behilflich war. Er sah ganz anders aus, als die Männer, in deren Gesichter ich bisher blickte. Er schien mir sehr gepflegt mit kurzem, pechschwarzem Haar. Er sprach mit mir, aber auch ihn verstand ich nicht, obwohl mir der Klang der Sprache vertrauter schien. Ich stützte mich auf ihn und machte sogar ein, zwei Schritte direkt auf den Jungen zu, den ich gut um zwei Köpfe überragte. Er sprach wieder den gleichen Satz und zeigte zugleich auf mein Tattoo. Dann nahm er meine Hand und ich schaute in seine Augen, deren Blau mich immer noch verwirrte. Er redete langsam, fast fragend, und er erwiderte meinen Blick - keine Furcht. Ich wurde das Gefühl nicht los, als würde ich in seinem Gesicht einen unauslöschlichen Fragedurst erkennen. Dann hob er seine Fackel nach vorne, Richtung Schiffsbug. Mein Blick folgt seiner Bewegung und was ich im Lichtschein erkannte, konnte nicht wahr sein, war unglaublich!


So dann alles klappt, wird das Buch Ende des Monats erscheinen. ISBN:978-3-943596-06-9   12,90 Euro

Mittwoch, 16. Mai 2012

Mein Kind soll leben

Gestern habe ich es bereis angekündigt -

dieses bewegende Buch wird im Verlagshaus el Gato in der Zweitauflage veröffentlicht. 





Zwei Autorinnen, die so unendlich viel erlebt haben, die erst Jahrzehnte ums Überleben gekämpft haben, dann um die Veröffentlichung ihrer Biografie und zum Schluß um die Zahlung ihrer Tantiemen.

Die Veröffentlichung der ersten Auflage wirbelte viel Staub auf, sprechen Hedwig und Claudia Kleineheismann doch ein Thema an, das noch immer für Viele unheimlich und schwer nachvollziehbar ist: Die Organspende

Claudia lebt jetzt seit 18  Jahren mit zwei Fremdorganen und ist somit in Deutschland, die am längsten lebende Person mit zwei transplantierten Organen. 

"Mein Kind soll leben" ist jedoch keine reine Biografie. Das Buch ist ein Mutmacher, ein Leitfaden, ein Ratgeber für alle jene, die sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen müssen oder wollen. Beide klären auf, zeigen wie wichtig positives Denken ist, aber auch wie schwer es noch immer Behinderte in unserem Land haben.

Bereits im vergangenen Jahr wurden Claudia und Hedwig Kleineheismann zweimal in TV Sendungen eingeladen, wir wünschen uns, dass noch recht viele Formate auf diese beiden tapferen Frauen aufmerksam werden.
 

 

Nachstehend noch ein Auszug aus einer Frauenzeitschrift, die ein ganzseitiges Interview mit Claudia abdruckte.




Das Buch geht in wenigen Tagen in die Druckerei und wird pünktlich zum Tag der Organspende 2012 unter der ISBN 978-3-943596-31-1 als Taschenbuch für 12,90 Euro und 978-3-943596-11-3 als E-Book erhältlich sein.

 

Vorbestellungen nehmen wir gern unter : bestellung@traumstunden-verlag.com entgegen


Dienstag, 15. Mai 2012

Der Spaß am Schreiben steht im Vordergrund

Die Autoren für den Kettenroman stehen fest ...

"Der Sprung"

Besonders freue ich mich über die Teilnahme meiner Kolleginnen Annette Eickert und Ute Annemarie Schuster sowie von Jennifer Brox und Julia Kefenhörster.




So bilden wir ein buntes Kaleidoskop von gestandenen Autoren und Nachwuchstalenten und ich freue mich schon riesig über dieses Projekt. Natürlich werde ich an dieser Stelle immer mal wieder vom Fortschritt berichten.

 Lesung:




Die Autorin Kate Sunday liest am Freitag, den 15.Juni um 19:30 aus ihrer Lovestory "Das Lachen des Kookaburra" in der Gemeindebücherei Seeheim. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eine besondere Freude ist es mir, heute mitzuteilen, dass wir für

"viking- Eine große Reise", zwei namhafte Künstler gewinnen konnten.
Der bekannte schottische Zeichner Alasdair Urquhart malte extra für unseren Autor Ted Lindsay in Öl das Coverbild.




Mit freundlicher Genehmigung von Tish Lockhart dürfen wir ihre handgezeichnete Karte der Äußeren Hebriden ebenfalls im Buch verwenden.


Das Buch befindet sich noch im Lektorat, wird jedoch sicherlich in wenigen Wochen in Druck gehen.

 

 

Ein weiterer Titel steht jedoch kurz vor seiner Veröffentlichung

 

"Mein Kind soll leben", der Autorinnen Hedwig und Claudia Kleineheismann wird in wenigen Tagen in zweiter Auflage in Druck gehen. Lange konnten sich die beiden Autorinnen nicht für ein Cover entscheiden, aber ich bin sicher, das neue Cover wird für alle Wartezeit entschädigen. Wir werden Buch und Cover an einem der kommenden Tage vorstellen.

Herzlichst eure Andrea el Gato

 


Mittwoch, 25. April 2012

Der Duft der Maiglöckchen

Ihr habt so fleißig gevotet und euch letztendlich für das Cover Nummer Eins entschieden, dass ich euch heute die Leseprobe nicht vorenthalten möchte.

Der Duft der Maiglöckchen von Heidrun  Böhm wird ab den 3.Mai 2012 im Handel erhältlich sein. 




Leseprobe:

Es war nicht so, wie es schien. Kommissar Berger hatte seinen
Beruf geliebt. Er konnte nichts daran ändern, dass seine Mundwinkel nach unten hingen, unter seinen blauen Augen schwarze Schatten lagen und seine Stirn tiefe Falten aufwies. Er hatte immer so ausgesehen. Nur seine ehemals braune Lockenpracht wich einem spärlich grauen Haarkranz, der heute sein Haupt bedeckte. Er war Single, da er nie auf den Gedanken gekommen war, zu heiraten. Frauen hatten für ihn etwas Rätselhaftes, Mystisches an sich. Er hatte nicht gelernt, damit umzugehen und wollte es nicht mehr lernen. Er war auch so gut zurechtgekommen.
Nun war er fünfundsechzig Jahre alt, pensioniert und konnte
seinen Ruhestand genießen. Er hatte sich ein kleines, weiß verputztes Häuschen mit grünen Fensterläden und einem roten
Ziegeldach gekauft. Das Häuschen lag nur ein paar Hundert Meter vom Waldrand entfernt. Es gab darin eine Küche, ein
Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein Gästezimmer. Das
Gästezimmer war genau genommen überflüssig. Besuch erwartete er sowieso keinen. Er hatte weder Freunde noch Verwandte. Aber er konnte in diesem Zimmer seine alten Akten aufbewahren, in denen er immer wieder gerne stöberte. Und das Wandern lag ihm im Blut. Dafür war Schrobenheim ein ausgezeichnetes Fleckchen Erde. Berger liebte es, durch die Wälder zu streifen und die klare Luft einzuatmen. Er liebte den
Geruch der Tannennadeln und die Stille in den Wäldern. Dem
Rauschen der Blätter im Wind und dem Gesang der Vögel
konnte er stundenlang zuhören.

An einem herrlichen Maitag machte er sich auf den Weg in den
Wald. Er hatte sich vorgenommen, den ganzen Tag zu wandern.
Berger schritt kräftig aus. Bald würde er den Waldrand erreicht
haben. Die Glocken der nahen Kirche schlugen neunmal, der
Wind war mild und streichelte seine Wangen. Fröhlich pfiff er eine kleine Melodie, die er schon seit seiner Kindheit kannte:
„Das Wandern ist des Müllers Lust.“ Er erinnerte sich noch gut
an den Tag, an dem er dieses Lied zum ersten Mal gehört hatte. Das war damals als …
Ein dumpfes Geräusch, das aus dem Wald kam, durchdrang
die Stille. Berger zuckte zusammen. Das war ein Schuss gewesen!
Auch wenn er nicht mehr im Dienst war, reagierte er unweigerlich so, wie es ihm seine jahrelange Berufserfahrung
eingab. Er rannte los so schnell er konnte und tastete dabei
nach einer Waffe, die er natürlich nicht dabei hatte. Dabei stolperte er über einen Maulwurfshügel, konnte sich eben noch abfangen bevor er auf die Nase fiel, und kam keuchend oben an.
Doch er war zu spät gekommen. Im Wald raschelte etwas. Berger sah eine kleine dunkelhaarige Frau, die eine Pistole in der Hand hielt, durch das Gehölz flüchten.
Dicht am Waldrand lag ein kleiner stämmiger Mann, der mit offenen blauen Augen in den Himmel starrte. Durch das weiße
Hemd sickerte Blut. Berger sah; der Schuss hatte ihn mitten ins Herz getroffen. Da war nichts mehr zu retten. Er kannte die Einwohner von Schrobenheim nicht alle. Aber Gernot Winter, der hier vor ihm auf dem Boden lag, den hatte er gekannt. Die
Dame mit der Pistole musste die Frau aus Polen sein, die seit
einiger Zeit Gernot Winters zweite Gattin gewesen war. Entsetzt musterte er die Leiche und überlegte sich, ob er der Frau folgen sollte. Aber er stand wie festgewachsen im Gras. Etwas Unbestimmbares, das er nicht greifen konnte, hinderte ihn daran. Tatsache war, auch Herr Winters erste Frau Barbara hatte versucht, ihren Mann zu ermorden. Sie war verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Trotz ausführlicher Recherchen war sie nicht gefunden worden.
Berger hielt es sogar für möglich, dass ihr Mann sie getötet
hatte. Man musste mit allem rechnen. Die Menschen waren
schlecht und verdorben. Und das war ein Fall, den er nie gelöst
hatte. Er würde ihn bis zu seinem Ende beschäftigen. Denn für ...


Der Duft der Maiglöckchen von Heidrun Böhm ISBN: 978-3-943596-05-2    9,90 Euro Vorbestellen

Dienstag, 24. April 2012

Auf LOS gehts los!

Wie bereits angekündigt starten wir ...

                                         Wohin?

                          Ins E-Book Geschäft.

Ab 01.Mai  sind folgende im Verlag erschienenden Titel als E-Book erhältlich:

Zerbrochenes Glück


e-ISBN: 978-3-943596-17-5 zum Preis von 5,99 Euro.

Das Lachen des Kookaburra

e-ISBN: 978-3-943596-15-1 zum Preis von 5,99 Euro

Schattensprung


e-ISBN: 978-3-943596-19-9 zum Preis von 5,99 Euro


Der Duft der Maiglöckchen


e-ISBN: 978-3-943596-13-7 zum Preis von 4,99 Euro

Kabischubi und die Herzsteine wird es in zwei Versionen geben, wobei wir hier noch nicht ganz fertig sind. Einmal die klassische E-Book Version und einmal Kabischubi XXL. Lasst euch überraschen!

Die E-Books sind im Amazon Kindl Store, wie auch bei i-Tunes erhältlich.
Vorbestellungen nehme ich ab sofort unter folgender Email Adresse entgegen: bestellungen(at) traumstunden-verlag.com

Gleichzeitig entwickeln wir gerade ein Partnerprogramm zum Vertrieb unserer E-Books und der Printmedien. Ich halte euch hier an dieser Stelle auf dem Laufenden und hoffe, euch gefällt, was wir da zusammenbasteln.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Mittwoch, 11. April 2012

Der Duft der Maiglöckchen

Eigentlich, ja so ganz eigentlich, wäre heute NOEL dran. Aber da Verleger flexible Menschen sein müssen, haben Autorin und ich uns spontan entschieden, heute eine besondere Aktion zu starten.

Wir bitten Euch um Eure Hilfe!

Wir haben drei Coverentwürfe, die so toll sind, dass wir uns nicht entscheiden können, welches Cover nun endgültig in Druck geht. Daher möchten wir sie euch heute vorstellen.

Ihr habt dann die Wahl. Das Cover mit den am meisten abgegebenen Stimmen, wird gedruckt.
Natürlich wird eure Hilfe belohnt. Aus allen Stimmeinsendungen verlosen wir drei handsignierte Exemplare der Autorin Heidrun Böhm. 

So hier jetzt die Cover.

Cover 1)


Cover 2)



Cover 3)

Zur Handlung:
In Schrobenheim, einer typischen deutschen Kleinstadt, geschieht ein Mord. Aufsehenerrgend vor allem deswegen, da bereits die erste Ehefrau versucht hat, ihren Gatten vom Leben zum Tod zu befördern. Verdächtigt wird Ehefrau Nummer 2. Oder war es doch Nummer 1? Oder vielleicht jemand ganz anderes?

In diesem nicht ganz ernst zu nehmenden Krimi werden Spießigkeit und kleinbürgerliches Denken aufs Korn genommen und nebenbei ein nicht alltäglicher Mord aufgeklärt.


Nun seid ihr dran. Welches Cover spricht euch am meisten an. Welches könntet ihr euch in einer Buchhandlung vorstellen?

Der Duft der Maiglöckchen ISBN: 978 - 3 -943596-05-2
voraussichtlicher Preis 12,90 Euro
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