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Montag, 10. September 2012

Relaunch unserer Website

Noch 5 Tage

 

Ihr habt sicherlich mitbekommen, dass ich in den vergangenen Tagen diesen Blog etwas vernachlässigt habe.

Trommelwirbel ... 


Ganz einfach, weil die letzten Tage dieses Blogs angebrochen haben. 

Mehrfach angekündigt, aber jetzt endlich umgesetzt, darf ich bekanntgeben, dass wir pünktlich am 17.September 12 Uhr unsere neue Website hochfahren.

Neu - Modern - Aktuell und ... mit einem Shop

 

Immer wieder wurde ich gefragt, ob man nicht direkt bei uns bestellen könnte. Vielen erschien die Bestellmöglichkeit nur über die Emailadresse zu schwammig, es fehlten die gesetzlichen Widerrufsbelehrungen und, und, und. 
Damit ist jetz Schluss!


Das neue System ist Website, Shop und Blog in einem! 

 

Das neue System bietet Euch, den Lesern, mehr Interaktivität, mehr Transparenz und eben auch die Möglichkeit unsere Titel per Download oder per Direktbestellung zu beziehen.

Natürlich geht das nicht ohne besonderen Bonbon.


Die ersten drei Besteller eines Printbuches erhalten, nach erfolgreicher Zahlung, zusätzlich zu ihrem gewünschten Titel einen passenden Fanartikel. 
Was könnte das sein? Eine Tasse, ein Shirt, ein Mouspad ... lasst euch einfach überraschen.

Die ersten drei Besteller eines E-Books erhalten ein zweites E-Book nach erfolgreicher Bezahlung gratis dazu.

In der Beta Phase unseres neues Systems, die bis Ende des Monats laufen wird, bitte ich Euch um kritisches Testen. Ich freue mich auf jede Rückmeldung, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Nur so können wir besser werden.

Noch 7 Tage - Herzlichst Eure Andrea el Gato


Dienstag, 4. September 2012

Einladung zur Verleihung des Friedenspreises 2012

Wer ist Liao Yiwu?

Zuallererst ist er Chinese, dann Dissident und letztendlich Schriftsteller. Aufgrund seiner kritischen Worte, sind seine Werke in China verboten. Seit einem Jahr lebt Liao Yiwu in Deutschland. Bereits 2011 erhielt er den Geschwister Scholl Preis und in diesem Jahr erhält er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Dazu sagte der Börsenverein in seiner Begründung: Zitat: Liao sei ein Schriftsteller, der sprachmächtig und unerschrocken gegen die politische Unterdrückung aufbegehre und den Entrechteten seines Landes eine weithin hörbare Stimme verleihe. Liao Yiwu setze in seinen Büchern und Gedichten den Menschen am Rand der chinesischen Gesellschaft ein aufrüttelndes literarisches Denkmal. Der Autor, der am eigenen Leib erfahren habe, was Gefängnis, Folter und Repression bedeuteten, lege als unbeirrbarer Chronist und Beobachter Zeugnis ab für die Verstoßenen des modernen China. Zitat Ende. Quelle Spiegel v. 21.6.2012

Einladung erhalten

Voller Freude darf ich euch mitteilen, dass mich der Börsenverein zur Preisverleihung am Sontag, dem 14.Oktober in die Paulskirche in Frankfurt am Main eingeladen hat. Ich empfinde diese Einladung als Würdigung meiner Arbeit in den vergangenen Monaten. Natürlich werde ich voll Spannung der Laudatio von Felicitas von Lovenberg lauschen, erhalte ich hiermit die einzigartige Gelegenheit einen besonderen Menschen kennenzulernen.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Freitag, 17. August 2012

Träume sind Schäume?

Kennt ihr auch dieses Sprichwort?


Wie ich darauf komme? Ganz einfach. Offiziell bin ich im August gar nicht da, da ich an meinem neuen Roman arbeite. Inoffiziell ... tja war dieser Gedanke reines Wunschdenken.


Autoren, die nur ganz schnell eine Frage loswerden wollen, Emails und Telefonate, die bearbeitet werden wollen, Lieferanten, die Drucktermine abstimmen wollen, Buchhandlungen, die Bestellungen abliefern ... ich könnte diese Liste noch ewig weiterführen. Halbzeit im August und ich habe bemerkt, damit ich tatsächlich an meinem Buch ungestört arbeiten könnte, müsste ich irgendwohin gehen, wo es kein Telefon und Internet gibt. Wunschdenken, sag ich da nur.

Aber dann würde ich nicht mitbekommen, dass aktuell verstärkt anonyme Rezensionen auftauchen. Tja, wie soll ich diese Meinungen nennen: Rezensionen, die nicht das Buch bewerten, sondern uns, den Verlag.

Habt ihr schon einmal eine Rezension von "großen" Autoren gesehen, die ebenfalls Rechtschreib-, Grammatik- oder Satzfehler aufwiesen, in denen diese bewertet wurden? Eigentlich sollte es in einer Rezension doch um das Buch als solches gehen. Wenn Bemerkungen fallen wie: "Der Verlag ist unseriös", hinterfrage ich diese gern. Aber wie kann ich das, wenn der Schreiber anonym bleibt. Wieso bleibt er überhaupt anonym? Und woran macht der Leser eines Buches fest, ob der Verlag, der das Buch veröffentlicht hat, seriös ist?

Ist nicht eher ein Verlag unseriös, der Bücher vertreibt, obwohl er keine Veröffentlichungsrechte dazu besitzt? Der bereits mehrfach von der entsprechenden Autorin aufgefordert wurde die ISBN zu löschen, munter weiter verkauft?
Ist nicht eher der Verlag unseriös, der seinen Autoren Verträge gibt, nach denen sie entweder nach 5 Jahren oder nach Erreichen von 500 Euro ihre Tantiemen ausgezahlt bekommen? Oder fürchtet hier etwa jemand einen Mitbewerber?

Aber was interessiert das den Leser?

Der Leser will ein gutes Buch. Nur das zählt. Daher sollte sich jeder Verlag auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und sich bemühen, gute Bücher zu veröffentlichen. 


Unser nächstes Buch - ein gutes - kommt in der kommenden Woche auf den Markt.



Wir freuen uns mit Barbara Kühnlenz auf ihre dritte Buchveröffentlichung und ihren zweiten Roman. 

Gern könnt ihr es direkt bei uns im Verlag vorbestellen, dann senden wir es ab Mittwoch, direkt an euch aus.
bestellung@verlagshaus-el-gato.de




Donnerstag, 26. Juli 2012

Die Gewinner des Preisausschreibens stehen fest

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und Danke an alle, die mitgeknobelt haben.


Letztendlich konnten wir zwei Gewinnerinnen ermitteln.

Kabischubi zieht zu Katja Peters, Lübeck 






und Noel geht an Heike Gernoth, Düsseldorf




In den letzten Tagen und Wochen sind so viel postitive Dinge geschehen, wir durften so einen enormen Wachstum erleben, dass ich es nicht jeden Tag schaffe, hier im Blog etwas zu posten.

Daher möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf unsere weiteren Profile hinweisen, die wir natürlich täglich, respektive fast stündlich aktualisieren.



Unsere Website:
www.verlagshaus-el-gato.de

Der Verlag auf Facebook


Folgt uns auf Twitter


Besucht uns auf Xing

Gleichzeitig möchte ich euch informieren, dass ich mich im August etwas zurückziehen werde, um an meinem neuen Roman "Entführt" zu arbeiten. Emails werden selbstverständlich wie gehabt beantwortet. 

Herzlichst Eure Andrea el Gato



Mittwoch, 18. Juli 2012

Neue Heimat für Verlag und Autoren & Verlosung

Dank meiner lieben Helferlein, die mir so oft den Rücken freihalten, habe ich nun endlich Zeit gefunden, mich um das dringende Anliegen einer einheitlichen CI zu kümmern.

Das Ergebnis: Wir sind umgezogen!


Ab sofort wird der Verlag unter der Domain: verlagshaus-el-gato.de

erreichbar sein.


Die Verlagsemails haben sich entsprechend ebenfalls geändert.
Wer mir schreiben möchte, bitte ab sofort unter andrea@verlagshaus-el-gato.de

Die anderen Mailaddys werden Stück für Stück geändert.

Wahrscheinlich wird dieser Blog ebenfalls umziehen, damit auch hier der Name zum Unternehmen passt.

Und weil mich so freut, dass alles so super geklappt hat, möchte ich euch an meiner Freude teilhaben lassen.

Bis kommenden Mittwoch, 25.Juli 2012, verlose ich drei Bücher aus dem Verlag.
 
Ich schreibe euch zu jedem Buch einen Satz. Könnt ihr mir den richtigen Buchtitel nennen, gehört das entsprechende Buch euch.
Erhalte ich mehrere richtige Antworten, entscheidet das Los.

Los gehts!

  • Ich bin der Anführer unserer Gruppe und auch der, der immer neue Flausen im Kopf hat.
  • So saßen die beiden eine Zeit lang nebeneinander im Apfelbaum und freuten sich darüber, wie weit sie von hier sehen konnten. 
  • Als es vorbei war und sie das ganze Ausmaß der Zerstörung in Marions Garten sehen konnten, traten der alten Dame Tränen in die Augen. 

Drei Bücher, drei Sätze, drei Antworten.

Eure Antworten sendet bitte an: andrea@verlagshaus-el-gato.de (Hach, klingt das nicht toll?)

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Dienstag, 17. Juli 2012

Interessengemeinschaft

Interessengemeinschaft kleiner und unabhängiger Verlage bilden


Jeder kleine Verlag steckt in demselbem Dilemma.

Jeder, der selbst einmal versucht hat, seine Titel in einem Buchladen vorzustellen, wird mit folgenden Fragen abgeschmettert: Sind Sie bei einem Grossisten? Ja? Gut, wenn ich möchte, bestelle ich dann dort.

Die Akzeptanz im stationären Buchhandel ist gering.

Amazon nimmt mal eben 55% und wir haben nicht selten (Testkäufe) erlebt, dass verkaufte Bücher nicht abgerechnet werden. Supportanfragen werden mit 08/15 Antworten beschieden und wie durch Zauberhand wird nach einigen Tagen die Datenbank bereinigt, als wären die Titel nie an Amazon geliefert.

Eine Anzeige im Börsenblatt schlägt mal eben mit 1000 Euro netto zu Buche.

Messeauftritte sind sehr kostenintensiv und Ministände werden gern übersehen. Der Gemeinschaftsstand des Börsenvereins ist zwar ein tolles Angebot, jedoch nur professionell und ohne persönliche Note.

Verlagsreisende ebenfalls.

Was aber, wenn sich mehrere diese Kosten teilen?

Ich weiß, dass diese Idee nicht neu ist und mit Sicherheit haben bereits einige Versuche stattgefunden. Jedoch müssen wir das Rad ja nicht neu erfinden. Und meistens, nicht immer aber meistens, klappen solche Gemeinschaften.

Die Verlage, die sich zur Interessengemeinschaft zusammenschließen behalten ihre wirtschaftliche Souveränität. Vielleicht wäre die konkretere Bezeichnung: Interessengemeinschaft Vertrieb kleiner und unabhängiger Verlage.

Was soll diese Interessengemeinschaft bewirken?
Langfristig gesehen:
Vor allem Umsatzsteigerung. Die ist jedoch nur erreichbar, wenn die Verlage in Werbung und Vertrieb investieren.
Investitionen tun oft weh, aber ohne diese, wird der Verlag weiterhin so vor sich hindümpeln.

Daher kam mir der Gedanke, diese Kosten zu teilen. Gemeinsame Messeauftritte, gemeinsame Verlagsreisende, gemeinsame Anzeigenschaltung und so weiter.

Vielleicht gibt es hier ja Verleger, die noch weiterführende Gedanken haben oder aber sich meiner Idee anschließen möchten. 

Ich freue mich über eure Anregungen und Diskussion über andrea@verlagshaus-el-gato.de

Dienstag, 22. Mai 2012

Blogtour

Heute habe ich die besondere Freude und Ehre den Start einer tollen Aktion ankündigen zu dürfen.

Am 10. Juni startet die Blog-Tour.




Ich kann euch jetzt bereits Spannung, Überraschung und jede Menge Infos rund um diese beiden Titel versprechen. Bitte behaltet die neben den Bücher abgebildeten Symbole im Auge, diese werden noch sehr wichtig sein.

Das Lachen des Kookaburra wurde im Verlagshaus el Gato publiziert und ist bei sämtlichen Buchhändlern, Amazon und Libri erhältlich.
Das Buch steht ebenfalls als E-Book im Kindle Store wie bei i-Tune zum Download bereit.

Freitag, 18. Mai 2012

Urheberrechtsdebatte und Abmahnwahn

Die zahlreichen Diskussionen um die Abschaffung des Urheberrechts haben mich bewogen, etwas in die Tiefe zu gehen.



Das Gesetz zum Schutz des Urhebers nahm bereits 1905 mit dem Verlagsgesetz seinen Anfang. Während Letzteres seit damals unverändert Bestand hat, wurde das derzeit gültige Urheberrecht 1965 in Kraft gesetzt. In den vergangenen Jahren wurden immer mal wieder Änderungen am Gesetz vorgenommen, die sich hauptsächlich um die Verbreitung von Medien im Internet drehen.

Während auf der einen Seite die Benutzung von Peer-to Peer Netzwerken (auch Filesharing genannt) ausdrücklich verboten wurde, versucht der §97a UrRG der Abmahnwut von gewissen Anwälten vorzubeugen.



Warum erzähle ich das alles?


Nun auch wir sind Urheber, respektive vertreten die Rechte unserer Autoren. Ein Teil von ihnen hat sich bereit erklärt, ihrenTitel als E-Book zu veröffentlichen.
Auf allen E-Books wurde vonseiten unseres Distributors ein DRM (Digital Rights Management) Damit sollen Raubkopien minimiert werden. Ganz verhindern kann man das wohl nie.

Gleichzeitig verfolge ich, dass einige Autoren ihre Werke kurzzeitig oder auf Dauer kostenlos bei Amazon anbieten.
Als Werbeaktion für einen begrenzten Zeitraum finde ich diese Idee toll. Aber auf Dauer?
Wer ist dann noch bereit den wahren Wert einer Sache zu bezahlen? Wenn ich mein geistiges Eigentum for nothing verscherbele, brauchen wir dann noch ein Urheberrecht?

In meinen Augen ist das Urheberrechtsgesetz ein wichtiges und sinnvolles Gesetz. Jedoch sollte endlich der Gesetzgeber einen Weg finden, §97 a besser zu definieren. Derzeit tragen die Gerichte mit ihrer laufenden Rechtsprechung nicht wirklich zu einer klaren Linie bei. Während das eine Gericht obigen Paragrafen anwendet, verhängt das nächste bei einer Musikdatei eine Strafgebühr von 1000 Euro. Somit werden die Abmahnanwälte in ihre Schranken ermutigt, an ihrer Massenabmahnpraxis festzuhalten.

Vielleicht sollte ich den Beruf wechseln und Fachanwalt für Medienrecht werden.
 
Bis dahin jedoch lade ich euch ein, begleitet Heidrun Böhm nach Schrobenheim und atmet den "Duft der Maiglöckchen" als Kindle Version oder Printmedium auf Amazon

Freitag, 11. Mai 2012

DDR Flüsterwitze

Heute ist Freitagabend, die Sonne hat es den ganzen Tag so gut mit uns gemeint und endlich Wochenende.
Lassen wir alle die Mühe dieser Woche hinter uns, allen Neid und Missgunst. Lasst uns stattdessen zum Abend noch etwas schmunzeln.

Kennt ihr die DDR Flüsterwitze noch?


Das waren die Witze, die fast jeder erzählte, aber keiner wissen durfte. Eine liebe virtuelle Freundin hat mich heute auf den 21.Axel Springer Preis aufmerksam gemacht. In der Kategorie Internet gewannen die DDR- Flüsterwitze den ersten Preis.

 

Einer lautete:


"Was machst du, wenn du eine Schlange siehst." Antwort: "Ich stell mich an."

 

Oder:


Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen.
"Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet."
"Ich ? Inwiefern ?"
"Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"

 

noch einer:


„Was passiert, wenn man eine Gruppe DDR-Ökonomen in die Sahara entsendet?“ „Da passiert zunächst gar nichts. Nach etwa vier Wochen wird plötzlich der Sand knapp.“

 

besonders böse:


Zwei Frauen treffen sich zum Kaffeekränzchen. Die eine: „Kennen Sie den Unterschied zwischen Kaffee-Mix und der Neutronenbombe?“ „Nein.“ „Es gibt keinen: Beide lassen die Häuser stehen und vernichten die Menschen.“

 

auch sehr schön:


„Du Papi, warum heißt denn der Trabant 601 Trabant 601?“ „Weil ihn 600 bestellt haben und einer kriegt ihn.“


Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende
Herzlichst eure Andrea el Gato

Montag, 7. Mai 2012

Funktioniert Demokratie?

In den vergangenen Tagen schritten etliche Menschen an die Wahlurnen, in Frankreich gibt es nach 27 Jahren einen sozialistischen Präsidenten und in Griechenland stürzen die Aktien ab.


Die Vielzahl der Nachrichten hat mich zur Frage veranlasst: Funktioniert Demokratie?

Was ist Demokratie überhaupt?

Die Kurzantwort lautet: Die Regierungsform von unten nach oben. Eine Regierung, die vom Volk gewählt wird.

Eigentlich eine tolle Sache. Eigentlich. Und uneigentlich? Die Demokratie weist zahlreiche Fehler auf, Regierungsbeamte sind bestechlich, Politer lügen, dass sich die Balken biegen und Wähler lassen sich blenden. 

Welche Alternativen gibt es zur Demokratie?

Zum einen die Diktatur, die ein Großteil der Deutschen in Form des DDR Regimes miterlebt haben dürfte.
Dann noch die Monarchie, die Regierung durch ein gekröntes Oberhaupt. Mittlerweile gibt es auf der Welt nur noch fünf absolute Monarchien, also eine Monarchie, in der der König auch die Regierungsgewalt innehält. Alle anderen Monarchien sind so genannte konstitutionelle oder palamentarische Monarchien. Auch hier wird das Parlament quasi vom Volk gewählt, während der herrschende Monarch nur repräsentative Funktionen ausübt.
Es scheint also nicht wirklich eine Alternative zu geben, die funktioniert. 

Dann wenden wir uns nun doch noch einmal der Eingangsfrage zu. Um Machtmißbrauch einzugrenzen wurde die Regierung quasi dreigeteilt.
Es wurde der Gesetzgeber, wie z.b der Bundestag geschaffen = Legislative
die ausführenden Behörden und Ämter = Exekutive
und die überwachenden Gerichte, die Justiz = Judikative

Dennoch werden der deutschen Wirtschaft jedes Jahr 250 Milliarden !!! Euro durch Korruption entzogen. Politiker diskutieren um Erhöhung ihrer Diäten, verlieren dabei aber die wichtigen Dinge aus dem Sinn.
Also funktioniert Demokratie wohl doch nicht. Aber möchten wir tauschen mit Ländern, in denen despotische Diktaturen über das Volk herrschen? Nein, das auch wieder nicht. Was also können wir tun, damit Demokratie funktioniert?

Genau, jeder von uns trägt ein Stück Verantwortung. Nicht wegsehen. Nicht so tun, als ginge uns das alles nichts an. Sondern ... wir müssen selbst aktiv werden. Zuerst gehört dazu, dass wir uns informieren. Über die einzelnen Parteien, und deren Politiker. Sollten wir zu der Meinung gelangen, keine der Parteien genießt unser Vertrauen, müssen wir dennoch zur Wahl gehen. Wenn wir nicht wählen gehen, unterstützen wir die, die wir nicht leiden können. Also gehen wir wählen und zeigen unseren Protest, indem wir unseren Wahlschein ungültig machen.

Bitte wertet das jetzt nicht als Aufruf ... mir ist nur aufgefallen (unter anderem), dass die Wahlbeteiligung massiv gesunken ist. Damit unterstützen wir aber die radikale Szene. Demokratie kann nur funktionieren, wenn wir von unten nach oben wählen. Und unten ... das bist auch du!

 

Freitag, 4. Mai 2012

Social Networks - Einblicke in die Tätikeit einer Lektorin

 Segen oder Zeiträuber

Als Verlegerin, Lektorin und ganz normaler Mensch habe ich einen klar strukturierten Tagesablauf, an dem ich mich normlerweise halte, will ich mein Arbeitspensum schaffen. Einen Teil habe ich outsourced - ausgelagert.

Die Cover gestaltet Markus Erkens. Für unsere geplanten Kinderbücher, wie die "Käsebrotpiraten", konnten wir talentierte Jungillustratoren gewinnen. Die Werbung wird teilweise von mir, teilweise von einer Presseagentin abgewickelt. Der Auslieferungsservice übernimmt den Versand und die Faktura.
Hört sich doch alles ganz einfach an. Oder?

 

Ja, wenn da nicht der böse Zeitfaktor wäre. 


Anfangs schrieb ich: ... an dem ich mich normalerweise halte.

Das ständig bimmelnde Telefon, Emails, die kleckerweise eintreffen, und das Plop einer Facebook Nachricht sind die Faktoren, die mich oft ablenken. Wo wir bei den Social Networks wären.
Facebook, Xing, Twitter, Linkedin ...sind nur die Wichtigsten. Daneben gibt es noch German World Club, Women Entrepreneur Club und Autorenforen.

Allein heute habe ich fast den gesamten Vormittag gesessen und Anfragen beantwortet, statt Texte zu redigieren. Also doch Zeiträuber?
Gegen Mittag erreichte mich über Xing eine Mail, die ich hier kurz zitieren möchte:

Liebe Frau El Gato!
Sie freuen sich über so vieles und ganz einfache Dinge!
Ich freue mich, das ich, wenn auch zufällig auf Ihre Seite gelangt bin und Ihnen virtuell hier begegnen durfte.
Alles Liebe, viel Glück, Gesundheit und Erfolg bei all Ihrem Tun. H.G
. (ich habe aus Datenschutzgründen den Namen des Absenders gekürzt)

Ein Mensch, den ich im normalen Leben wahrscheinlich nie kennengelernt hätte. Ich habe Leser in Kanada, in Australien, in Russland, in Peru, in Frankreich, in den Staaten ... all diese Kontakte wären ohne Social Network nie entstanden.

Ja was sind Social Netzwerke denn nun?
Nach meiner Einschätzung sind sie ein weltumspannendes Seil, eben ein Netzwerk, das Menschen verbindet. Sie erweitern den eigenen Horizont, lassen mich oder dich über den Tellerrand hinweg sehen. Aber sie sind auch Zeiträuber, so man sich dann von ihnen einfangen lässt. Wie immer und überall gilt es auch hier, die goldene Mitte zu finden.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Freitagabend.
Herzlichst eure Andrea el Gato

Donnerstag, 3. Mai 2012

Welche Motivation bestimmt dein Handeln?

Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt: Warum macht der oder die das nur?

Oder wurdet ihr selbst gefragt und standet da, zucktet mit den Schultern, blicktet verlegen drein ... aber eine Antwort wollte euch nicht so recht einfallen.

 

Warum tun Menschen etwas? Aus Geldgier? Aus Gier nach Macht? Aus Rache, aus Liebe, aus Freundschaft, aus Edelmut ... ich könnte diese Liste noch ewig so weiter schreiben.


Warum schreibe ich das heute?

 

Nun heute erreichten mich zwei erschreckende Meldungen, wo genau diese Frage im Hinterkopf pocht. Warum tun Menschen so etwas?

Die erste Meldung hatte ich heute im Laufe des Tages bereits auf Facebook gepostet. Derzeit landen massenhaft gefälschte Email in Postfächern. Absender sind entweder die Deutsche Telekom, Elektronikfachmärkte oder Hausartikelmärkte. Im Anhang jeweils eine zip-Datei, in der sich die angebliche Rechnung befinden soll.
In Wirklichkeit befindet sich ein Trojaner im Anhang, der den PC quasi in Besitz nimmt. Der Eigentümer kann seinen PC nicht mal mehr starten. Hier hilft nur noch Format C
Was also hat der Hacker von seiner Aktion? Welche Motivation bestimmt sein Handeln?
Nach neuesten Informationen wird eine Spyware eingeschleust, die sämtliche Daten von der Festplatte liest. Damit ist klar, was die Hacker wollten. Sie wollten Informationen.

 

Viel schlimmer jedoch ist die zweite Nachricht. 

 

Ein hochrangiger Wissenschaftler hat den Bauplan für eine modifizierte Art der Vogelgrippe ins Netz gestellt. Diese modifizierte Art ist sehr viel stärker und kann den Menschen innerhalb weniger Tage töten. Dieser Bauplan ist so detailliert, dass er von talentierten Personen schnell nachgebaut werden kann. Der Wissenschaftler ist abgetaucht. Aber welche Motivation bestimmte sein Handeln?

Tja, das wird wohl noch einige Zeit ein Rätsel bleiben. Fakt ist: Einmal mehr zeigt sich, dass der Mensch nicht in der Lage ist, sich selbst zu regieren. Stattdessen tut er alles, sich selbst zu vernichten.

Ich wünsche euch dennoch einen wundervollen Abend
Herzlichst eure Andrea el Gato

Mittwoch, 2. Mai 2012

Ohne Fantasie hat alles keinen Sinn

Herzlichen Glückwunsch an Stephanie Jarren-Urbat,


die mit diesem Beitrag im Verlag 3.0 den zweiten Platz erreicht hat. Die Jury hatte die Qual der Wahl aus über 50 Beiträgen die schönsten herauszupicken. Was wäre ein Schreibwettbewerb ohne euch, die Leser. Im gesamten Monat März durfte fleißig gevotet werden.
Im April zog sich die Jury zurück und sichtete das Material, bildete aus ihrer Meinung und der Anzahl der Stimmen eine Quersumme, die heute Nacht verkündet wurde.

Nachstehend kopiere ich euch den Beitrag herein, damit ihr ihn euch selbst noch einmal durchlesen könnt.

 

Ohne Fantasie hat alles keinen Sinn

 

 

 


Stellt euch mal vor, ihr geht durch den Wald und plötzlich guckt ein Troll aus einem Astloch und Feen umschwirren eure Nasen“ sagte die Fantasie ganz aufgeregt mit hochrotem Kopf und schlug vor Freude ein paar Purzelbäume quer durch die Herzkammer.
Die anderen Gefühle sahen die Fantasie belustigt an und freuten sich über dieses kleine, quirlige Gefühl das sie immer zum Lachen brachte. Die Fantasie grinste über das ganze Gesicht, ließ sich Flügel wachsen und sagte:
 „Ich fliege mal eben zum Mond!“
 „Nun bleib aber mal auf dem Teppich“ hörten die Gefühle auf einmal eine laute, wütende Stimme. Sie kam von der Ernsthaftigkeit, die böse in die Richtung der Fantasie sah. 
 „Ich kann deine Geschichten über Dinge, die es nicht gibt nicht mehr ertragen und ich denke ich stehe damit nicht alleine da! Du bist keine fünf Jahre alt mehr und so langsam solltest du lernen dich anzupassen. Durch dich kommen wir immer wieder in Schwierigkeiten!“
  „ Genau“ rief der Neid, der immer sofort zur Stelle war, wenn es um Ärger ging und stellte sich demonstrativ mit verschränkten Armen neben die Ernsthaftigkeit.
Die Fantasie sah erschrocken zu den beiden hinüber und das Lächeln erfror ihr im Gesicht.
  „Außerdem solltest du dir einmal überlegen, was das für uns anderen Gefühle bedeutet“ sagte die Ernsthaftigkeit. „Wir sind erwachsen und wollen alle irgendwann einmal unsere gesteckten Ziele erreichen. Ich denke darüber sind
wir uns einig! Du hast diese Ziele gemeinsam mit uns beschlossen! Kennst du sie noch oder hast sie mal wieder in rosa Mondzuckerwatte verwandelt?“ 
DieErnsthaftigkeit sah die Fantasie böse an.
  „Natürlich kenne ich unsere Ziele.“ sagte die Fantasie leise und fing an aufzuzählen: „finanzielle Unabhängigkeit, Sicherheit, Gesundheit, Erfolg, Bildung, Geborgenheit und Liebe“, sagte sie leise.
  „Ich wundere mich wirklich, dass du die noch kennst, denn du tust alles dafür, dass wir einige dieser Ziele nie erreichen werden“, höhnte die Ernsthaftigkeit. „Sag mir wie wir jemals jemanden finden sollen, der uns Geborgenheit und Liebe gibt, wenn du von Trollen und Feen sprichst. Da kann unser „Trumpf“, die Erotik, noch so kurze Kleider tragen, aber wenn du dann daher kommst und von Einhörnern oder Zauberdrachen spichst, dann wird jeder vernünftige Mensch denken, dass wir eingesperrt gehören, sonst nichts!“
Die Fantasie stand in der Mitte der Herzkammer und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie fühlte sich hilflos und eine furchtbare Trauer durchflutete sie und sie fragte: 
  „Aber wie sollte ich denn anders sein? Ich weiß nicht wie
es geht, anders zu sein und ich mag es so zu sein wie ich bin. Es ist mir egal, was die anderen denken, sagen, oder wollen. Sie sah alle Gefühle traurig an „ Vielleicht weiß ich auch, dass es nicht immer gut ist, so wie ich bin.” Die Fantasie schluchzte und flüsterte: „Wenn ihr das wirklich wollt, das ich anders
werde, wenn ihr es als schlecht empfindet, so wie ich bin, dann arbeite ich an mir. Ich werde versuchen mich für EUCH zu ändern!“ Dann brach sie weinend zusammen.
Das war der Moment, in dem kein anderes der Gefühle mehr ruhig sein konnte.
Denn die Fantasie jetzt am Boden zu sehen, brach ihnen das Herz.
  „NIEMALS! NIEMALS! sollst du anders werden als du bist“, rief die Seele laut, und half der Fantasie beim Aufstehen. Die Gefühle traten einzeln nacheinander hervor. Zuerst die Erotik und die sagte mit giftigem Blick zur Ernsthaftigkeit: 
  „Ich kann noch so kurze Kleider tragen, aber ohne die Fantasie wäre ich ein Nichts!“ 
  Dann der Wahnsinn, der sprach mit donnernder Stimme: „Die Fantasie ist meine Nahrung, ohne sie könnte ich
nicht überleben.“ 
  Danach die Liebe : „Ich ohne Fantasie? Das ist mehr als
unvorstellbar! Ohne Fantasie hat alles keinen Sinn!“
So ging es eine ganze Zeit und die Gefühle, eins nach dem anderen begründeten die unsagbare Wichtigkeit der Fantasie.
Als alle fertig waren und das Mitgefühl der Fantasie die Tränen getrocknethatte, blickten sie geschlossen zur Ernsthaftigkeit und zum Neid, die nun alleine und abseits standen.
  Die Seele sprach: „Ihr beide seid euch hoffentlich im Klaren darüber, was ihr hier gerade getan habt?! Wir Gefühle gehören zusammen und bei einigen Menschen sind manche Gefühle ausgeprägter als bei anderen. Wir können alles erreichen, was wir wollen, wenn wir zusammen halten und uns gegenseitig so
akzeptieren wie wir sind.
Vielleicht ist es nicht einfach jemanden zu finden, der sich den Mut erhalten hat eine genauso ausgeprägte Fantasie zu haben wie wir “, und die Seele sah stolz zur Fantasie herüber, die inzwischen schon wieder lächeln konnte, „aber wir haben ja auch noch die Hoffnung und die Zuversicht und auch die beiden sind bei uns zwei sehr starke Gefühle, so dass ich niemals daran zweifeln werde, dass so etwas durchaus möglich ist. Ich hoffe, ihr beide seid da mit mir einer Meinung?“
  Die Ernsthaftigkeit und der Neid sahen beschämt zur Seele und wurden sich ihrer Worte bewusst. Sie traten zur Fantasie. „Es tut mir so leid. Ich wollte dich nicht verletzen, aber ich bin eben manchmal so…’Ernst’“ lächelte die Ernsthaftigkeit entschuldigend und der Neid bat: 
  „Tu mir einen Gefallen, bitte. Breite deine Flügel aus und fliege zum Mond und wenn du kannst, dann bringe mir rosarote Mondzuckerwatte mit, ja?“
Die Fantasie ließ sich das nicht zweimal sagen und flog laut Flügel schlagend davon.
(c) Stephanie Urbat-Jarren

Donnerstag, 26. April 2012

Der Sprung

Ihr kennt doch sicher Wortspiele. Einer sagt ein Wort und der Nächste hängt ein zweites Wort ran, der Dritte ein weiteres und immer so weiter.
Mir kam die Idee, dieses Prinzip etwas auf Autoren umzuwandeln.
Nachdem ich ein wenig getüftelt habe, möchte ich euch heute ein witziges Projekt vorstellen.

Mehrere Autoren schreiben ein Buch. 
Keine Anthologie, sondern jeweils ein Kapitel. Ich gebe den Anfang und einen groben Rahmen vor, den ich hier etwas weiter unten noch einstelle. Ihr schreibt dann einfach weiter. Jeder, der gern schreibt und sich angesprochen fühlt, kann sich bewerben. In der Reihenfolge der Bewerbungen werden Passagen vergeben. Die Protagonisten sollten in mindestens drei Welten spannende Abenteuer erleben, die ihr gestalten dürft.

Das Genre wird Fantasie sein, ihr habt volle Entfaltungsmöglichkeiten. Ihr könnte weitere Figuren und Handlungsorte hinzufügen, da der Aufbau so gestaltet ist, dass jede Passage einen in sich geschlossenen Handlungsstrang darstellt. Schreiben mehrere Autoren an einer Passage, muss nur darauf geachtet werden, dass der folgende Teil logisch auf den vorherigen aufbaut.

Hier erst einmal das Grundgerüst:

Arbeitstitel: „Der Sprung“  oder „Gefangen in der Zeitfalle“ - den endgültigen Titel legen wir später gemeinsam fest

Protagonisten:
Annemarie Hofmann ist eine junge Frau von 18 Jahren. Sie geht in Hamburg auf das Gymnasium, ist 169 groß und mit dunkelblondem, kurzen Haar. Ihr Aussehen ist eher durchschnittlich, besser farblos. Sie hat auf dem Gymnasium wenig Freunde, da ihr Vater mit ihr erst vor einem Jahr aus dem thüringischem Gotha nach Hamburg gezogen ist. In Hamburg ist alles neu, alles anders und sie wird von ihrem Mitschülerin unter der Hand „Ossischlampe“ genannt. Annemarie liest gern Bücher, eine Eigenschaft, die ihre Klassenkameraden schon gar nicht teilen. Wer liest heutzutage schon noch.
Ihre Eltern wurden vor mehr als fünf Jahren geschieden und ihre Schwester Susi ist bei der Mutter geblieben. Die Schwestern haben hin und wieder telefonischen Kontakt, wobei weder Susi zum Vater noch Annemarie Kontakt zur Mutter sucht.

Marc Bröhnke, ist ihr Klassenkamerad. Ihm gefällt das stille und schüchterne Mädchen, aber er möchte sich bei seinen Kumpels nicht unbeliebt machen. Nach außen hin beteiligt er sich an den Hänseleien, sucht aber nach einer Möglichkeit, Annemarie näher kennenzulernen. Er ist 180 groß, kurzes, blondes Haar, Igelfrisur, eher etwas pummelige Körperformen. Marc ist extrem unsportlich, punktet aber durch seine Fähigkeit um die Ecke denken zu können. Er erfasst Situationen und Begebenheiten in Bruchteilen von Sekunden und analysiert diese fast im Unterbewusstsein. Marc´s Eltern sind angesehene Hamburger Geschäftsleute, er hat noch eine jüngere Schwester Natascha, die auf demselben Gymnasium zwei Stufen niedriger lernt.

Der alte Weise
Ein alter Mann, in der ersten Welt, der Annemarie die ersten Hinweise gibt.

Handlung:
Marc gelingt, ein geheimes Treffen mit Annemarie an der Badestelle am Eichbaumsee zu verabreden. Kaum dort angekommen, werden die beiden von einem heftigen Gewitter überrascht. Sie flüchten in das nahe gelegene Rudercenter. Während draußen fast die Welt unterzugehen scheint, kommen sich die beiden Jugendlichen näher. Nach einem besonders heftigem Blitz und Donner liegen zwei Armbänder in unmittelbarer Nähe. Neugierig schauen sie sich diese Armbänder an, die geheimnisvoll funkeln und glitzern. Die Armbänder sind aus mehreren, ineinander verschlungenen, beweglichen Gliedern gefertigt. Nichts ahnend streifen sie sich diese über und halten sie nur so zum Spaß aneinander. Damit aktivieren sie einen geheimen Mechanismus, der sie ab sofort in der Zeitfalle gefangen hält.
In Sekundenschnelle werden sie durch Raum und Zeit transportiert und kommen in einer Parallelwelt an. Sie landen voneinander getrennt an verschiedenen Orten.  Um der Zeitfalle zu entkommen, müssen sie innerhalb von maximal  sechs, besser drei Tagen wieder zueinander finden. Die ersten drei Tage verbringen sie in einem metaphysischen Zustand. Sie können sich in jedes andere Lebewesen transformieren, können aber einfach sie selbst, nur eben unsichtbar bleiben. Am vierten Tag manifestieren sie sich in dem Körper, in dem sie gerade unterwegs sind. Schaffen sie es nicht, sich innerhalb von sechs Tagen zu finden, und ihre Armbänder aneinander zu halten, sind sie verdammt in der Welt zu bleiben, in der sie sich gerade aufhalten.
Annemarie lernt nach ihrem ersten Sprung einen alten Mann kennen, der ihr Hinweise zum Bedienen der Armbänder gibt. Er überreicht ihr zwei „Kompasse“, die jedoch in kryptischen Symbolen verfasst und für sie weder lesbar noch verständlich sind.
Aber er erklärt ihr die Sache mit den sechs Tagen und gibt ihr zu verstehen, dass ihr das seltsame Gebilde den Weg zu Marc weist. Als sie sich, nach einigen Abenteuern, in der ersten Welt endlich finden, stellt Marc fest, dass jeder Kompass perfekt, wie eine Uhr, auf das jeweilige Armband passt.
Noch können sie weder Kompass noch Armband richtig bedienen und statt zurück in ihre eigene Welt, verschlägt der zweite Versuch sie in eine weitere Parallelwelt.
Und dann in noch eine und noch eine …
Am Ende der dritten Welt begreifen sie, dass Kompass und Kettenglieder in einer bestimmten Stellung angeordnet, den Weg zurückweisen.


Ok, das ist die grobe Gliederung.

Bewerbungen sendet mir bitte mit einer kurzen Vita und Begründung, warum ihr an dem Projekt teilnehmen möchtet an
andrea (at) traumstunden-verlag.com

Bewerbungsende ist der 15.Mai 2012
Für das gesamte Projekt plane ich etwa ein Jahr ein.

Ob das Projekt nachher veröffentlichungsreif ist, werden wir am Ende sehen. Spannend finde ich es auf jeden Fall und werde hier an dieser Stelle in losem Abstand über den Verlauf berichten.
Ich bin total neugierig, ob euch dieses Projekt ebenfalls so gut gefällt wie mir und vor allem, welchen Verlauf die Geschichte nehmen wird.

Herzlichst eure Andrea el Gato


Dienstag, 24. April 2012

Auf LOS gehts los!

Wie bereits angekündigt starten wir ...

                                         Wohin?

                          Ins E-Book Geschäft.

Ab 01.Mai  sind folgende im Verlag erschienenden Titel als E-Book erhältlich:

Zerbrochenes Glück


e-ISBN: 978-3-943596-17-5 zum Preis von 5,99 Euro.

Das Lachen des Kookaburra

e-ISBN: 978-3-943596-15-1 zum Preis von 5,99 Euro

Schattensprung


e-ISBN: 978-3-943596-19-9 zum Preis von 5,99 Euro


Der Duft der Maiglöckchen


e-ISBN: 978-3-943596-13-7 zum Preis von 4,99 Euro

Kabischubi und die Herzsteine wird es in zwei Versionen geben, wobei wir hier noch nicht ganz fertig sind. Einmal die klassische E-Book Version und einmal Kabischubi XXL. Lasst euch überraschen!

Die E-Books sind im Amazon Kindl Store, wie auch bei i-Tunes erhältlich.
Vorbestellungen nehme ich ab sofort unter folgender Email Adresse entgegen: bestellungen(at) traumstunden-verlag.com

Gleichzeitig entwickeln wir gerade ein Partnerprogramm zum Vertrieb unserer E-Books und der Printmedien. Ich halte euch hier an dieser Stelle auf dem Laufenden und hoffe, euch gefällt, was wir da zusammenbasteln.

Herzlichst Eure Andrea el Gato

Sonntag, 22. April 2012

Eindrücke aus San Marino

 Vielen Dank an Alle, die gestern an mich gedacht haben, ich musste gestern und heute insgesamt geschlagene zwei und eine halbe Stunde Dankeschön - Mails schreiben.
Vielen Dank für die zahlreichen kleineren und größeren Präsente, die mich erreicht haben ... auch wenn leider das eine nur noch ein Scherbenhaufen war. Aber Scherben bringen bekanntlich Glück und so möchte ich mich heute am Sonntagabend mit Bildern und einem kleinen Geschichtsexkus aus San Marino bedanken.

Hier das Foto entstand noch auf der Landstraße, ihr seht einen der drei Türme des Monte Titano. Da geht es gleich hinauf.


San Marino ist die älteste Republik auf dieser Welt, deren Entstehung bis in das Jahr 301 zurückreicht. Bis zum zweiten Weltkrieg mussten sich die San Marinesen ständigen Eroberungsfeldzügen widersetzen. Heute ist die kleine, komplett von Italien umschlossene, Republik mit ihrer Haupstadt San Marino ein Besuchermagnet.

Hier seht ihr den Regierungspalast.
 

Die Geschichte von San Marino ist wirklich interessant und wir waren im Heimatmuseum sowie im Tortouren Museum. 


 Natürlich kann Frau in einer Besucherhochburg prächtig shoppen. San Marino ist bei Frauen für unzählige Taschen und Uhrengeschäfte beliebt, bei den Herren eher wegen der vielen Waffenläden.


Wir durften heute den Start zahlreicher Hill-Biker erleben, das sind so richtig waschechte Mountain Biker.

hier ging es das Treppenhaus herunter, bis sie dann irgendwann heil oder weniger heil unten im Tal ankamen.



Im Hintergrund sehr ihr Rimini und das Mittelmeer.

Auf der Heimfahrt trafen wir noch auf eine Schlange, die leider dieses Zusammentreffen nicht überlebt hat.




Freude

Freu' Dich über jede Stunde,
die Du lebst auf dieser Welt!
Freu' Dich, dass die Sonne aufgeht
und auch, dass der Regen fällt!
Du kannst atmen, Du kannst fühlen,
kannst auf neuen Wegen geh'n.
Freu' Dich, dass Dich and're brauchen
und Dir in die Augen seh'n.

Freue Dich an jedem Morgen,
dass ein neuer Tag beginnt.
Freu' Dich über Frühlingsblumen
und am kalten Winterwind.
Du kannst hoffen, Du kannst kämpfen,
kannst dem Bösen widersteh'n.
Freu' Dich, dass die dunklen Wolken
irgendwann vorübergeh'n.

Freue Dich an jedem Abend,
dass Du ein Zuhause hast.
Freue Dich an schönen Stunden
und vergiss' die laute Hast.
Du kannst lieben, Du kannst träumen,
jeder kann Dich gut versteh'n.
Freu' Dich über jede Stunde,
denn das Leben ist so schön!

(unbekannt)


http://www.youtube.com/watch?v=B8WHKRzkCOY

Mittwoch, 18. April 2012

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Ich habe euch gestern erzählt, dass meine neue Verkehrsnummer beim Börsenverein eingetrudelt ist.
Einige Blogleser haben mich daraufhin gefragt:
"Wie, du gehst an die Börse?"
"Was ist der Börsenverein überhaupt?"

Aus diesem Grund habe ich spontan beschlossen, den heutigen Blogbeitrag dem Börsenverein zu widmen.

Natürlich gehe ich nicht an die Börse und der Börsenverein hat streng genommen auch nichts mit unserer heutigen Börse zu tun. Aber früher schon. Gegründet wurde der Verein 1825 zu einer Zeit, als es bald mehr Staaten in Deutschland als Bewohner gab. Weil die Vielstaaterei so lustig war, brachte sie auch unzählige Währungen hervor.

Der Hamburger Verleger lieferte seine Bücher nach München aus, wo der Münchener Buchhändler sie verkaufte. Er nahm also Münchener Taler ein, mit denen niemand in Hamburg etwas anfangen konnte. Die Leipziger Buchmesse entstand, auf der sich Verleger und Händler trafen und tauschten. Aber ... aber, nicht so einfach, wie ihr denkt. Der Hamburger Verleger musste einen Hamburger Buchhändler finden, der noch eine offene Rechnung bei einem Münchener Verleger hatte. Und der Münchener Buchhändler einen Münchener Verleger mit offenen Forderungen bei einem Hamburger Buchändler. 

Weil das alles für einen allein ziemlich kompliziert war, entstand der Börsenverein quasi als Zwischenhändler. Das ist er bis heute geblieben. 
Er ist weltweit der einzige Wirtschaftsverband, der alle drei Handelsstufen - Produktion, Zwischenhandel, Einzelhandel- unter einem Dach vereint. 

Als Verlag bietet der Börsenverein mir Ausbildungen und Weiterbildungen, er bietet mir Jobbörsen, Kontakte und er ist ein unverzichtbares Instrument bei der Akzeptanz im Buchhandel.
Meine neue Verkehrsnummer lautet: 13987

Herzlichst eure Andrea el Gato