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Mittwoch, 22. August 2012

Interview zwischen Prisca Dussling und Wir Lesen

Auf der Leipziger Buchmesse im März - lang ist es schon wieder her - traf unsere Autorin Prisca Dussling auf zahlreiche Kinder, die begeistert von Noel und seiner Geschichte waren. Wir hatten Postkarten drucken lassen, deren Front Noels Konterfei zierte. 





Ich hatte euch ja bereits seinerzeit geschildert, welche tollen Begebenheiten wir dort erleben durften. Die Kinderrezensentin Carmen, deren Mutter für die Büchercomunity Wir Lesen Bücher rezensiert, war von dem Buch Noel hin und weg.

Die Rezension könnt ihr hier lesen.

Nachstehendes Interview führten Wir Lesen und Carmen mit der Autorin Prisca Dussling.


Wir Lesen: Bitte stellen Sie sich selber einmal kurz vor.

Prisca Dussling: Mein Name ist Prisca Dussling, ich bin Schweizerin und habe zwei Söhne, Rezio und Dylon, 14 und 11 Jahre alt. Mein Mann ist Ecuadorianer und Pferdearzt. Zusammen leben wir in seiner Heimat Ecuador. Wir lernten uns auf meiner 2 ½ jährigen Reise kennen, die mich nach Mittel- und Südamerika führte. Seit 11 Jahren lebe ich hier. Schriftstellerin zu werden war schon immer mein Traum. Ich selbst bin eine große Leseratte. Ich träume immer gerne von fernen Ländern, einem Häuschen am Meer und liebe Katzen, vor allem Raubkatzen, aber auch Pferde über alles.

Wir Lesen: Noel beruht ja teilweise auf wahren Begebenheiten. Wie kamen Sie dazu mutterlose Fohlen aufzuziehen?

Prisca Dussling: Wir leben auf einer Farm in Conocoto, Ecuador. Die Besitzer dieser Farm haben trächtige Stuten. So kam es, dass Noel ebenfalls dort geboren, leider schon kurz nach seiner Geburt seine Mutter verlor. Aus diesem Notfall heraus, lernte ich von meinem Mann, wie man das kleine Fohlen mit Milch füttern kann, damit es eine Überlebenschance hatte. Ohne menschliche Hilfe wären er und die anderen Fohlen zum Tode verurteilt gewesen. Seitdem habe ich ungefähr 15 Fohlen geholfen zu überleben. Ich habe eine Technik zur Aufzucht weiterentwickelt und fand dabei heraus, dass Quinua als Zusatzprodukt in der Milch eine sehr gute Alternative ist, damit die im Wachstum befindlichen mutterlosen Fohlen ihren Artgnossen gegenüber nicht benachteiligt sind.

Wir Lesen: Haben Sie evtl. ein Foto von Noel? (Frage unserer Kinderrezensentin Carmen - 5 Jahre alt)

Prisca Dussling: Ja, ich habe Fotos von Noel. Inzwischen wurde aus dem Fohlen ein schöner Hengst.






Wir Lesen: Hat Noel vor Spinnen Angst? (Frage unserer Kinderrezensentin Carmen - 5 Jahre alt)

Prisca Dussling: Nein, Noel hat keine Angst vor Spinnen. Pferde haben keine Angst vor Spinnen, aber vor Schlangen.
 
Wir Lesen: Bilden Sie alle Pferde auch als Reit- und/oder Springpferde aus? (Frage unserer Kinderrezensentin Carmen - 5 Jahre alt)

Prisca Dussling: Alle Pferde kann man reiten. Es kommt aber auf die Pferderasse an, um diese auch als Springpferde auszubilden.

Wir Lesen: Warum trifft Noel nie seinen Vater? (Frage unserer Kinderrezensentin Carmen - 5 Jahre alt)

Prisca Dussling: Im zweiten Buch wird Noel auf seinen Vater El petit Prince treffen. Eine sehr kluge Frage, liebe Carmen, ich danke Dir. Du hast mich gerade auf eine super Idee gebracht, wo Noels Vater auftauchen kann und wird.

Wir Lesen: Gibt es bald noch ein Buch mit spannenden Abenteuern von Noel und seinen Freunden? (Frage unserer Kinderrezensentin Carmen - 5 Jahre alt)

Prisca Dussling: Ja, ich schreibe an der Fortsetzung zu Noel. Ich hoffe, dass ich sie schon bald zu Ende geschrieben habe, um sie dann dem Verlag schicken zu können.

Wir Lesen bedankt sich recht herzlich bei Prisca Dussling für das Interview und die Fotos!

Der Verlag bedankt sich ebenfalls für das schöne Interview, das ihr im Original auf  Wir Lesen findet

"Noel" bestellen für 7,99 Euro direkt im Verlag, im Buchhandel oder versandkostenfrei bei Amazon

Donnerstag, 12. April 2012

Leseprobe - NOEL





Aber heute, heute kommt endlich die versprochene
 Leseprobe von NOEL.
Unser kleiner Kerl hat sich auf der Messe so gut gehalten und die Kinderherzen im Sturm erobert. Aber einmal mehr zeigt mir die Fehlentscheidung beim Cover, wie wichtig das passende Cover für den Verkauf später ist. Das Auge isst eben mit.



Leseprobe:

Ich weiß auch nicht so recht, warum meine Mama dauernd auf der Wiese liegt, das Gras abreißt und es sich in den Mund stopft. Sieht so aus, als ob sie es genüsslich kauen würde. Sie versucht immer wieder, mich mit diesem grünen Futter zu ködern, aber ich spucke es aus. Ich bin doch keine Kuh! Dafür gibt sie mir am Nachmittag ganz viele von den Körnern, die so herrlich süß sind. Das schmeckt wunderbar.
Aber diese Hühner kommen immer zu mir und flattern um mich herum. Sie versuchen mich abzulenken um mir mein Futter zu klauen. Zum Glück merkt meine Mama, dass ich nichts zwischen die Zähnchen bekomme. Ach ja, die sind in der Zwischenzeit übrigens gewachsen. Damit kann ich diese Körner jetzt gut kauen. Ab und zu beiße ich meine Mama in den Arm und knabbere an ihren Haaren herum. Die sehen genauso aus wie das Spreu, das sie mir am Abend gibt. Einfach köstlich! Meine Mama wiegt mich alle zwei Tage, um zu kontrollieren, ob ich auch genug auf die Rippen bekomme.
Das ist wirklich eine mühsame Arbeit. Da legt sie so ein Maßband um meinen Bauch, damit sie genau weiß, ob ich auch zunehme oder nicht. Dafür muss ich ganz still stehen. Als ob sie nicht sehen würde, dass ich wachse! Sie schreibt auch immer auf, wie viel Milch ich trinke. Das hat sie mir einmal erzählt, als sie anfing, mir am Nachmittag diese Körner mit Rohzucker zu geben.
Sie passt auch auf, dass mir niemand mein Futter stiehlt. Diese Hühner sollen ihre Würmer suchen und mich in Ruhe fressen lassen. Die warten nur darauf, dass Mama geht, damit sie an meinen Napf kommen können. Ich wusste es doch, meine Mama mag mich ganz toll. Sie beschützt mich und merkt immer, wenn es mir nicht so gut geht.

Mehr direkt im Buch ...






NOEL ISBN: 978 -943596-00-7   7.99 Euro versandkostenfrei bestellen

Donnerstag, 15. März 2012

Leipziger Messe - erster Tag

Messetag 1

Wir waren heute morgen doch etwas aufgeregt, als wir die Massen von Menschen gesehen haben, die bereits eine Stunde vor Beginn der Messe aufs Gelände strömten. Wir legten schnell die vorbereiteten Mappen in unser Pressefach, zupften hier und da an unserer Dekoration und verbrachten die letzten ruhigen Minuten, indem wir uns die Stände unserer Mitbewerber anschauten. Gerade im Belletristikbereich trafen wir auf einige Verlage, die wir zumindest vom Namen her kannten. Wir trafen ebenso auf Verlage, die mit großer Aufmachung warben: "Verlag für Autoren" - "Wir suchen Manuskripte"

Was wir von solcherart Verlagen halten, muss ich nicht extra schreiben.

Punkt 10 Uhr ertönte der Gong und bereits eine Minute später strömten die Menschenmassen durch unseren Gang.

Verlage dürfen auf der Messe nicht selbst verkaufen, aber wir schlossen bereits im Vorfeld einen Servicevertrag mit der Messebuchhandlung. Eine Studentin stellte sich uns als unsere mobile Kasse vor, sie kassiert mehrere Verlage in unserem Gang ab. Diese praktische Sache und die Anwesenheit der Autorin, brachte uns heute überraschend viele Käufer. Viele der Kunden waren einfach davon angetan, dass die Autorin Prisca Dussling, vor Ort war und ihre Bücher signierte.

Natürlich durften auch geschäftliche Gespräche nicht fehlen und die eine oder andere tolle Sache wird demnächst im Verlag Einzug halten.

Zwischendurch ereilte mich noch eine Schrecksekunde. Meine Geldbörse war weg! Wir stellten unseren Stand und meine Handtasche total auf Kopf, nix. Prisca meinte immer, dass die Börse sicher im Hotel sei. Es gab jedoch auch keine Situation, in der sie mir gestohlen hätte sein können. Sie musste einfach da sein. Und so war es dann auch. Sie lag in einem Stoffbeutel aus Ecuador, den mir Prisca als Geschenk mitgebracht hatte.
Habt ihr den Stein bis zu euch plumpsen hören?

Bevor wir jedoch unsere müden Füßchen, schonen dürfen, geht es jetzt noch zur sagenumwobenen Messeparty. Diese Veranstaltung muss einfach legendär sein, ich berichte euch morgen ...

Herzlichst eure Andrea el Gato

Montag, 12. März 2012

Messesplitter

Wir starten in ein Abenteuer!

Nun wer hätte das vor drei Jahren noch geahnt, welchen Lauf der Verlag und mein Leben nehmen würden. Als ich vor etwas mehr als drei Jahren die Businesspläne für meine damalige Partnerin schrieb, über Rentabilitätsvorschauen und Titelplanungen brütete, war klar:  
Wir gehen mal auf die Buchmesse!

Dieses Ziel wollten wir in maximal fünf Jahren erreicht haben.

Wie Ihr wisst, kamen viele Dinge ganz anders. Jeder von uns beiden geht jetzt seinen eigenen Weg. Vor der Trennung stand jedoch bereits fest, dass wir an der diesjährigen Leipziger Buchmesse teilnehmen würden.
Eine Buchmesse bedarf langer Vorplanung und so beschlossen wir, damals noch gemeinsam, bereits im September 2011, das Wagnis einzugehen. Es wurden die entsprechenden Verträge unterschrieben, Lesungen vereinbart, Autoren informiert.

Dann erfolgte die bekanntermaßen überraschende Trennung, die Verträge bestanden nach wie vor. Also beschloss ich, nach Rücksprache mit meinen Mann, dass ich allein die Verträge erfülle.
Kein leichtes Unterfangen, wenn man weiß, was solche Messeteilnahmen kosten. 

Nachdem ich quasi vor dem Nichts stand, da nach wie vor die Liqudierung der GbR verweigert wird, und somit alle meine eingezahlten Gelder in den neuen Verlag meiner damaligen Partnerin flossen und fließen, in Rundmails und Chats Unwahrheiten über mich geäußert wurden, die eine einstweilige Verfügung notwendig machten, war der Berg, vor dem ich stand riesengroß.

Aber wie heißt es so schön? "Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt!" Und so bin ich Schritt für Schritt gegangen, fand neue Partner, Menschen und Autoren, die Aussagen prüften, ehe sie urteilten ...
Heute stehe ich hier.
Die erste Autorin, Prisca Dussling, sitzt im Flieger für den weiten Weg von Ecuador nach Leipzig. Seit 11 Jahren war sie nicht mehr in Europa und kommt nun nach Deutschland, um am 17. März auf der Messe aus ihrem Buch zu lesen.

Stephanie Urbat- Jarren hat ihre liebe Mühe Kabischubi zu beruhigen, der genauso aufgeregt ist wie sie. Denn auch er hat noch nie eine Messe erlebt. Mittlerweile mutiert er zu einer richtigen Berümtheit. Als Kinderbuch konzipiert, melden sich immer mehr Erwachsene, die ihn kennenlernen wollen. Mit diesem riesigen Erfolg hat niemand von uns gerechnet. Naja, wenn wir ehrlich sind, ein bisschen schon. Schließlich veröffentliche ich Bücher nicht zum Spaß, sondern weil ich glaube, dass das Buch gut ist.

Im Dezember kam die Standzulassung.

Dann fing die Planung erst so richtig an. Was braucht man auf einem Messestand? Natürlich erst einmal Buchhalter. Ein Tisch muss noch her, Stühle, auf denen wir unsere müden Hintern platzieren können ... apropo müde ...

Hotelbuchung, neue Drucksachen wurden in Auftrag gegeben - es hatte sich ja nun einiges geändert. Klick, klick, klick- hört ihr die Kasse rattern? Ohne meinen treuen Gefährten hätte ich das nie gestemmt. 

Ich möchte erwähnen, dass vonseiten der Leipziger Buchmesse die Vorbereitung absolut perfekt läuft. Als neuer Messeteilnehmer wurde ich an keiner Stelle im Regen stehen gelassen, bei Fragen bekam ich innerhalb weniger Stunden kompetente Antworten.

Im Januar erfolgte die Standzuweisung. Sämtliche Bestellungen für Zusatzverträge, Messebuchhandlung, Lesungen, Parkscheine, Autorenkarten mussten bis Ende Januar erfolgt sein.
Leider erreichte uns vor einer Woche die Absage einer unserer Autoren. Der Verein Kinderschutzengel wird leider nicht aus seinem Buch vorlesen.

Flyer wurden gedruckt, Postkarten, Roll-up ... Blumen bestellt, wir wollen es schließlich schön haben.

Pressemappen wurden gedruckt, Bücher an die Messebuchhandlung verschickt. Mein Koffer wird morgen gepackt und dann starte ich in der Nacht zu Mittwoch in die erste Buchmesse des Verlagshauses Traumstunden el Gato.
Begleitet uns, mich und die teilnehmenden Autoren,  während der Messetage hier auf diesem Blog, denn ich werde euch mit Bild und Text von allen vier Tagen berichten.

Am Samstag lesen Prisca aus NOEL 





und Stephanie lässt Kabischubi zu Wort kommen






Gleichzeitig erfolgt am Samstag die Übergabe der Gewinne an die glücklichen Gewinner unserer Verlosung.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Donnerstag, 8. März 2012

neue Rezension zu NOEL



Kurzbeschreibung
Noel, das Hengstfohlen, wird wenige Tage nach seiner Geburt von seiner Mutter getrennt und lebt fortan bei einer zweibeinigen Ersatzmutter. Die Autorin, die selbst mutterlose Fohlen aufzieht, erzählt aus Sicht des Fohlens dessen Erlebnisse und Abenteuer mit seinen tierischen Freunden in ihrer Heimat Ecuador.
Meine Rezension
Das Buch ist von der Größe her wirklich sehr unscheinbar. Dies wird wahrscheinlich daran liegen, dass es broschiert und nicht gebunden ist. Zu diesem Buch passt dies aber, da man es wahrscheinlich eher abends im Bett zum Vorlesen nutzen wird. Da stört ein harter Bucheinband sowieso. Beim groben Durchblättern des Buches fällt dem Leser sofort auf, dass hier viel Text auf dünnem Papier geschrieben wurde. Außerdem wurde wohl darauf geachtet, dass nicht ständig übergroße Absätze und halbleere Seiten zu finden sind.
Im Vorwort schreibt die Autorin, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Gespannt habe ich deshalb mitverfolgt, was es mit Noel auf sich hatte. Anders, wie bei anderen Büchern, erzählt hier in diesem Buch das Pferd Noel selbst die Geschichte. Zu Beginn erzählt er den Kindern, wie das Leben als Fohlen überhaupt begonnen hat. Es wird auf (für Kinder wohl teilweise unbekannte) Worte wie Embryo eingegangen. Das finde ich toll, denn die Kinder können so noch ihren Wortschaft erweitern und Begriffe kennen lernen. Im zweiten Kapitel "Die Geburt" wird übrigens auch geklärt, warum das Pferd den Namen Noel bekommen hat. Es wurde nämlich an Weihnachten in einem Stall geboren. Irgendwann kam dann leider der Tag, an dem Noel von seiner Mutter getrennt werden musste. Er kam in einen anderen Stall und wurde von einer Frau groß gezogen. Anfangs war das Noel überhaupt nicht Recht und er hatte teilweise sogar Angst vor der Frau. Später aber fand er das nicht mehr schlimm und er wusste mit der Situation umzugehen. Im Laufe der Geschichte bekommt er sogar neue Freunde, denen es genauso wie ihm geht. Croqueta und Pinchito müssen nämlich ebenfalls ohne Mutter aufwachsen und von einem Erwachsenen groß gezogen werden. Gegen Ende der Geschichte ist Noel dann drei Jahre alt und ein gefeierter Pferdestar.
Die Geschichte ist so geschrieben, dass die Kinder wirklich mitkommen und sie auch verstehen können. Durch die nicht zu langen Kapitel wird es auch möglich gemacht nur kleinere Stücke zu lesen. Spätestens nach der Trennung von der Mutter, werden die Kinder das Fohlen Noel ins Herz geschlossen haben und unbedingt wissen wollen, was noch mit diesem Pferd passiert.
Die Bilder in diesem Buch sind eher Bleistiftzeichnungen, die auch nicht auf jeder Doppelseite zu sehen sind. Manchmal kommt erst nach drei/vier Zeichnungen ein Bild in schwarz/weiß. Mir persönlich und wohl auch vielen Kindern, hätte es sicherlich besser gefallen, wenn die Bilder in Farbe gewesen wäre. Natürlich können die Kinder jetzt auch kreativ sein und die Bilder in ihrem Buch ausmalen.
Mein Fazit
Eine schöne Geschichte um das Fohlen Noel, die aus der Perspektive des Pferdes erzählt wird. Es ist etwas besonderes, da man diese Erzählweise so nicht unbedingt kennt. 



Broschiert: 76 Seiten
Verlag: Verlagshaus el Gato
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 11. Dezember 2011
ISBN-10: 3943596001
ISBN-13: 978-3943596007
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
Autorin: Prisca Dussling
Preis: 7,99 €

Versandkostenfrei bestellen bei Amazon

Entnommen Aintschel Produkttester


Samstag, 3. März 2012

Verlosung Fan Pakete

Es ist ja bereits März ...

Die Zeit jagt und beinahe hätte ich einen wichtigen Termin übersehen. Die Verlosung der NOEL und Kabischubi Fan-Pakete.

Aber das wird sofort nachgeholt, auch wenn heute Samstag ist.

Die Lose wurden bereits gerollt und ...

Trommelwirbel!

Der erste Preis:
 
Ein Exemplar Kabischubi oder NOEL, ein T-Shirt passend zum Buch, eine Tasse sowie Tageskarte Leipziger Messe gehen an ...


Wenke Grönhagen

Der zweite Preis:


 
Ein Exemplar Kabischubi oder NOEL, und zwar das, was der Erstplatzierte nicht genommen hat sowie die dazu gehörende Tasse, gehen an ... 
Steffi

 
Der dritte Preis:

Das verbliebene T-Shirt geht an ...
Katha


Herzlichen Glückwunsch!

Bitte meldet euch per Mail mit euren Adressen und Konfektionsgrößen für die Shirts bei mir, damit ich euch die Gewinne zusenden kann.

Freitag, 24. Februar 2012

Dankeschön

Danke und Lob an meine Autoren

Nachdem wir in dieser Woche viel trockene Theorie besprochen haben, ich euch so manche Übung hier mit reingeknallt habe, möchte ich am Ende dieser Woche noch einige Worte loswerden, die mir schon seit einiger Zeit am Herzen liegen.

Danke an jeden Einzelnen von Euch

Danke, dass ihr mir trotz Wechsel und Querelen weiterhin die Treue haltet.

Danke, dass ihr ohne zu Murren Dinge erledigt, die normalerweise nicht in das Aufgabengebiet eines Autors fallen. (Ich sage nur Buchhandlungsadressen) Letztendlich kommt uns das aber wieder allen zugute. In den kommenden Wochen und Monaten stehen zahlreiche Lesungen an, die nur aufgrund eurer Aktivitäten zustande gekommen sind.

Danke, dass einige von euch, riesige Entfernungen auf sich nehmen, um an der Leipziger Buchmesse teilnehmen zu können. Ich freue mich auf euch und lade euch am Samstagabend alle auf ein Bier ein. Ganz besonders freue ich mich auf meinen blinden Autor, der mitsamt Blindenhund anreist. Tommy du kannst sicher sein, ich lass dich nicht am Bahnhof stehen, wie andere es bereits taten!

Danke, dass ihr so viel Geduld mit mir im Lektorat habt, wenn ich mal wieder schreibe: "wer ist man?" oder "stärkeres Verb benutzen", "aktiveres Verb benutzen". Vor allem, wenn dann dieses doofe Wort "Streichen" vorkommt, wo vielleicht genau an dieser Passage der Autor stundenlang an jedem Wort gefeilt hat.

Danke, dass ihr euer "geistiges Baby" bei mir veröffentlicht.

Danke, dass ihr so seid, wie ihr seid.

Im Gegenzug verspreche ich auch weiterhin mein Bestes zu geben, dass euer "Baby" zum Erfolg wird. Ich garantiere püntkliche Tantiemenzahlungen und erwarte nicht von euch, dass ihr auf eure Tantiemen zugunsten ominöser und nichtexistenter Vereine verzichtet. 
Ganz im Gegenteil! 
Sicher haben bereits einige von euch bemerkt, dass wir fleißig an einem besonderen Projekt werkeln. Seit anderthalb Jahren sammelt die Vereinschefin des Berliner Verlages Kinderschutzengel, Beiträge von Kindern, Eltern, prominenten Paten und Medizinern, die wir in dem Buch "Nicht jedes Kind bekommt, was es sich wünscht" veröffentlichen. Seit anderthalb Jahren redigiere ich diese Beiträge, interviewe ich Promis und, und, und.

Natürlich es mir eine besondere Ehre, dass wir am 18.März um 12:00 auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen einer besonderen Veranstaltung dieses Buch vorstellen dürfen. Aber genauso ehrt es mich, dass Prisca Dussling am Samstag, den 17.März um 12:00 aus ihrem Buch  
NOEL 


 
















 und Stephanie Urbat-Jarren um 15:30 aus  
Kabischubi und die Herzsteine 
lesen werden und gleichzeitig ihre signierten Bücher zum Verkauf anbieten. 






In diesem Sinne lasst uns weiterhin so gut zusammenarbeiten, dann klappt das auch mit dem Erfolg!
Jetzt aber wünsche ich euch ein schönes und vor allem gesundes Wochenende.
Eure Andrea el Gato

Donnerstag, 23. Februar 2012

Attraktive Sprache - Teil 3

Rhythmus und Klang

Gerade in der Lyrik sind obige Begriffe von absoluter Wichtigkeit. Wer mich kennt weiß, dass ich nicht unbedingt ein Faibel für die Lyrik habe, was jedoch nichts mit diesem Thema zu tun hat. Auch in der Belletristik muss der Autor mittels Rhythmus und Klang Stimmungen erzeugen und Bilder malen.

Dunkle Vokale, wie a, o, u betonen ruhige, aber auch finstere Stimmungen. Helle Vokale, wie e und i betonen heitere, manchmal auch erregte Stimmungen.

Der bekannte amerikanische Dichter Edgar Allan Poe hat in einer kompletten Abhandlung begründet, warum er seine Ballade "Der Rabe" in jeder Strophe mit dem Reimwort "Nevermore" ausklingen ließ: Das ständig sich wiederholende dumpfe O betont den düsteren Charakter.

Gleichzeitig kennen wir alle beschwingte Werbesprüche, wie zum Beispiel: "Red Bull verleiht Flüüügel" oder "Ei, Ei, Ei Verpoorten - allerorten Verpoorten"

Ein sehr gelungenes Beispiel findet ihr in Joseph von Eidendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts". Holt euch das Buch aus der Bibliothek und lernt von einem gestandenen Schreiberling, über den ein weiterer Kollege sagte:
"Sein Lieblingswort ist rauschen, aber er spricht nicht nur davon, sondern in seinen Sätzen rauscht es wirklich und es sind die einfachsten Mittel, mit denen er das zustande bringt."

Lasst uns noch einmal zusammenfassen:

- Jeder Autor sollte an der Erweiterung seines Wortschatzes arbeiten. Benutzen wir Wörterbücher und Karteikarten dazu.
- Schreibt klar und einfach!
- Achtet auf Rhythmus und Klang!
- Lest eure Texte laut, damit ihr die Harmonie in euren Sätzen wahrnehmt.
- Vermeidet allgemeine, nichtssagende Ausdrücke, sondern versucht den besonderen zu finden. Verstärkt eure Sätze durch ausdruckskräftigere Verben!
- Erspart den Lesern komplizierte Fachausdrücke!

Beenden möchte ich diesen kleinen Kurs mit einem Zitat von James Krüss aus "Henriette Bimmelbahn"
"Henriette steht so lange auf dem Bahnhof, wie sie mag. Und so steht sie dort auch heute an dem schönen Sommertag. Doch dann pfeift sie und sie bimmelt, rattert, knattert, dampft und faucht, ruckelt, zuckelt, klappert, plappert, bebt und bibbert, rollt und raucht."

NOEL
Das Kinderbuch zum Vorlesen und Ausmalen
978-3-943596-01-4
7,99 Euro

Donnerstag, 16. Februar 2012

News, News, News

Nein ich habe gestern nicht gesessen und gegrübelt, welche Texte ich von anderen Leute abkupfern könnte. Ich schwöre!!

Wer mich kennt weiß, dass ich mit dem Kopf eher in einem Manuskript gesteckt habe, als mich um anderer Leute Kram zu kümmern. Dazu ist mir meine Zeit viel zu kostbar.
Kabischubi befindet sich mitten in der Auslieferung und hat heute bei Amazon, obwohl dort noch immer nicht erhältlich, einen sensationellen Verkaufsrang von 5.140 erreicht. Stephanie hat mir bereits geschrieben, dass Kabischubi selbst von seinem Erfolg sehr überrascht ist und bereits zwei Extrasalto eingelegt hat.

Besonders beachtenswert; das Buch ist nicht nur für Kinder geeignet

Kabischubi besucht schließlich auch Erwachsene. Besondere Erwachsene, die Probleme haben. Zum Beispiel Väter, die nach einer Scheidung nicht wirklich wissen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollen.

Wie gehe ich als Familie oder Elternteil mit einer schweren Krankheit um? Was ist, wenn jemand in meiner Familie unter Depressionen leidet?

Wie erkläre ich meinem Kind was Liebe ist?

Bereits jetzt in dieser frühen Phase der Veröffentlichung haben wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.



Unser Messeposter




Ein weiteres Buch, was sich mit dem Thema Liebe beschäftigt, ist "Schattensprung" von Barbara Kühnlenz. 

Leider gibt es in diesem Buch kein Happy End. Dennoch werden hier so wichtige Themen, wie Abhängigkeit, Hörigkeit und Liebe zum eigenen, aber behinderten Kind behandelt.

Die erste Auflage dieses tollen, nicht alltäglichen Buches ist ausverkauft. Daher haben Frau Kühnlenz und ich eine weitere Fehlerkorrektur vorgenommen und werden am Montag das Buch in die Druckerei geben.

In zwei Wochen wird Schattensprung unter der 
ISBN: 978-3-943596-09-0 zum Preis von 12,90 Euro verfügbar sein.

Zum Schluss eine weitere wichtige Information.
Nachdem Umbreit unsere Bücher mehr in den Benelux Raum bringt, ist uns weiterhin ein wichtiger Schritt in den internationalen Verkauf gelungen. Ab sofort werden unsere Titel bei dem größten Buchhändler Großbritanniens Alibris erhältlich sein.

Samstag, 11. Februar 2012

Kabischubi will hoch hinaus

Nachdem Fohlen Noel das Herz der Kinder in Sturm eroberte, trampelt bereits Kabischubi mit seinen Beinen. 
















 


Noch treibt er sein Unwesen auf einem LKW, aber wenn alles klappt, kein einbrechender Schneesturm den Transport verhindert, wird am kommenden Dienstag, 14. Februar 2012, Verkaufsstart sein.

Der kleine Kerl ist ziemlich ehrgeizig, er hat so lange gebettelt, bis Stephanie ihm eine eigene Fanseite bei Facebook eingerichtet hat.
Hier könnt ihr ihn besuchen.



Aber damit ist er noch nicht zufrieden.
In den kommenden Tagen startet Kabischubi mit einer eigenen Hompage, auf der neben dem Buch auch Fanartikel erstanden werden können.

Zeichner Markus Erkens hat so tolle Bilder von Kabischubi und seinen Abenteuern angefertigt, dass es schade wäre, diese nur im Buch zu lassen.

Schaut selbst, was dabei herausgekommen ist.


Hier wird sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen sein, denn ich kann schon mal verraten, dass in Stephanies Gehirn noch zahlreiche weitere Geschichten rumpeln und rumoren und nur darauf warten, freigelassen zu werden.

Gleichzeitig möchten sich Kabischubi, Stephanie, Markus und ich bei Euch bedanken. "Kabischubi und die Herzsteine" hat bei Amazon bereits lange vor Verkaufsstart einen Verkaufsrang unter 100 000 erreicht, und das bei einem Bestand von mehr als 3 Millionen Büchern. Diesen Rang verdanken wir nur euch, den Lesern, respektive den Vorbestellern.

Kabischubi und die Herzsteine bei Amazon 9,90 Euro versandkostenfrei


Wer die Autorinnen hautnah erleben möchte:
Prisca Dussling, die Autorin von "NOEL" und Stephanie Urbat-Jarren, die Autorin von "Kabischubi und die Herzsteine" lesen und signieren am 17. März 2012 auf der Leipziger Buchmesse.
Die genauen Zeiten und Lesebuden erfahrt ihr im Veranstaltungskalender der Leipziger Buchmesse oder
hier

Mittwoch, 1. Februar 2012

Das zweifach Kinderbuch - NOEL

Nachdem wir uns in den vergangenen beiden Tagen über die Liebesromane unterhalten haben, möchte ich in den kommenden drei Tagen die Kinderbücher und Jugendbücher vorstellen.

Starten wir mit:

NOEL
dem Kinderbuch zum Lesen, Vorlesen und Ausmalen




Ein  Amazon Kunde schrieb:
Als das Buch bei mir ankam, war ich erst etwas überrascht, wie dünn es wirkte. Aber dann wurde mir bewusst, dass es ja ein Kinderbuch ist, und Kinder mögen nun mal keine dicken Schwarten. Die Schrift ist schön groß, so dass auch Leseanfänger mühelos mithalten können. Aber viel mehr Freude bereitet es den Kleinen, wenn Mami oder Papi abends vorlesen.
Das Buch erzählt von Noel, Croqueta und Pinchito - drei Fohlen - die von ihren Müttern, aus unterschiedlichen Gründen, getrennt werden. Anfangs haben die Fohlen Angst vor dem zweibeinigen Wesen, was sich als neue Mutter vorstellt. Mit der Zeit lernen sie aber, dass die neue Mama gar nicht so schlecht ist. Das Buch erzählt aus der Perspektive des Noel heraus, so dass Kinder schnell mit ihrem kleinen Helden mitfiebern. Sie lernen ihn bereits vor seiner Geburt kennen und begleiten ihn, bis er als dreijähriger gefeierter Star zurück auf die Farm seiner menschlichen Mutter kommt. Die einzelnen Geschichten sind nicht zu lang und in kindgerechter Sprache.

Überrascht haben mich die zahlreichen detailgetreuen Zeichnungen. Da diese mit Bleistift gezeichnet wurden, bietet es sich an, dass Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und die Bilder farbig verschönern.

Der Preis ist ok, da es quasi zwei Bücher in einem sind.
Insgesamt ein wunderschönes Buch, was ich meinen Enkeln gern zu Weihnachten geschenkt habe. 


Zwei weitere Kunden haben mir ihre Kommentare per Mail gesandt, da Amazon aktuell nur eine Bewertung des Covers zulässt.

Die Meinungen lauten: "niedlich geschrieben", "Meine Kinder wollten jeden Abend hören, wie es mit  Noel und seinen Freunden weitergeht", "schön, dass meine Tochter die Bilder gleich ausmalen kann, da hat sie eine doppelte Freude an dem Buch"

NOEL, der kleine Hengst lebt in Ecuador und wer ihn ein neues zuhause geben möchte, kann ihn versandkostenfrei bei Amazon für 7,99 Euro bestellen.